Gute-Tat-Marktplatz für Unternehmen und Hilfesuchende

Wie die Starken den Schwachen helfen können, darum geht es heute auf dem Gute-Tat-Marktplatz in der IHK Berlin. Die Veranstaltung, gemeinsam initiiert von IHK Berlin, Handwerkskammer Berlin und der Stiftung Gute-Tat, bringt Berliner Unternehmen und soziale Organisationen zusammen. Mehr als 80 Unternehmen und 40 soziale Organisationen versuchen gemeinsam, Unterstützung und Kooperationen für soziale Projekte zu organisieren. Der Gute-Tat-Marktplatz bietet findet aufgrund der positiven Ergebnisse bereits zum elften Mal statt.

In diesem Jahr steht die Flüchtlingshilfe im Mittelpunkt. Darüber hinaus ist jede Form der Hilfe in Form von Wissen, Personalunterstützung oder Sachspenden willkommen: Beratungs- und Weiterbildungsangebote, Bewerbungstraining und Coaching für Jugendliche, Hilfen bei Renovierungs- und Reparaturarbeiten, der Pflege und Aktualisierung von Webseiten sowie der Erstellung von Informationsmaterial. Aber auch Unterstützung bei Veranstaltungen, Räumlichkeiten oder andere Sachspenden werden gesucht. Im Laufe der letzten Jahre sind viele Kooperationen für große aber auch kleine Projekte entstanden. „Die Palette reicht vom Abfalleimer bis zum Pürierstab, selbst Brennholz für den Steinbackofen wird gesucht“, sagt Beate Bera von der Stiftung Gute-Tat.

Boris Velter, Staatssekretär der Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen: „Die Berliner Unternehmen stehen in unserer Stadtgesellschaft vor einer großen Herausforderung. Bei der Berufsausbildung wie bei Geflüchteten sind ihr Engagement und ihr Beitrag für eine gelingende berufliche Integration zentral.“

Der Stellvertretende IHK-Hauptgeschäftsführer Christian Wiesenhütter hebt die Bedeutung des sozialen Engagements von Unternehmen für die Stadtgesellschaft hervor: „In der heutigen Zeit ist eine aufmerksame, selbstbewusste und engagierte Zivilgesellschaft unerlässlich für das Funktionieren dieser Stadt.”

„Eine moderne Gesellschaft lebt davon, dass sich der Starke um den Schwachen kümmert. Das ist für den Zusammenhalt einer Gesellschaft immens wichtig. “, so der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Berlin, Jürgen Wittke. „Unsere Betriebe sind nah an den Kunden, nah an ihren Mitarbeitern und nah an den Menschen vor Ort. Sie fühlen sich verantwortlich für die Angestellten und Kollegen, für das Gewerk und für die Umgebung im Kiez. Diese enge Verbindung führt im Handwerk zu der langen Tradition, sich für das Gemeinwohl einzusetzen. Neben den wirtschaftlichen Aspekten ist es auch eine Frage von Respekt, Fairness und Weitsicht.“

Jürgen Grenz, Vorstand der Stiftung Gute-Tat, sagt: „Das Konzept „sozialer Marktplatz“ hat sich erneut als erfolgreich erwiesen: Die Teilnehmer kamen auf unkonventionelle Art miteinander ins Gespräch und jede Seite brachte ein, was sie am besten kann. Es hat sich auch 2016 bestätigt, dass es beim Gute-Tat Marktplatz um ein Tauschgeschäft mit gegenseitigem Gewinn geht.“

Die Schirmherrschaft für den Gute-Tat-Marktplatz hat der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, übernommen.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.gute-tat.de/11-gute-tat-marktplatz

 

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