Innovationspreis Berlin Brandenburg 2017 in Potsdam vergeben

Erstmalig 6 Unternehmen und Kooperationen für herausragende Innovationen geehrt

 

Sechs Unternehmen und Kooperationen sind am vergangenen Freitag in Potsdam für ihre Produkte und Verfahren mit dem Innovationspreis Berlin Brandenburg 2017 ausgezeichnet worden. Der Innovationspreis Berlin Brandenburg ist der bedeutendste Wirtschaftspreis der Hauptstadtregion und wird seit 1992 jährlich von den Wirtschaftsverwaltungen der beiden Länder ausgelobt. Der Preis ist mit 10.000 Euro für jeden Preisträger dotiert.

In diesem Jahr war die Qualität der Einreichungen besonders hoch, so dass die Jury erstmalig sechs statt der bisher möglichen fünf Preisträger prämierte.

 

2017 wurden insgesamt 134 Bewerbungen aus Berlin und Brandenburg eingereicht

 

Die 17-köpfige Jury unter Vorsitz von Prof. Dr. h.c. Jutta Allmendinger Ph. D., Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB), konnte aus insgesamt 134 Einreichungen auswählen und die besten Innovationen küren.

 

Als Innovationspreisträger 2017 ausgezeichnet wurden in alphabetischer Reihenfolge:

 

  • GA Generic Assays GmbH
    „Tests für die Diagnose und Prognose der akuten Bauchspeicheldrüsenentzündung“
  • GEFERTEC GmbH
    mit „3D-Metall-Druck
  • Kinematics GmbH 
    Tinkerbots – Robotik-Baukasten für Kinder ab 6 Jahren
  • MotionTag GmbH 
    Seamless Traveling, neue Mobilität, Mobility-as-a-Service
  • Professor Dr. Berg & Kießling GmbH (B+K) 
    Extern befeuerte Gasturbinen zur Verwertung von hidden fuels
  • Sicoya GmbH + IHP Solutions GmbH 
    Siliziumphotonik

 

„Die Hauptstadtregion hat ein ausgesprochen lebendiges Innovationsklima. Das belegt nicht zuletzt die große Zahl an Bewerbungen, die Brandenburger und Berliner Unternehmen, universitäre Einrichtungen und Start-ups in Kooperation miteinander erarbeitet haben. Insgesamt wurden 27 länderübergreifende Verbundprojekte zum Wettbewerb eingereicht – deutlich mehr als in den Vorjahren. Weitere 25 Bewerbungen sind aus einer Kooperation von Wirtschaft und Wissenschaft entstanden. Erfreulich ist auch, dass sich sowohl junge als auch etablierte Unternehmen am Wettbewerb beteiligt haben. Und ganz besonders freue ich mich über die vielen Einreichungen aus dem Bereich des Handwerks“, sagt Hendrik Fischer, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg.

Moderatorin Britta Elm, Staatssekretär Christian Rickerts, Staatssekretär Hendrik Fischer | Foto: B.Bartelsen/innovationspreis.de 

„Wirtschaft und Wissenschaft sind auch in diesem Jahr wieder gewinnbringende Verbindungen eingegangen. Die Nominierten und Preisträger des Innovationspreises zeigen, welchen Erfolg man mit der Umsetzung innovativer Ideen in marktfähige Produkte erzielen kann, weit über den heutigen Abend und die Preisverleihung hinaus. Die innovativen Unternehmen der Region sind ihr eigentlicher Innovationsmotor, sie lassen das Bruttosozialprodukt anwachsen und schaffen Arbeits- und ausbildungsplätze. Ich gratuliere allen Preisträgern ganz herzlich“, sagt Christian Rickerts, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe Berlin.

 

Nominierte und Sonderpreis für soziale Innovation 2017 

 

Die weiteren Nominierten 2017 in alphabetischer Reihenfolge:

 

  • BTU Cottbus-Senftenberg, Fachgebiet Leichtbau mit strukturierten Werkstoffen 3
    „Hoch effiziente CFK-Profilplatten für Wärmeübertragungssysteme“
  • CHRONOS VISION GmbH
    „Universelles Guidance-System für Kateraktoperationen“
  • DILAX Intelcom GmbH
    „Citisense: vorausschauende Planung und Steuerung des öffentlichen Personenverkehrs für die Mobilität von morgen“
  • UFA GmbH + Fraunhofer HHI
    „Volumetrisches Video – Schlüsseltechnologie für den begehbaren Film“

Darüber hinaus wurde 2017 ein Sonderpreis für soziale Innovation vergeben.

 

Mit dem Sonderpreis für soziale Innovation wurde ausgezeichnet:

  • Filmwerte GmbH

„Die Gesellschaft droht zu zerfallen in voneinander abgeschottete sprachliche, kulturelle und soziale Räume. Die Menschen bleiben unter sich, kennen einander immer weniger. Ansätze, die sich entschieden gegen diese Entwicklung stemmen, finden sich auch unter den Einreichungen. Die Jury sieht darin eine soziale Innovation: Sie öffnet Türen, die sonst verschlossen blieben. Die Jury hat daher mit Unterstützung aus dem Bereich der Partner, einen Sonderpreis für soziale Innovationen vergeben“, sagt Prof. Dr. h.c. Jutta Allmendinger Ph. D.

Jurypräsidentin Prof. Dr. h.c. Jutta Allmendinger Ph. D. | Foto: B.Bartelsen/innovationspreis.de 

Link: www.innovationspreis.de

Bildquelle: B.Bartelsen/innovationspreis.de 

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