Der Cleantech Business Park bekommt endlich sein erstes Unternehmen

Eine freudige Nachricht vom Cleantech Business Park: Knapp zwei Jahre nach seiner Fertigstellung bekommt Berlins größtes Industriegebiet endlich sein erstes Unternehmen.

Die größte Industriefläche Berlins

Der Cleantech Business Park (CBP) befindet sich im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf. Mit einer Fläche von 90 Hektar ist er das größte zusammenhängende Industrieareal in Berlin. Der Industriepark entstand von 2010 bis 2015. Für die infrastrukturelle Erschließung und die Baureifmachung stellte die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung insgesamt 43 Millionen Euro aus den GRW-Fördermitteln bereit.

Nach der Fertigstellung im Dezember 2015 startete 2016 der Verkauf der Flächen an Investoren aus der Cleantech-Branche. Seitdem konnte bisher kein erfolgreicher Abschluss vermeldet werden.

Zukunftsort für Unternehmen der Cleantech-Branche

Der sich im Nordosten der Hauptstadt befindende Industriepark ist speziell auf produzierende Unternehmen der Cleantech-Branche ausgerichtet. Sie umfasst Bereiche der umweltfreundlichen Energien und Energiespeicherung, der Energieeffizienz, der nachhaltigen Mobilität, der Kreislaufwirtschaft, der nachhaltigen Wasserwirtschaft, der Rohstoff- und Materialeffizienz sowie der grünen Chemie.

Als Cluster für etablierte Global Player sowie kleinen und mittelständischen Unternehmen bietet der Cleantech Park Möglichkeiten zum Austausch von Know-how. Zudem profitiert der Industriepark von seinem Standort in Marzahn. Dieser verfügt über eine ideale Verkehrsinfrastruktur, eine moderne Schullandschaft und eine große Vielfalt an Aus- und Weiterbildungsinstitutionen. Vor allem soll die optimale Anbindung an die Berliner Innenstadt die jungen Cleantech Unternehmen ansprechen.

Ein idealer Standort für junge Unternehmen

Besonders für junge Unternehmen ist eine räumliche Konzentration mit anderen Unternehmen wichtig. Standortfaktoren stehen in der Unternehmensbranche an höchster Stelle. Der Cleantech Business Park bietet auch die unmittelbare Nähe zu anderen Unternehmen. So grenzt das Industriegelände an das 1.200 Hektar große Industrie- und Gewerbegebiet „Berlin eastside“. Bei „Berlin eastside“ sind mehr als 35.000 Unternehmen registriert. Darunter namhafte Unternehmen wie z.B. Knorr-Bremse, Berlin Cosmetics, Harry Brot, ALBA, Coca Cola oder Elpro.

In unmittelbarer Nähe zum Industrieareal befindet sich auch das CleanTech Innovation Center (CIC). Das CIC ist ein Coworking-Innovationszentrum für Start-ups. Es dient als Treffpunkt für junge Unternehmen, die saubere Technologien entwickeln und vermarkten. Somit haben zukünftige Unternehmen im CBP die Möglichkeit sich mit anderen Unternehmen der Branche auszutauschen und vom Informationsfluss zu profitieren.

Der Cleantech Business Park bekommt sein erstes Unternehmen

Zwei Jahre nachdem der Cleantech Business Park fertiggestellt wurde, bekommt er endlich sein erstes Unternehmen: Die Swissbit Germany AG will seine Kapazitäten erweitern und plant einen Produktions- und Entwicklungsstandort. Die Swissbit Germany AG ist eine europäische Entwicklungs- und Produktionsfirma, die industrielle Speichermedien herstellt. Da seine Kapazitätsgrenze im GSG-Gewerbehof an der Wolfener Straße im Marzahner Stadtteil erreicht ist, will das Unternehmen nun in den Cleantech Business Park umziehen.

Noch vor einem Jahr sah das noch ganz anders aus. Denn seit seiner Fertigstellung hatte sich kein einziges Unternehmen auf dem Industriegelände angesiedelt. Da bleibt die Frage, ob mit der Swissbit Germany AG nun endlich der Bann gebrochen wurde und schon bald ein Durchbruch für den Industriepark in Sicht ist. Laut dem Bezirksstadtrat für Wirtschaft, Straßen und Grünflächen, Johannes Martin, seien bereits 20 weitere Hektar für fünf Unternehmen reserviert. (dn)

Berlin bald teuerste Stadt Deutschlands

Steigende Mieten und Wohnungspreise könnten nach einer Studie der Deutschen Bank für Berliner noch lange zum Alltag gehören. Viele Faktoren sprächen dafür, dass die Entwicklung weit über das Jahr 2020 hinaus andauern werde. „Berlin könnte im Zuge dieser Entwicklung zu einer der teuersten deutschen Metropolen oder zumindest Städte werden“, heißt es im aktuellen „Deutschland-Monitor“ der bankeigenen Forschungseinrichtung. Wird Berlin bald teuerste Stadt Deutschlands ?

Studie: Berlin könnte zur teuersten Stadt Deutschlands werden

Der Hauptgrund, warum Berlin schon bald die teuerste Stadt Deutschlands sein könnte, liegt laut den Forschern der Studie darin, dass Berlin nicht genug baue. In keiner der acht größten deutschen Städte gebe es ein so großes Ungleichgewicht zwischen genehmigten und verwirklichten Bauvorhaben. Währenddessen steigerten Zuzug und nachlassende Arbeitslosigkeit die Nachfrage.

