Freikarten für die Oper: Michael Müller weist Vorwürfe zurück

Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat Vorwürfe zurückgewiesen, er habe Opern-Freikarten nicht rechtmäßig versteuert. Die „Bild am Sonntag“ hatte berichtet, das Finanzamt Berlin prüfe die Bilanzen der Opernstiftung Berlin. Diese bietet Senatsmitgliedern Freikarten für Opernbesuche an. Müller nutzte dieses Angebot, als er noch Senator für Stadtentwicklung war. Die Nutzung der Freikarten sei im Rahmen seiner Repräsentationspflichten geschehen, sagte ein Senatssprecher am Sonntag. Zu versteuern wären diese Karten demnach von der Opernstiftung, nicht aber vom jeweiligen Senatsmitglied, das damit lediglich seinem Amt nachkomme. Laut „Bild am Sonntag“ gibt es darüber einen Rechtsstreit zwischen dem Finanzamt und der Opernstiftung. (red)

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