Der Schulz-Effekt: Beitrittswelle für die Berliner SPD

Die Berliner SPD hat seit vergangenem Dienstag in nur einer Woche fast 300 neue Mitglieder hinzugewonnen.

Vor einer Woche hatte das SPD-Präsidium  Martin Schulz als Kanzlerkandidaten und Nachfolger von Sigmar Gabriel an der Spitze der Partei nominiert.

Die Zahl teilte am Montag die Berliner SPD-Zentrale  mit. Normalerweise treten 70 bis 100 Menschen pro Monat der Hauptstadt-SPD bei. Mit rund 17.000 Mitgliedern ist die SPD die Partei mit den meisten Mitgliedern in Berlin.

Zuletzt hatte es nach der Wahl von US-Präsident Trump im November eine Eintrittswelle gegeben. Damals zählte die Partei im ganzen Monat rund 230 Neumitglieder.

Bundesweit sind in den vergangenen Tagen mehr als 1.300 Menschen in die SPD eingetreten, 400 Anträge gingen allein am Sonntag, dem Tag von Schulz‘ offizieller Nominierung, ein. (ak)

Bildquelle: Olaf Kosinsky

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