Innovationspreis Berlin Brandenburg 2017: Berliner Innovationsfrühstück – Bewerben leicht gemacht

Bewerber für den Innovationspreis Berlin Brandenburg 2017 tauschten sich mit Preisträgern bei der Investitionsbank Berlin aus

Deutschlands ältester Innovationspreis geht 2017 in seine 34. Runde. Bis zum 7. Juli haben Innovatoren Zeit, ihre Ideen bei der neu berufenen Jury einzureichen. Das Innovationsfrühstück soll einen Zugang zum Innovationspreis  schaffen und somit alle offenen Fragen rund um die perfekte Bewerbung beantworten: Erfüllt meine Innovation die nötigen Voraussetzungen für eine Bewerbung? Wo kann ich mich bewerben und auf welchem Weg? Was genau muss eine Bewerbung beinhalten? In guter Tradition teilten sie ihre Erfahrungen mit dem Preis und informierten über den Wettbewerbsablauf, die Modalitäten und die Teilnahmevoraussetzungen.

Das Interesse am Innovationsfrühstück war groß, denn bis zu fünf Preisträgern des Innovationspreises Berlin Brandenburg 2017 winken je 10.000 EUR. Insgesamt zehn Nominierungen durch die Jury sind möglich.

Berliner Preisträger teilen ihre Erfahrungen

Ronald Liebermann (shoutr labs UG) und Dr. Albrecht Krüger (SENTECH Instruments GmbH), die 2016 zu den fünf Preisträgern zählten, berichteten über ihre Erfahrungen mit der Auszeichnung. Sie erläuterten den Teilnehmenden, wie schnell und vor allem einfach eine Registrierung ist. Besonders interessierten sich die Gäste auch für den enormen Marketingschub, der mit der Auszeichnung als innovatives Unternehmen in der Hauptstadtregion einhergeht.

Doch nicht nur der wirtschaftliche Aspekt spielt hier eine Rolle. Dr. Albrecht Krüger, der die Jury im Vorjahr mit seiner neuen Messmethode für Solarzellen überzeugte, betont die Wichtigkeit der Auszeichnung für alle seine Mitarbeiter. Schließlich sei dies nicht die Arbeit von ihm alleine, sondern alle zusammen haben an der innovativen Idee gearbeitet und somit den Innovationspreis gewonnen. Und das macht natürlich stolz: „Es stärkt das Unternehmen von innen!“ so der Unternehmer.

Zwei Jahre hat der Geschäftsführer mit seinen Mitarbeitern an seiner Idee getüftelt. Die Überzeugung, sich schließlich für den Innovationspreis zu bewerben kam, als er die anderen Nominierten in den Jahren zuvor gesehen hat und sich sagte: „Das können wir auch.“  Es ist schließlich ein Wettbewerb, bei dem man sich gegenseitig anspornt. Aber: „Ein bisschen Glück muss man natürlich auch haben“, so Albrecht Krüger.

Preisträger 2016: Dr. Albrecht Krüger (SENTECH Instruments GmbH). Bildquelle: BERLINboxx

Die Ideen der Bewerber verfügen über ein großes Spektrum und verteilen sich über verschiedene Themenbereiche. Der Schwerpunkt, den die Jury am Ende legt,  kann von Jahr zu Jahr unterschiedlich sein.

IBB: Spannende Berliner Innovationen müssen gefördert finanziert werden – für die wirtschaftliche Weiterentwicklung der Hauptstadtregion

Forschung und Entwicklung (F&E) ist die Zukunft, Innovationen brauchen finanzielle Unterstützung. Diese bietet die Investitionsbank Berlin in großer Bandbreite. Insbesondere die Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU) profitierten von den Leistungen. „Es sind die Berliner KMU, die Innovationen entwickeln und umsetzen und damit die wirtschaftliche Zukunft der Region mitgestalten. Mit unseren Förderangeboten unterstützen wir diese Unternehmen gerne dabei. Wichtig ist für uns dabei immer, das Potenzial einer Idee und des Erfinders auch richtig einzuschätzen. Und hierin haben meine Kollegen in den vergangenen Jahren sehr viel Kompetenz aufgebaut“, sagt Stephan Hoffmann, Bereichsleiter Wirtschaftsförderung IBB. Der Trend zu mehr Innovationen sei in Berlin immer noch sehr markant. Der Anteil der Unternehmen, die neue Produkte oder Verfahren eingeführt hätten, sei auch in diesem Jahr wieder erfreulich groß. Gerade die Berliner KMU investierten im Verhältnis zum Umsatz mehr Geld in Innovationsprozesse als in anderen Teilen Deutschlands. Der Innovationspreis Berlin Brandenburg habe dabei sicherlich seinen Anteil an der Innovationsfreude in der Region.

Stephan Hoffmann, Bereichsleiter Wirtschaftsförderung IBB. Bildquelle: BERLINboxx

Stephan Hoffmann betont den enormen Vorteil für die Preisträger, aber auch für die Nominierten und sogar die Bewerber. Der Innovationspreis schafft „ein neues Image“ sowie einen „großen Nutzen“, da eine Auszeichnung und die damit verbundenen Veranstaltungen neue Netzwerke und Kooperationen ermöglichen.

Als einer der langjährigsten Partner unterstützt die IBB bereits seit 2001 den Innovationspreis Berlin Brandenburg. Damit leistet die Bank einen zusätzlichen Beitrag, die nachhaltige Entwicklung von Unternehmen zu fördern und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Die IBB ist die Förderbank für Berlin und hat 2016 für Projekte rund 266 Millionen Euro Fördermittel bewilligt und ist über die IBB Beteiligungsgesellschaft mbH Beteiligungen beziehungsweise Eigenkapitalfinanzierungen in Höhe von rund 15 Millionen Euro eingegangen.

So gehts weiter: Der Innovationspreis Berlin Brandenburg 2017

Eine unabhängige, 2017 neu berufene Experten-Jury prüft nach dem Ende der Bewerbungsphase die eingegangenen Bewerbungen und wählt bis zu zehn Nominierte aus, die im Rahmen einer Pressekonferenz im November der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Am 1. Dezember 2017 werden die bis zu fünf Preisträger dann im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung in Potsdam geehrt. Sie erhalten ein Preisgeld in Höhe von jeweils 10.000 EUR und profitieren von einem enormen Renommee und Marketingeffekt für ihr Unternehmen.

Der Innovationspreis Berlin Brandenburg wird jährlich von den Wirtschaftsverwaltungen der Länder Brandenburg und Berlin ausgelobt. Mehr als 150 Preisträger der Hauptstadtregion wurden in den letzten 33 Jahren bereits für ihr herausragendes und innovatives Schaffen ausgezeichnet.

 

Jetzt bewerben unter:

www.innovationspreis.de

 

Und wie Vorjahrespreisträger Dr. Krüger abschließend klar stellt, lohnt sich eine Bewerbung in jedem Fall . „Man hat gar nichts zu verlieren. Nur zu gewinnen!“ (fr)

 

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