Derzeit hat Berlin stark mit dem dynamischen Bevölkerungswachstum zu kämpfen. Viele Menschen zieht es besonders in die Bundeshauptstadt aufgrund des Angebots an Arbeits- oder Ausbildungsplätzen. In Berlin leben derzeit 3,5 Millionen Menschen. Das Institut der deutschen Wirtschaft prophezeit sogar, dass es bis 2035 vier Millionen sein werden.

Berlin wird demnach voller. Dementsprechend wächst die Nachfrage an Wohnraum. Dieser ist knapp und Neubauvorhaben laufen nur schleppend. Diese Entwicklungen veranlassen letztendlich, dass die Mieten steigen.

Die Mieten sind enorm gestiegen

Im vergangenen Jahr sind die Angebotsmieten in Berlin laut der Studie um elf Prozent gestiegen – stärker als in den Vorjahren. So legten Haus- und Wohnungspreise demnach um zehn Prozent zu.

In der Studie sagen die Forscher für 2018 weiter steigende Mieten und Kaufpreise in deutschen Großstädten voraus. Grund sei vor allem der Mangel an Wohnraum und die gute Lage am Arbeitsmarkt. Eine sinkende Nachfrage nach Immobilien oder ein deutlich größeres Angebot seien nicht abzusehen und die leicht steigenden Zinsen für Finanzierungen dämpften den Boom nur etwas. Die Überbewertungen und das „Risiko einer ausgewachsenen Preisblase“ am deutschen Häusermarkt würden steigen, folgern die Ökonomen.

Zuletzt hatte bereits die Bundesbank von Überbewertungen von 15 bis 30 Prozent bei Wohnimmobilien in deutschen Städten berichtet. Eine Blase sieht sie aber nicht. (red)

Hoch hinaus mit der CG Gruppe – Innovative Ideen für bezahlbaren Wohnraum

Unter dem Motto „Hoch hinaus mit der CG Gruppe “ lud in diesem Jahr der erfolgreiche Projektentwickler zum traditionellen Neujahrsempfang in das Postscheckamt am Halleschen Ufer ein. Unter den ca. 150 Gästen waren vor allem Vorstände und Führungskräfte der Bauindustrie, der Finanzen- und Bankenbranche.

Für Bauunternehmer und Visionär Christoph Gröner, Vorstandsvorsitzender der Aktiengesellschaft, ist das Motto in mehrfacher Hinsicht Programm. Denn die CG Gruppe ist nicht nur einer der größten, sondern vor allem einer der innovativsten Bauträger Deutschlands. Neben Berlin, wo das Unternehmen seinen Hauptsitz hat, unterhält die CG Gruppe u.a. Niederlassungen in Köln, Frankfurt, Dresden und Leipzig – und bald auch in Hamburg.

Geschosswohnungsbau ist das Kerngeschäft der CG Gruppe AG

Das Kerngeschäft der Aktiengesellschaft ist der Bau von Mietwohnungen in Mehrfamilienhäusern. Dabei formuliert das Unternehmen stets den Anspruch, bezahlbaren Wohnraum für alle zu schaffen -individuell und ohne Qualitätseinbußen. Laut Christoph Gröner ist es alternativlos, das Bauen günstiger zu machen, um dieses Ziel zu erreichen. Daher treibt das Unternehmen wie kein anderer Projektentwickler in Deutschland den innovativen Ansatz des digitalen Bauens voran. Die durchgängige Digitalisierung der gesamten Prozesskette senkt die Kosten signifikant und minimiert die Bauzeit. In Kombination mit serieller Bauteilfertigung wird die Effizienz noch weiter steigern.

Die CG Gruppe hat bis heute 10.000 Wohneinheiten geschaffen, bis 2020 ist eine Verdoppelung des Volumens geplant. Hinzu kommen „innovative Großprojekte“ wie das Projekt eines 120 Meter hohen Wohnturms in Düsseldorf (Vertical Village, senkrechtes Dorf), die Umnutzung von Altbauten sowie langfristige Stadtteilentwicklungen.

Zwei Berliner Großprojekte sind Wohnhochhäuser

In Berlin sollen gleich zwei Bürohochhäuser zu Wohnhäusern umfunktioniert werden: Der Steglitzer Kreisel und der Kreuzberger Postbank-Tower.

Für das Wohnhochhaus im Steglitzer Kreisel liegt die Baugenehmigung bereits vor. Nachdem die Asbestsanierung  im vergangenen Jahr abgeschlossen wurde, werde der ehemalige Büroturm derzeit „entkernt“, sagt Christoph Gröner. Ziel sei es, den Büroturm bis 2021 zum Wohnturm umzugestalten.

Große Balkone, Loggien und Erker  sollen  künftig das Äußere des 118,5 Meter hohen Gebäudes prägen. Die  Wohnungen im Turm werden laut Gröner zwischen 55 und 220 Quadratmetern groß. Die Kaufpreise bewegen sich zwischen 4.600 Euro und 10.000 Euro je Quadratmeter. Für das Penthouse in der obersten Etage steht der Preis noch nicht fest.

Die Nachfrage ist groß. Mehr als 100 Personen haben bereits Interesse an einer der Wohnungen angemeldet. Die Interessenten kommen  aus der direkten Nachbarschaft, aber auch aus Kreisen von Kapitalanlegern. Nachdem der Turm umgebaut wurde, soll die Sockelbebauung des Kreisels folgen. Die Fertigstellung ist für 2022 geplant. Rund 330 Millionen Euro will die CG Gruppe insgesamt investieren.

