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China-Reise der IHK Wirtschaftsdelegation: „Fahrt hat Türen geöffnet“

Zum Abschluss ihrer Reise nach China haben die Teilnehmer der IHK – Wirtschaftsdelegation ein durchweg positives Fazit gezogen. So konnten drei Kooperationsvereinbarungen unterzeichnet werden, mehr als 150 chinesische Unternehmer und potentielle Investoren nahmen an den Wirtschaftskonferenzen in Peking und Shanghai teil. Im Rahmen der B2B-Gespräche und Besuche bei chinesischen Unternehmen gab es rund 200 direkte Unternehmenskontakte, die Fortsetzung des Austauschs wurde vereinbart.

Vor allem im Bereich nachhaltige Stadtentwicklung stießen die Produkte, Anwendungen und Dienstleistungen der Berliner Unternehmen auf großes Interesse bei den chinesischen Gesprächspartnern. Einer der Höhepunkte der fünftägigen Reise war die Eröffnung des Berliner Wirtschaftsbüros im German Center in Peking. Aufgabe des Büros soll sein, nicht nur chinesische Unternehmen für Berlin zu gewinnen sondern auch Berliner Unternehmen bei der Geschäftsanbahnung in China zu unterstützen.

Die Reise nach China

Insgesamt waren 45 Unternehmer, Vertreter von Verbänden und Institutionen gemeinsam mit Berlins Wirtschaftssenatorin Ramona Pop nach China gereist, hauptsächlich Unternehmen aus den Leitbranchen Energie, Mobilität, Umwelt sowie IT und Start-ups.

Inhalt der Kooperationsvereinbarungen ist u.a. der Aufbau einer gemeinsamen Handelsplattform in China. Ein anderes Berliner Unternehmen aus dem Energiesektor plant die Zusammenarbeit mit einem der größten Hersteller von Elektrogeräten in China.

IHK-Präsidentin Dr. Beatrice Kramm: „China ist für Berlin einer der wichtigsten Handelspartner. Ich habe mich deshalb sehr über das Interesse seitens der chinesischen Gesprächspartner an einem vertieften Austausch gefreut. Gerade Geschäftsbeziehungen über Kontinente hinweg leben vom persönlichen Kontakt. Unser Dialog ist eine Investition in die Zukunft. Schließlich stehen wir z.B. bei den Themen Mobilität, Nachhaltigkeit und Städtebau vor ähnlichen Herausforderungen, wenngleich auch in unterschiedlichen Dimensionen. Je intensiver wir voneinander lernen, desto besser können beide Seiten diese Herausforderungen meistern.“

Stimmen aus der Delegation

Dr. Sigrid Nikutta, Vorstandsvorsitzende und Vorstand Betrieb der Berliner Verkehrsbetriebe: „Angesichts der Einwohnerzahlen von chinesischen Metropolen, sind die Herausforderungen an die Mobilitätsangebote einfach gewaltig. Und so konnten wir interessante Gespräche zu vielen aktuellen Themen führen. Zum Beispiel zum Einsatz der E-Mobilität, der dazugehörigen Infrastruktur und den daraus folgenden Betriebsabläufen. Ich bin überzeugt, dass von einem solchen Erfahrungsaustausch beide Seiten profitieren. Denn egal ob in Peking oder in Berlin: Die Menschen wollen komfortabel, sicher und umweltfreundlich an ihr Ziel kommen.“

Matthias Zeller, Deutsche Energiesysteme GmbH:  „Für unser Start-up war die Reise nach Peking und Shanghai ein voller Erfolg. Wir konnten mit einem chinesischen Partner eine Erklärung für die Aufnahme von Vertragsverhandlungen unterzeichnen und zudem erste konkrete Projekte vereinbaren. Die Cleantech-Branche in China boomt, die Senatorin, die IHK Berlin und Berlin Partner haben uns die Türen zu dieser Branche geöffnet.“ (red)

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