GAA stellt Immobilienmarktzahlen vor

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Berlin hat die Zahlen über die Entwicklung des Berliner Immobilienmarktes im 1. Halbjahr 2017 vorgelegt. Im Ergebnis zeigt sich, dass die Verkäufe von Eigentumswohnungen leicht rückläufig sind, die Verkäufe unbebauter Grundstücke gegenüber dem Vorjahr jedoch nicht verändert haben. Der direkte Vergleich mit dem 1. Halbjahr 2016 zeigt:

  • Die Anzahl der Kaufverträge ist im 1. Halbjahr 2017 um 5% auf 14.417 leicht gesunken.
  • Der Verkauf von Eigentumswohnungen hat mit rund 65% nach Anzahl weiterhin den größten Anteil am Berliner Immobilienmarkt.
  • Die Kauffallzahlen bei Eigentumswohnungen sind um 6% auf 9.429 im 1. Halbjahr 2017 gesunken.
  • Der Preisanstieg bei Eigentumswohnungen im Vergleich zum 1. Halbjahr 2016 beträgt rund 10%. Im Neubau werden Durchschnittspreise von 5.038 Euro/m² WF erzielt.
  • Bei bebauten Grundstücken haben Verkäufe von Ein- und Zweifamilienhäuser mit rund 62% nach Anzahl den größten Anteil.
  • Die Anzahl der Kauffälle von Ein- und Zweifamilienhäusern ist um 7% auf 1.243 im 1. Halbjahr 2017 gesunken.

Der Rückgang der Kauffallzahlen bei fast Teilmärkten des Berliner Immobilienmarktes setzt sich weiter fort. Dabei spielen diverse Einflussfaktoren zusammen – so steht beispielsweise der weiterhin hohen Nachfrage nach Berliner Immobilen ein insgesamt zu geringes Angebot gegenüber. Die Baulandbereitstellung kann den derzeitigen Bedarf nicht kompensieren. Fehlende Anlagealternativen machen eine Investition in das sogenannte „Betongold“ zwar interessant, führen bei den Immobilieneigentümern jedoch gleichzeitig zu Zurückhaltung bei der Veräußerung und somit zu einer zusätzlichen Verknappung des Angebots. (red)

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