Neben Wohnungen sind Gewerbeflächen und eine Kita geplant

Wann der ehemalige Postbank-Tower am Halleschen Ufer  zum Wohnhaus wird, ist noch offen.  Die CG Gruppe erklärte am Sonntag, sie rechne damit, in zwei bis drei Jahren Baurecht in Kreuzberg zu erhalten. Auf den Grundstücken am Rande des Hauses sollen 570 Wohnungen entstehen, davon rund 30 Prozent Sozialwohnungen.  Außer den Wohnungen sind Geschäfte, eine Kita sowie gewerblich genutzte Flächen und möglicherweise ein Hotel geplant.

Für das Unternehmen bestehe darüber hinaus kein Grund zur Eile. Denn der Postbank-Tower sei voll vermietet. Dort sitzt unter anderem der Fernsehsender Sky, weitere Mieter ziehen noch ein. Die jetzigen Mieter des Towers sollen nach Angaben der CG Gruppe später die Möglichkeit haben, Flächen in den neu errichteten Gewerbebauten zu beziehen. (ak)

Droht bei Knorr-Bremse doch noch Stellenabbau?

Wenige Tage vor Weihnachten konnten 109 Knorr-Bremse Mitarbeiter aufatmen. Denn der Münchner Bahn-Zulieferer teilte mit, dass er die Verlagerung von Hasse & Wrede stoppt. Dabei hatte der Konzern ursprünglich vor, alle Arbeitsplätze aus dem Marzahner Werk nach Tschechien zu verlagern.

Nun steht Knorr-Bremse erneut vor einem großen Problem. Denn in Tegel droht ein Stellenabbau und 400 Mitarbeiter sollen davon betroffen sein.

Der weltweit führende Hersteller von Bremssystemen

Knorr-Bremse ist ein Nutzfahrzeugzulieferer mit Firmenhauptsitz in München. Gegründet wurde das Unternehmen vom Ingenieur Georg Knorr im Jahr 1905 in Berlin. Heute ist Knorr-Bremse ein weltweit führender Hersteller von Bremssystemen und Anbieter weiterer Subsysteme für Schienen- und Nutzfahrzeuge. An über 100 Standorten in 30 Ländern ist Knorr-Bremse vertreten. Für das Unternehmen arbeiten heute rund 25.000 Beschäftigte auf sechs Kontinente. In Berlin sind es etwa 1.100 Beschäftigte.

2016 konnte der Konzern einen Umsatz von rund 5,5 Milliarden Euro erwirtschaften. Trotzdem droht jetzt ein massiver Stellenabbau. Grund dafür ist das Tochterunternehmen Powertech, das in Tegel produziert. Laut Berliner Morgenpost hat Powertech letztes Jahr 17 Millionen Euro Minus gemacht.

400 Mitarbeiter fürchten um ihre Jobs

In dem Werk in Tegel stellen bislang 292 Mitarbeiter und etwa 100 Leiharbeiter Energieversorgungssysteme für Schienenfahrzeuge her. Der Konzern Knorr-Bremse plant nun bei Powertech die Arbeitszeit von 35 auf 42 Wochenstunden zu erhöhen, um die wirtschaftliche Schieflage zu begradigen. Sicher sind die Arbeitsplätze bei Powertech dennoch nicht. Laut dem Vorstand von Knorr-Bremse, Klaus Deller, wird der Konzern in den nächsten drei bis sechs Monaten eine grundsätzliche Entscheidung treffen müssen.

Es wird in Betracht gezogen, dass Powertech nach Liberec, in Tschechien umziehen soll. Liberec ist eine Stadt in der Metropolregion Prag. Das Unternehmen ist in dieser Region schon seit über 20 Jahren tätig. Mehr als 500 Mitarbeiter sollen dort mittlerweile tätig sein. Laut Knorr-Bremse gebe es vor Ort eine große Auswahl an qualifizierten Mitarbeitern. Was das Unternehmen jedoch gerne verschweigt: Tschechische Angestellte sollen durchschnittlich nur rund ein Drittel des Gehaltes ihrer deutschen Kollegen verdienen. (dn)

Umsatzrekord – Büromarktbericht Berlin für 2017

Die Hauptstadt ist und bleibt wohl der dynamischste Markt unter den Top-6 Deutschlands. Mit Bürovermietungen konnte erneut einen Umsatzrekord erzielt werden – der Investmentmarkt meldet zugleich eines der stärksten Jahre.

Büromarkt: Flächenmangel gibt Coworking Spaces weiterhin Aufwind

Berlin beendet 2017 mit einem Rekordergebnis: Insgesamt wurden mehr als 1 Mio. m² Fläche umgesetzt – Premiere für die Hauptstadt.

