IFA 2017: Selbstvermessung mit Wearables und Fitnesstrackern

Das Geschäft mit der Gesundheit boomt. Auf der Internationalen Funkausstellung 2017 präsentiert u.a. Samsung seine wasserbeständige Uhr Gear Sport – ein Fitnesstrainer am Handgelenk. Der Fokus der Hersteller in diesem Jahr richtet sich auf Armbänder, die dem Kunden sämtliche Informationen auf einmal liefern. Alles rund um die eigene Gesundheit: die tägliche Schrittzahl, die Schlafdauer, der Kalorienverbrauch oder die eigene Herzfrequenz. Ob die sogenannten Fitnesstracker wirklich dabei helfen, fitter zu werden, ist umstritten. Fest steht auf jeden Fall, dass sie das Bewusstsein der Konsumenten für den eigenen Körper und die eigene Gesundheit schärfen.

Potentielle Gefahr des Datenmissbrauchs

Der klare Vorteil der aufgenommenen Daten liegt in einer individuellen Therapiemöglichkeit und der gezielten Krankheitsdiagnose jedes Einzelnen. Bereits jetzt gibt es einige Krankenkassen, die ihre Kunden finanziell beim Kauf der Fitnesstracker unterstützen und ihnen darüber hinaus auch Boni in Aussicht stellen, sollte sich ihr Gesundheitsbild verbessern. Doch es birgt auch Risiken: Es kann zum Beispiel zu einem massiven Datenmissbrauch kommen sowie zur Stigmatisierung oder gar Diskriminierung einzelner Nutzer. Inwieweit der Datenschutz der Kunden gewährleistet ist, ist (noch) nicht sicher.

Digital Health voll im Trend

Dass die Gesellschaft heutzutage immer mehr Wert auf Gesundheit und Fitness legt, ist kein Geheimnis. Fitnesstracker sind hierbei eine hilfreiche Unterstützung. Das Ausmaß der Funktionen und gewonnenen Daten ist noch unbekannt. Die Zukunft wird zeigen, ob die Selbstvermessung der richtige Weg in ein gesundes Leben ist. (ao)

0 Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.