Den Worten folgen hoffentlich auch Taten

Kommentar: Es hörte sich gut an, als gestern im Rahmen einer Konferenz in Berlin über hundert Vertreterinnen und Vertreter aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politik forderten, Berlin soll nachhaltig und fair einkaufen. Die Veranstaltung, die auf Einladung der Berliner Bürgermeisterin und Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Ramona Pop, stattfand, beschäftigte sich mit Möglichkeiten, die Nachhaltigkeitsziele der vereinten Nationen auf Berlin anzuwenden. Dabei wurde davon ausgegangen, dass fairer Handel nicht ausschließlich eine individuelle Angelegenheit ist, sondern dass hier auch die öffentliche Hand gefordert ist.

Man darf gespannt sein, wie die Forderung von Christian Rickerts, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, nach mehr Nachhaltigkeit in der Stadt, umgesetzt wird. Dabei ist uns allen zu wünschen, dass nicht, wie so oft, große Worte ausgesprochen wurden, große Taten aber Mangelware bleiben. Berlin würde es gut tun, wenn es diesmal nicht so wäre, angesichts der vielen Bereiche, die sich nicht wie versprochen entwickeln. (IN)

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