Gleichzeitig verzeichnet der Markt weiterhin hohe Mietzuwächse. In den letzten zwölf Monaten stieg die Durchschnittsmiete um 19,4 Prozent auf 19,10 Euro, die Spitzenmiete kletterte um 12,4 Prozent auf stolze 31,80 Euro. Im Vergleich zu den übrigen Top-6 liegt die Spreemetropole damit deutlich über dem Durchschnitt. „In den letzten Jahren haben wir eine in Deutschland und vielleicht auch europaweit seltene, wenn nicht einmalige Mietpreisentwicklung erlebt“, sagt Christian Leska, Managing Director Office Agency bei Savills in Berlin. Beim Blick auf die letzten fünf Jahre zeigt sich ein Plus von jeweils mehr als 50 % bei der Spitzen- und Durchschnittsmiete. Leska prognostiziert: „Ein Ende dieser Entwicklung ist nicht in Sicht – die Steigerungsraten schwächen sich zwar etwas ab, aber auch in den nächsten zwölf Monaten sehen wir ein Plus der Mieten zwischen 5 Prozent und 7 Prozent.“

Die Leerstandquote ist stark gesunken

Der Anstieg ist auch auf das besonders knappe Flächenangebot zurückzuführen. Die Leerstandquote betrug zum Jahresende 2017 lediglich noch 2 Prozent und liegt damit 70 Basispunkte unter dem Vorjahreswert. „Insbesondere große, zusammenhängende Büroflächen ab 3.000 m² sind im Bestand nahezu gar nicht mehr verfügbar“, so Leska. Als kurzfristige Alternative gewinnen daher Coworking Flächen immer mehr Relevanz auf dem Bürovermietungsmarkt. Im vergangenen Jahr mieteten überregional tätige Anbieter zehn Flächen mit mehr als 78.900 m² an. Das entspricht einem Anteil von knapp 9,0 Prozent am Vermietungsumsatz.

Langfristig müssen Unternehmen, die große Flächen absorbieren, jedoch mit einem Horizont von mindestens zwei Jahren oder mehr planen sowie immer häufiger auch in Projekten anmieten. Die Fertigstellungspipeline fällt in 2018 und 2019 mit 226.000 m² bzw. 474.000 m² zumindest höher aus in im vergangenen Jahr (208.000 m²) und liegt damit auch deutlich über dem 5-Jahres-Durchschnitt von 175.000 m² Fläche. „Für die nach wie vor immense Nachfrage nach Bürofläche dürfte aber auch dieses vergleichsweise hohe Fertigstellungsvolumen kaum ausreichen“, konstatiert Leska und fügt hinzu: „Das mangelnde Angebot wird deshalb auch weiterhin die Nachfrage limitieren, zumal für 2018 z. B. lediglich ca. 49.000 m² spekulativ zur Neuvermietung zur Verfügung stehen und für die restlichen 78 Prozent bereits Mietverträge unterzeichnet wurden.“ (red)

Berlin bekommt ein Zentrum für Herzmedizin

Noch im Dezember letzten Jahres wurde das Projekt „Universitäres Herzzentrum Berlin (UHZB)“ für gescheitert erklärt. Nun wird das Vorhaben doch umgesetzt. Denn die Charité und das Deutsche Herzzentrum Berlin (DHZB) konnten sich auf ein Konstrukt einigen.

Nach dem ersten gescheiterten Anlauf im Dezember gaben die Spitzen beider Einrichtungen sowie Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller nun bekannt, dass das neue Kompetenzzentrum doch entstehen wird. „Ich bin extrem erleichtert und glücklich, dass diese Vereinigung zustande gekommen ist“, so der Vorstandsvorsitzende der Charité, Karl Max Einhäupl. Das zukünftige Universitäre Herzzentrum Berlin wurde am Mittwoch bei einer Pressekonferenz auf dem Campus der Charité vorgestellt.

Das Vorhaben drohte zu scheitern

Pläne für den Aufbau eines großen Kompetenzzentrums für Herzchirurgie in Berlin gab es bereits vor mehr als sechs Jahren. Nun soll das Vorhaben endlich verwirklicht werden. Noch vor Weihnachten sah dies jedoch ganz anders aus. Denn die Verhandlungen drohten zu scheitern. So konnten sich die Beteiligten zunächst nicht auf eine Gesellschaftsstruktur einigen. Das DHZB befürchtet nämlich, dass die Charité den finanziellen Ton angeben würde,

Nachdem sich die Verhandlungspartner einigen konnten, ist die Gründung einer gemeinnützigen GmbH noch in diesem Jahr geplant. Dabei soll die Charité 51 Prozent und das DHZB 49 Prozent der Anteile erhalten. Die DHZB wird mit dieser Fusion zu einer universitären Einrichtung.

Berlin bekommt ein großes Herzzentrum

Das neue Herzzentrum wird in Berlin drei Standorte haben: Den Campus Charité in Mitte, den Campus Benjamin Franklin in Steglitz und den Campus Virchow-Klinikum in Wedding.

Schwerpunktstandort soll das Virchow-Klinikum der Charité in Wedding werden. Insgesamt wird das UHZB 1.800 Mitarbeiter und mehr als 500 Betten haben.

Auf dem Gelände des Virchow-Klinikums sind zwei Bauabschnitte geplant. Der erste Bauabschnitt mit fünf Operationssälen und fünf Herzkatheterlaboren soll 110 Millionen Euro kosten. Davon wird das Land Berlin 90 Millionen und das DHZB 20 Millionen Euro beitragen. Der Bau soll schnellstmöglich begonnen werden und wird fünf Jahre dauern. Im zweiten Bauabschnitt hingegen sollen Kinderkardiologie und Kinderherzchirurgie unterkommen. Das gesamte Zentrum wird dann in sieben bis zehn Jahren fertiggestellt.

