Dragoner-Areal: Bürger beteiligen sich an der Entwicklung

Um wenige innerstädtische Flächen wurde in den letzten Jahren so gerungen, wie ums Kreuzberger Dragoner-Aral. Nun soll das 4,7 Hektar große Gebiet am Mehringdamm ans Land Berlin gehen. Am Dienstag, 18. Juli, fand in der Christuskirche (Hornstraße) im Beisein von Sebastian Scheel, Staatssekretär für Wohnen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Andy Hehmke, Bezirksstadtrat für Wirtschaft, Ordnung, Schule und Sport in Friedrichshain-Kreuzberg, und Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Initiativen die Auftaktveranstaltung für das Sanierungsgebiet Rathausblock/Dragoner-Areal statt.

Der Senat hatte die Vorbereitenden Untersuchungen für den Rathausblock mit dem Dragoner-Areal und die nördlich angrenzenden Blöcke bereits im August 2015 beschlossen. Im Ergebnis wurde der Rathausblock im Juli 2016 als Sanierungsgebiet festgelegt. Im Februar 2017 übernahm S.T.E.R.N., Gesellschaft für behutsame Stadterneuerung mbH, die Aufgabe des Sanierungsbeauftragten.

Themen der gestrigen Informationsveranstaltung waren u.a. die Vorstellung der Akteure sowie Ausblicke auf das weitere Vorgehen und das geplante Beteiligungsverfahren. Neben einem Rundgang über das Gelände konnten sich Interessierte an Stellwänden zum Sanierungsgebiet Rathausblock und zum Dragoner-Areal informieren. Gezeigt wurde zudem die „Wachsende Ausstellung“ mit den Ergebnissen aus den Vorbereitenden Untersuchungen und Plakate der Initiativen.

Dazu Staatssekretär Sebastian Scheel: „Das Dragoner-Areal im Sanierungsgebiet Rathausblock bietet große Entwicklungsmöglichkeiten. Hier kann in Zukunft Mietwohnungsbau für Haushalte mit niedrigen und mittleren Einkommen entstehen in direkter Nachbarschaft zu gewerblichen und kulturellen Nutzungen. Klar ist aber auch: Wir stehen hier vor einem großen Projekt, das sich nicht von heute auf morgen realisieren lässt.“

Anwohner, Gewerbetreibende und Initiativen können in der auf zehn Jahre angelegten Entwicklungs- und Durchführungsphase des Sanierungsgebietes aktiv an der Gestaltung mitwirken. (red)

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