Gutes Jahresergebnis: Degewo will Bestand um 1.500 Wohnungen jährlich erhöhen

Berlins landeseigenes Wohnungsunternehmen degewo hat das Geschäftsjahr 2016 mit einem Bilanzgewinn von 58 Millionen Euro im Konzern abgeschlossen. Nur 1,7 Prozent der Wohnungen standen zum Jahresende 2016 leer. Damit führt das Unternehmen seinen seit mehr als einem Jahrzehnt stabilen Wachstumskurs fort. „Das positive Jahresergebnis lässt uns zuversichtlich auf die an uns gestellten Anforderungen aus der Kooperationsvereinbarung „Leistbare Mieten, Wohnungsneubau und soziale Wohnraumversorgung“ mit dem Berliner Senat blicken“, sagt degewo-Vorstand Christoph Beck im Rahmen des Jahrespressegesprächs. 2017 sind weitere Investitionen in Höhe von 301 Millionen für Neubau und Ankauf geplant.

Die degewo AG plant ihren Wohnungsbestand bis 2021 um jährlich 1.500 Wohnungen zu erhöhen. Sie erfüllt damit die vereinbarte Bestandserweiterung aus der Kooperationsvereinbarung „Leistbare Mieten, Wohnungsneubau und soziale Wohnraumversorgung“, die am 4. April 2017 zwischen Berliner Senat und den städtischen Wohnungsbaugesellschaften geschlossenen wurde. Die Grundzüge des Bestandszuwachses wurden bereits mit der „Roadmap für 400.000 Wohnungen im Landeseigentum“ im Mai 2016 festgelegt und mit der Kooperationsvereinbarung konkretisiert. Der Zuwachs soll durch Neubau und Ankäufe erreicht werden. degewo wird diese stadtpolitischen Ziele mit sozialem Augenmaß erfüllen und die Quartiere auch weiter verantwortungsvoll und nachhaltig entwickeln. Für das laufende Geschäftsjahr 2017 sind Investitionen von 105 Mio. Euro zur Bestandspflege und 301 Mio. Euro für Neubau und Ankauf vorgesehen. 2016 wurden Baubeginne für 1.578 Wohnungen realisiert. (red)

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