Ein Leuchtturmprojekt für die Gesundheitsversorgung

Durch die Fusion werden beide Einrichtungen, die Charité und das DHZB, zu einer wissenschaftlich, klinischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Einheit. Mit dem Bündnis werden die beiden Disziplinen, die Kardiologie und die Herzchirurgie, fachübergreifend zusammenarbeiten und so neue Therapien entwickeln können.

„Durch das Zusammengehen können wir mit anderen europäischen Herzzentren in Konkurrenz treten“, so der Charité-Chef Karl Max Einhäupl. Zudem sieht der Regierende Bürgermeister Michael Müller im UHZB „Potenzial für einen weiteren Berliner Leuchtturm in der Gesundheitsversorgung“. Weiterhin sagt Müller, dass es das gemeinsame Ziel sei, die bestmögliche medizinische Versorgung für die Menschen in Berlin zu sichern. (dn)

Vegane Ernährung – Definition & Regeln

Laut dem Vegetarierbund leben etwa 1,3 Millionen Menschen in Deutschland vegan – Tendenz stetig steigend. Doch was heißt es genau vegan zu leben und ist vegane Ernährung gesund?

Definition und Regeln des Veganismus

Der Veganismus ist eine besondere Form des Vegetarismus. Anders als die Vegetarier verzichten Veganer nicht nur auf Fleisch und Fisch, sondern auch auf alle anderen tierischen Produkte, wie Milch, Eier oder Honig.

Der Veganismus geht sogar noch einen Schritt weiter. Denn vegan zu leben, bedeutet noch mehr als nur vegan zu essen. So schließt die vegane Lebensweise auch das Tragen von Kleidungsstücken, die tierischen Ursprunges sind, aus. Demnach tragen Veganer kein Leder, keine Seide oder Wolle. Viele nehmen diese Definition von vegan jedoch nicht allzu genau, sodass man zahlreiche vermeintliche Veganer in Berlin mit Wollpulli sieht.

Die Vorteile einer veganen Lebenseinstellung

Die vegane Lebenseinstellung basiert für die meisten an erster Stelle auf einer Art Ideologie. Es geht um das Mitgefühl mit dem Planeten, der Umwelt und natürlich den Tieren. Veganer sind grundsätzlich gegen die Massentierhaltung und setzen gerne sich für den Umweltschutz ein. Insgesamt ist die vegane Lebensweise dadurch geprägt, dass natürliche Ressourcen besser genutzt werden.

Dabei geht es auch um den menschlichen Körper, denn vegane Ernährung ist kalorienarm und gesund. Veganer essen viel weniger Fast Food, greifen gerne zu Vollkornprodukten und essen vor allem mehr pflanzliche Lebensmittel. Pflanzen sind reich an natürlichen Antioxidantien, welche vor Arthritis, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und anderen degenerativen Erkrankungen schützen. Sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe wie Flavonoide, Polyphenole oder OPC werden derzeit ausgiebig auf ihre medizinische Wirksamkeit hin erforscht. Nachweislich positiv wirkt sich streng gelebter Veganismus auch auf die Cholesterinwerte aus, diese sinken durch vegane Ernährung. Dass pflanzliche Fette gesünder sind als tierische, haben die uns die Ökotrophologen schon oft genug postuliert.

Ist vegane Ernährung gesund?

Ernährungswissenschaftler sind sich bei der Beurteilung der veganen Ernährung alles andere als einig. So ist immer wieder die Rede von der Gefahr von Nährstoffdefiziten. Vor allem während der Schwangerschaft, in der Stillzeit und während des jugendlichen Wachstums ist das Risiko einer Mangelernährung bei veganer Ernährung sehr hoch. Besonders für die Eiweißzufuhr wird es problematisch. Denn Eiweiß wird im Optimalfall in tierischer und pflanzlicher Form benötigt, um dem menschlichen Stoffwechsel ausreichend Nährstoffe zuführen zu können. Gerade bei den Mikronährstoffen muss man als Veganer besonders achtgeben. Veganer brauchen z. B. alternative Quellen für Vitamine und Mineralstoffe wie Eisen, Calcium Vitamin D und B-Vitamine wie B2 oder B12. Diese Zufuhr müssen Veganer ggf. über vegane Nahrungsergänzungen regeln.

Veganer verzichten freiwillig auf viele Dinge im Leben. Dennoch ist es sehr schwierig zu 100 Prozent vegan zu leben. In der gegenwärtigen gesellschaftlichen Realität, sind überall Stoffe tierischen Ursprunges verborgen, denen man sich nur schwer vollständig entziehen kann. So sind in vielen Textilien „nicht-textile Bestandteile tierischen Ursprungs“ gekennzeichnet, Brotaufstriche enthalten häufig Gelatine, wie übrigens auch viele Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel in Kapseln oder als Dragees. Und Milchprodukte sind allgegenwertig. Insofern bleibt die vegane Lebensweise insofern ein Stück weit ein Ideal, dem man sich soweit wie möglich annähern kann.

Vegan leben ist eine Lebenseinstellung

Zwar ist Veganismus eine Form des Vegetarismus, jedoch sind die Restriktionen weitreichender. Zugunsten der Umwelt verzichten Veganer auf weit mehr als Vegetarier und die Einschnitte betreffen neben der Ernährung auch die Wahl der Kleidung und vieles mehr. In mancher Hinsicht ist das nicht immer gut für die Gesundheit, denn es können vor allem bei Kindern Mangelerscheinungen auftreten.

