Das weltweite Wirtschaftsleistungswachstum wird 2017 um etwa 3,5% steigen

Die stark international ausgerichtete Berliner Wirtschaft präsentiert sich auch zu Beginn des Jahres 2017 weiter in guter Verfassung. So stieg die Wirtschaftsleistung im ersten Quartal um 2,2% (Deutschland: +1,2%).

Besonders erfreulich entwickelte sich der Export.

Was den Export betrifft, so hat sich die Weltkonjunktur zuletzt deutlich belebt. Gleichwohl bleiben Risiken wie die Folgen eines harten Brexits sowie wichtige Wahlen wie etwa in Frankreich. Hinzu kommt die schwer kalkulierbare Politik der neuen US-Regierung. Zunächst macht diese Hoffnung auf kräftige wirtschaftspolitische Impulse. Die neue US-Regierung plant hohe Investitionen in die Infrastruktur, von denen auch die Berliner Industrie in Teilen profitieren dürfte.

Aber auch viele Schwellenländer haben zurückgefunden zu ihrem Wachstum – allen voran die BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China). Im laufenden Jahr werden diese Länder ihre Durststrecke endgültig hinter sich lassen und wieder durchstarten.

Alles in allem wird das weltweite Wirtschaftsleistungswachstum 2017 um etwa 3,5% steigen. Zudem wird ein Anstieg des Welthandelsvolumens um 2,7% erwartet.

Insgesamt sind die Berliner Exporte im Jahr 2016 auf 15,3 Mrd. EUR gestiegen.

Freihandelsabkommen sind für die exportorientierte Berliner Industrie grundsätzlich förderlich. Die Berliner Industrieunternehmen müssen sich darauf vorbereiten, etwaige Handelsausfälle in den USA verstärkt in den BRIC-Staaten zu kompensieren. Zudem muss vermehrt in neue Produktlinien und in Forschung investiert werden.

Bildquelle: pixabay

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