Deutsche Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft: Peter Kurth bleibt Präsident

Peter Kurth bleibt Präsident des BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e. V. Die in Berlin tagende Mitgliederversammlung wählte den 57 Jahre alten Juristen am Donnerstagnachmittag für weitere drei Jahre an die Spitze des Verbandes. Kurth ist seit 2008 BDE-Präsident.

„Ich danke der Mitgliederversammlung für die Wiederwahl und für das mir damit entgegengebrachte Vertrauen. Insbesondere im Vorfeld der Bundestagswahl im September dieses Jahres ist es wichtig, die Anliegen des BDE auf politischer Ebene auch weiterhin deutlich zur Sprache zu bringen. Ich freue mich auf die Fortsetzung meiner Arbeit für den Verband“, erklärte Peter Kurth.

Der diesjährige Verbandstag begann am Vormittag mit einem Grußwort der Berliner Bürgermeisterin und Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Ramona Pop. Frau Pop unterstrich in ihrer Ansprache die Bedeutung des Recyclings für die deutsche Wirtschaft. Sekundärrohstoffe werden auch weiterhin mit steigender Tendenz Rohstoffimporte ersetzen, so die Senatorin. Zudem seien deutsche Umwelttechnologien ein Exportschlager.

Die Mitgliederversammlung stand zudem im Zeichen der Sorge der deutschen Entsorgungsbranche um die Expansion staatlicher Unternehmen. Die Branchenvertreter monieren insbesondere fehlende Ausschreibungen und Steuerprivilegien für kommunale Firmen. Eindrucksvolle Beispiele für Steuerverschwendung nannte das der Präsident des Bundes der Steuerzahler, Reiner Holznagel, in seinem Festvortrag.

Geehrt wurden außerdem die fördernden Mitglieder ESE GmbH, Europas führender Produzent von Abfallsammelbehältern, und der Stuttgarter Autobauer Daimler AG für fünfzig Jahre Verbandsmitgliedschaft. (red)

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