Wer vegan leben möchte, entscheidet sich nicht nur für eine andere Ernährung, sondern für eine alternative Lebensweise. Und so entstehen immer neue Vegetarismus Formen, bei denen nicht so streng auf die Regeln geachtet wird. Gerade jungen Menschen ist es einerseits wichtig, ein Statement für Natur und Nachhaltigkeit abzugeben, andererseits jedoch auch einen gesunden Lebensstil zu zelebrieren – dazu gehört auch, sich nicht durch zu strikte Vorschriften zu stressen oder durch völligen Verzicht seiner Gesundheit zu schaden. Man darf sich also nicht wundern, wenn man in Berlin auch mal einen selbsternannten Veganer beim Bio-Schlachter trifft. (uc)

App in den exklusiven Urlaub

Ein Chalet in den Schweizer Bergen, ein Loft in New York oder die eigene Finca auf Mallorca – wer Urlaub abseits eingetretener Pfade sucht, wird auf Holidu mit Sicherheit fündig. Anhand persönlicher Suchkriterien vergleicht die Metasuchmaschine Millionen Ferienhäuser und -wohnungen von hunderten Buchungsplattformen. In weniger als einer Sekunde werden alle passenden Angebote angezeigt. Dank cleverer Preisvergleichstechnologie sind dabei Ersparnisse von bis zu 55 % möglich.

Eine Suchmaschine für Ferienhäuser und -wohnungen

Während es für Flüge, Hotels und Pauschalreisen schon seit Jahren Suchmaschinen gibt, klaffte bei Ferienhäusern und -wohnungen eine Lücke, die das von den Brüdern Johannes und Michael Siebers 2014 gestartete Start-up Holidu schließt. Bereits im Mai 2015 wurde Holidu vom Verbrauchermagazin Guter Rat als beste Suchmaschine für Ferienwohnungen mit dem Zertifikat „sehr gut“ ausgezeichnet. Seit September 2016 ist die Holidu-App für iOS und Android in Deutsch, Englisch und weiteren neun Sprachen kostenfrei erhältlich.

Wer Urlaub mit Freunden oder der Familie plant, wird die neue Voting-Funktion der Holidu-App zu schätzen wissen. Ähnlich dem Abstimmungs-Portal Doodle werden alle Favoriten in einer Merkliste von den Mitreisenden gesammelt und können mit einem Herz-Icon bewertet werden.

Die Holidu-App macht das Reisen einfacher

Kai Grolik, Mobile Product Manager bei Holidu, hat das App-Feature mit seinem Team entwickelt: „Über 50 % der Ferienhäuser werden für mindestens drei Personen gebucht. Mit der App möchten wir die Planung von Reisen erheblich vereinfachen. Auch für Paare lohnt es sich, da jeder von unterwegs nach Unterkünften browsen kann und einen Ort zum Speichern hat. Der Trend geht zum Browsen unterwegs, und auch immer mehr Buchungen werden mobil abgeschlossen. Daher wurde das neue Feature zuerst für die App entwickelt. Die Herausforderung für uns war, dass die App-Nutzer unter ihrem Namen voten können, sich dafür jedoch nicht registrieren und einloggen müssen.“

Das neue Feature der Holidu-App funktioniert ohne Registrierung und Log-in, sondern mit einer Einladung per E-Mail oder über Messenger-Dienste wie WhatsApp und Facebook. Nutzer müssen keine Daten hinterlegen. (red)

Die Bedeutung von Superfoods für eine gesunde Ernährung

Ob Açaí, Chia oder Goji – in ganz Berlin herrscht ein regelrechter Hype um diese wirkungsvollen und außergewöhnlichen natürlichen Lebensmittel: Superfoods. Nicht nur Bio-Läden, Supermärkte und Drogerien – auch Restaurants und Bars scheinen die gesunden Lebensmittel aktiv in den Fokus zu rücken und sich sogar darauf zu spezialisieren. Superfoods unterscheiden sich stark von herkömmlichen Lebensmitteln. Ihnen wird sogar nachgesagt, dass sie Krankheiten vorbeugen und schlank machen sollen. Doch was steckt wirklich dahinter? Machen Superfoods gesund?

Was sind Superfoods?

Die sogenannten Superfoods gibt es schon seit einiger Zeit auf dem Markt. Eine offizielle Definition gibt es jedoch bisher nicht. Laut dem Europäischen Informationszentrum für Lebensmittel sind Superfoods „Lebensmittel, insbesondere Obst und Gemüse, die aufgrund ihres Nährstoffgehaltes einen höheren gesundheitlichen Nutzen als andere Nahrungsmittel haben“.

Superfoods zeichnen sich laut der Verbraucherzentrale durch einen hohen Gehalt an wertvollen Inhaltsstoffen aus. Denn sie sind außergewöhnlich reich an Vitaminen, Proteinen, Antioxidantien und anderen Nährstoffen. Angeboten werden Superfoods selten frisch, sondern meist getrocknet, als Püree oder Extrakt. In der Regel sind Superfoods bestimmte Obst- und Gemüsesorten. Es können jedoch auch Algen, Wurzeln oder Pilze sein.

Sind Superfoods gesund? Das sagen die Wissenschaftler

Laut Herstellern sollen Superfoods das Wohlbefinden steigern, verschiedenen Krankheiten vorbeugen und vor allem schlank machen. Für diese gesundheitsfördernden Eigenschaften fehlen jedoch bisher wissenschaftliche Nachweise, weshalb viele Wissenschaftler eher skeptisch auf die Wunderlebensmittel reagieren.

