Gesundheitssenatorin Dilek Kolat besucht Modellprojekt in Berlin-Buch

Berlins Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung Dilek Kolat besuchte vor wenigen Tagen den international renommierten Wissenschafts- und Forschungsstandort Campus Berlin-Buch. Anlass war das Gesundheitsprojekt ‚CampusVital‘ , ein deutschlandweit einzigartiges Modellprojekt. Das Betriebliche-Gesundheitsmanagement-Projekt (BGM) fungiert am Standort einrichtungs- und unternehmensübergreifend.

Gesundheitsförderung als Standortvorteil für die Wissenschaft

Gemeinsam besichtigten die Gesundheitssenatorin und Prof. Thomas Sommer, stellvertretender wissenschaftlicher Vorstand des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC), sowie Dr. Ulrich Scheller, Geschäftsführer der BBB Management GmbH Campus Berlin-Buch, und Susanne Hertzer, Chefin der Techniker Krankenkasse in Berlin, den Wissenschafts- und Biotechnologiepark Berlin-Buch. Die Forschungseinrichtungen und Unternehmen des Campus Berlin-Buch sehen in der Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen wichtigen Schlüssel für den Erfolg. Demografischer Wandel, Fachkräftemangel und die zunehmende Digitalisierung der Arbeitswelt sind Faktoren, auf die sich die Unternehmen in Deutschland einstellen müssen. Betriebliches Gesundheitsmanagement unternehmensübergreifend zu organisieren und damit viele Menschen zu erreichen – das ist der Ansatz des Projektes ‚CampusVital‘. Die Techniker Krankenkasse ist Kooperationspartner des Gesundheitsnetzwerks, an dem sich inzwischen 13 Einrichtungen und Unternehmen mit mehr als 500 Angestellten auf dem Campus beteiligen, darunter das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin, das Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie und die Charité.

„Die Gesundheit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern liegt auch und gerade in der Verantwortung der Unternehmen. Dazu ist ein betriebliches Gesundheitsmanagement erforderlich. Die Idee, dieses betriebliche Gesundheitsmanagement unternehmens- und einrichtungsübergreifend durchzuführen, hat den Vorteil, viele Menschen zu erreichen und auch den Blick über den Tellerrand zu wagen. Das Gesundheitsprojekt ‚CampusVital‘ ist ein wegweisendes neues Projekt, von dem ich hoffe, dass es in Zukunft in Deutschland viele Nachahmerinnen und Nachahmer findet“, so Gesundheitssenatorin Kolat.

Einrichtungsübergreifendes Modellprojekt

Das Modellprojekt ‚CampusVital‘ soll den Arbeitsalltag für die Menschen auf dem Campus dauerhaft und nachhaltig gesundheitlich verbessern. Es gibt Workshops, die eine höhere psychische Widerstandsfähigkeit vermitteln. Darüber hinaus gibt es Coachings zum Thema Gesundheit und Arbeit sowie klassische Angebote wie Kurse zur Stressbewältigung und Ernährungsberatungen. Führungskräfte können zusätzliche Trainings belegen.

„Das Besondere an unserem Campus ist die vielfältige Vernetzung. Insgesamt drei Institute und 60 Unternehmen mit insgesamt 3.000 Personen forschen und arbeiten bei uns. Hinzu kommen die drei Kliniken und ihr Fachpersonal in unmittelbarer Nachbarschaft. Forschungsinstitute, Biotechnologie-Unternehmen und klinische Forschung ergänzen sich und können dank der räumlichen Nähe effektiv zusammenarbeiten. Als Campusgemeinschaft haben wir das Thema Gesundheit in den Mittelpunkt gestellt und eine gemeinsame Initiative für die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gestartet“, sagt Dr. Scheller, Geschäftsführer der BBB Management GmbH Campus Berlin-Buch.

Spitzenforschung für die Gesundheit

Außerdem wurde bei der Führung über den Campus Berlin-Buch auch die Berlin Ultrahigh Field Facility (B.U.F.F.) besichtigt. Hier wurde ein hocheffizientes bildgebendes Verfahren zur Darstellung des arbeitenden menschlichen Herzens entwickelt. Die in einem der weltweit stärksten Kernspintomographen erzeugten Bilder weisen eine vielfach höhere Auflösung als herkömmlich generierte Bilder auf. Damit können kardiologische Probleme schon zu einem sehr viel früheren Zeitpunkt als bislang sichtbar gemacht werden. Das ermöglicht eine schnellere und gezieltere Behandlung. „Dank der hervorragenden Bedingungen auf dem Campus und der vielfältigen Kooperationsmöglichkeiten in Berlin gehören wir zur Weltspitze der biomedizinischen Bildgebung“, sagte Dr. Lukas Winter, Wissenschaftler am B.U.F.F. (red)

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