Dritte Runde am Dreieckstisch: Berliner Koalitionsverhandlungen

Die SPD möchte weiter führen, die Grünen wirken wegen ihrer Konzepte etwas besserwisserisch und die Linken theoretisieren am liebsten über alternative Gesellschaftsmodelle. Bisher wollte keiner der Koalitionspartner an Profil verlieren und so verstand man sich bei Tofuschnitzeln und Hähnchengeschnetzeltem zwar gut, fand aber bislang keine gemeinsame Plattform. Zum Thema gutes Regieren zeigten sich die Koalitionsvertreter in der dritten und vorerst letzten Runde erstaunlich konsensfähig.

Partizipieren, initiieren und kommunizieren, das haben sich SPD, Grüne und Linke auf die Fahnen geschrieben. Was mit viel Spirit (Lederer) am dreieckigen Tisch ausgeklügelt wurde, ist noch nicht ganz rund. Und darum geht es:

  1. Senatsmitglieder und Bürger sollen künftig miteinander kommunizieren.
  2. Berlin wird sich als Hauptstadt stärker in die Bundespolitik einmischen und Initiativen zu den Themen Gesellschaft und Integration entwickeln.
  3. Es soll neue Wege in der Kommunikation sowohl miteinander als auch mit Brandenburg geben.

Jetzt gibt es eine zweiwöchige schöpferische Pause, die viel Raum zu Gestaltung der Inhalte lässt, eine Aufgabe für die 14 Arbeitsgruppen.

0 Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.