Jedoch sind solche Studien sehr teuer und langwierig. Da vor allem Start-ups der Nahrungsmittelbranche wie Veluvia oder Ogaenics auf diese relativ neuen natürlichen Zutaten zurückgreifen und klassische Pharmakonzerne an teuren Alternativen gegenüber chemischer preiswerter Zutaten wenig Interesse haben, konnten wissenschaftliche Beweise bisher nicht finanziert werden. Jedoch lässt beispielsweise Veluvia seine Produkte im Einzelnen freiwillig durch den TÜV Rheinland prüfen. Ogaenics hat für einige Produkte das BIO Siegel erhalten.

Viele Ernährungswissenschaftler tun den Begriff Superfoods als Marketingbegriff ab. So sagt der Ernährungssoziologe Daniel Kofahl, Vorstandsmitglied in der Deutschen Akademie für Kulinaristik: „Das ist ein Marketingbegriff, der suggeriert, dass es Produkte gibt, die Wunder wirken. Das ist natürlich ein Versprechen, das nicht eintreffen kann!“

Natürlich können Superfoods keine Wunder bewirken, doch der Begriff funktioniert. Denn er begeistert Menschen, sich intensiver mit Nahrungsmitteln und Ernährung auseinanderzusetzen. Außerdem sensibilisiert er dahingehend, beim Konsum von Nahrungsergänzungsmitteln zwischen natürlichen und chemischen Inhaltsstoffen zu unterscheiden.

Bekannte Superfoods im Überblick 

Superfood Besonderheiten
Acai Beere – Die Königin unter den Superfoods

 

Acai Beeren sollen ein echter Schlankmacher sein und überschüssige Pfunde schmelzen lassen. Obendrein soll die Haut dank dieser Wunderbeeren auch jünger und straffer aussehen. Diese vielversprechenden Effekte dieses Superfoods sind auf den hohen Gehalt an Antioxidantien zurückzuführen.

Acai Beeren sind in Säften, als Kapseln oder Pulver und auch in sogenannte „Acai Bowls“ enthalten.

Aronia Beeren – Die Gesundheitsbeeren

 

Aronia Beeren ähneln rein äußerlich den Heidelbeeren, schmecken jedoch weniger süß, sondern eher feinherb und säuerlich.

Als Superfood enthält Aronia viel Eisen, das für die Bildung der roten Blutkörperchen benötigt wird. Die roten Blutkörperchen versorgen den ganzen Körper und die Organe mit Sauerstoff. So unterstützen Aronia Beeren die Durchblutung und sorgen für einen gesunden Blutkreislauf.

Chia-Samen – Das Superkorn Chia-Samen sind als Inbegriff der Superfoods mittelerweile in Lebensmitteln aller Art zu finden. Chia-Samen enthalten viele Vitamine, Mineralien, Ballaststoffe sowie Antioxidantien. Vor allem sollen sie aufgrund des hohen Anteils an Ballaststoffen entgiftend wirken und schlank machen. Des Weiteren sind sie ein gesunder Omega-3-Lieferant und sollen daher gut für das Herz-Kreislauf-System sein.

Chia-Samen sind sowohl einzeln erwerblich und können dann dem eigenen Müsli oder Smoothie zugesetzt werden, als auch in fertigen Smoothies oder Müslis.

Goji Beeren – Die chinesischen Wunderbeeren Die kleinen roten Goji Beeren sind süßlich im Geschmack und für ihren außergewöhnlich hohen Vitamin- und Mineraliengehalt bekannt.

Sie enthalten A- und B-Vitamine sowie Eisen, Kupfer, Nickel, Chrom, Magnesium, Natrium, Calcium, Aminosäuren und Vitalstoffe. Dieses Superfood vereint somit wichtige essentielle Aminosäuren und trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei.

Leinsamen – Die Verdauungshilfe Leinsamen sind flache, hellbraune und glänzende Samen und schmecken leicht nussig. Sie  sind reich an Ballaststoffen und gelten als Verdauungshilfen. Wichtig ist, dass man viel Wasser trinkt. Denn die enthaltenen Schleimstoffe quellen im Darm auf und regen dadurch die Verdauung an. Durch die Anregung der Darmbewegung wirken diese Samen abführend. Das macht sie zu einem Superfood.

Leinsamen bieten eine gute Alternative zu den Chia-Samen und sind auch in wirklich jedem Supermarkt zu finden. Außerdem sind häufig Bestandteile in Backwaren wie z.B. Brot.

Shiitake-Pilz – König der Heilpilze Der bräunliche Pilz steht an der Spitze der weltweit wirksamsten Heilpilze. Zudem ist er nach dem Champignon der meistangebauteste Speisepilz überhaupt.

Shiitake-Pilze punkten mit einem hohen Eiweißgehalt bei null Gramm Fett. Diese Pilze enthalten viele Vitamine. Sie liefern vor allem die Vitamine C und D, die gut für das Nervensystem und die Knochen sind. Die Anwendungsbereiche sind allumfassend. So soll das Superfood Shiitake bei Krebs, Bluthochdruck, Magengeschwüren, Gicht, Verstopfung, Arteriosklerose, Leberleiden (z.B. Hepatitis) sowie Diabetes helfen.

