Energiewende: Berliner Senat beschließt das Aus für Braun- und Steinkohle

Der Senat hat den von der Umwelt-, Verkehrs- und Klimaschutzsenatorin Regine Günther vorgelegten Entwurf für eine Novelle des Berliner Energiewendegesetzes (EWG Bln) beschlossen. Die Novelle verpflichtet den Berliner Senat, die Beendigung der Energieerzeugung aus Braunkohle bis Ende 2017 und aus Steinkohle bis Ende 2030 sicherzustellen.

In Berlin werden derzeit sechs Kraftwerke mit Kohle als Haupt- oder Zusatzbrennstoff sowohl für die Strom- als auch für die Fernwärmeversorgung Berlins betrieben. Zukünftig soll die Versorgung mit Strom und Fernwärme auf Basis erneuerbarer Energien und anderer CO2-armer Energien erfolgen. „Ein Ende der Kohleverbrennung lässt die CO2-Emissionen signifikant sinken und reduziert die Emissionen von Feinstaub, Schwefeldioxid und Schwermetallen. So wird Berlin nicht nur klimafreundlicher, sondern auch gesünder. Darüber hinaus werden durch die Umstellung Modernisierungsimpulse gesetzt“, erklärte Senatorin Günther. (red)

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