Spirulina – nährstoffreiche Mikroalge Spirulina ist eine blaugrüne Alge und soll wirksam gegen Viren, hilfreich bei Allergien sowie vor Krebs schützend sein. So beeinflusst sie das Immunsystem positiv.

Diese Superfood Alge ist reich an Vitaminen und enthält zahlreiche Vitalstoffe, wie Eisen und Kalium. Sie ist zudem eine hervorragende Quelle für pflanzliches Protein. In dieser Hinsicht ist Spirulina daher vergleichbar mit Fleisch.

Matcha – Der grüne Kraftstoff Matcha ist das vielleicht beliebteste und häufigsten konsumierte Superfood. Matcha ist japanisch und bedeutet „gemahlener Grüntee“. Das Trinken von Matcha Tee soll z. B. beim Abnehmen helfen. Zudem enthält Matcha wie jeder Grüntee Teein und ist der Espresso unter den Grüntees.

Matcha enthält außerdem die Vitamine B1, B2 und B3 sowie Vitamin E, Vitamin C und Vitamin K, aber auch Mineralstoffe wie Calcium und Kalium. Aufgrund des hohen Gehalts an Beta-Carotin ist Matcha für die Augen, die Haut, die Schleimhäute und den Stoffwechsel unentbehrlich.

 

Superfoods – gesund und natürlich

Die Effekte, die diese Superfoods haben sollen, klingen vielversprechend. Denn zum Abnehmen, sich wohlfühlen oder zu einer ausgewogenen Ernährung eignen sich die gesunden Superfoods ideal. Ob als Rohkost frisch verzehrt, als Zutat in Smoothies, Bowls oder Müslis oder als Kapseln für alle, die es praktisch und bequem lieben – Superfood ist super vielseitig verwendbar.

Ob sie tatsächlich die gewünschten Wirkungen entfalten, bleibt aus wissenschaftlicher Sicht bisher offen. Einige Stars wie Victoria Beckham, Miranda Kerr oder Vanessa Hudgens jedenfalls schwören auf Superfoods. Vor allem, weil sie natürlich und den chemischen Vergleichsprodukten mit dem gleichen Produktversprechen gegenüber gesünder und für den Körper besser verträglich sind.

Superfoods lassen sich optimal mit aktuellen Ernährungstrends wie dem Clean Eating oder Veganismus kombinieren. Wer einen gesunden Lebensstil führen und dafür wenig Aufwand betreiben möchte, kommt dank einer inzwischen nahezu flächendeckenden Verfürbarkeit von exotischem Superfood, einheimischen Superfood Alternativen wie Grünkohl oder Brokkoli sowie hochwertigem Superfood Pulver aus der Apotheke quasi gar nicht mehr an Superfood vorbei. (uc)

Rekordzuwachs 2017: BFW begrüßt über 100 neue Mitglieder

Der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V. hat als Interessenvertreter der mittelständischen Immobilienwirtschaft im vergangenen Jahr weiter an politischem Gewicht gewonnen. Mit 101 neuen Mitgliedern haben der Bundesverband und die acht Landesverbände 2017 einen Rekordzuwachs verzeichnet. Die Mitgliederzahl des BFW stieg somit bereits das fünfte Jahr in Folge stark an.

Die meisten neuen Mitglieder konnte der Landesverband Nordrhein-Westfalen gewinnen (35), gefolgt vom Landesverband Berlin/Brandenburg (18) und dem Landesverband Nord (16). Davon profitieren die Unternehmen doppelt: Aufgrund der föderalen Struktur des Verbandes werden sie zugleich automatisch Mitglied im Bundesverband.

Mittelständische Unternehmen setzen auf den BFW

„Die mittelständische Immobilienwirtschaft kämpft mit einem ausufernden politischen Regulierungsdschungel, der das Entwickeln und Bauen von Projekten immer teurer und komplizierter macht“, sagte der Präsident des Bundesverbandes Andreas Ibel. „Die steigenden Mitgliederzahlen zeigen: Die mittelständischen Unternehmen setzen auf den Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V. als starken Interessenverband mit Schlagkraft auf allen politischen Ebenen. Einer Schlagkraft, von der die Mitglieder gleich doppelt profitieren: Unsere regional verwurzelten Landesverbände agieren direkt an den Entscheidungsebenen der Kommunen und Länder. Der Bundesverband sorgt dafür, dass die Interessen der mittelständischen Immobilienwirtschaft bei den Entscheidungsträgern auf Bundesebene Gehör finden.“ Die BFW-Mitgliedsunternehmen erhalten dadurch einen entscheidenden Informationsvorsprung, ein breites Netzwerk sowie Einfluss auf alle politischen Ebenen, resümierte Ibel.

Das vielschichtige Tätigkeitsspektrum der mittelständischen Immobilienwirtschaft spiegelt sich auch bei den Neumitglieder wider: Darunter sind mehrheitlich Projektentwickler, Bauunternehmen und Verwalter, aber auch Planer und Start-ups mit unterschiedlichem Dienstleistungsangebot. Somit decken die neuen BFW-Mitgliedsunternehmen das gesamte Spektrum des Gebäudezyklus vom „Entwickeln“ über das „Bauen“ und „Erhalten“ ab.

„Die mittelständischen Immobilienunternehmen sind DIE zentralen Akteure der deutschen Immobilienbranche“, so Ibels Fazit. „Der BFW heißt alle neuen Mitglieder herzlich willkommen und freut sich auf die künftige Zusammenarbeit!“