Kudamm Karree: CELLS Group vermietet Büroflächen an RTL Radio Center Berlin

Die CELLS Group hat rund 3.000 Quadratmeter Büroflächen im „Ku’damm-Karree“ in Berlin langfristig an die RTL Radio Center Berlin GmbH vermietet. Unter anderem werden die vier Radiosender „104.6 RTL“, „JamFM“, „105‘5 Spreeradio“ und „RTL Radio – Deutschlands Hitradio“ in das achte Obergeschoss des Komplexes in der Uhlandstraße 30-32 ziehen.

Liveradio aus dem Büroturm des Kudamm Karrees

Der im Rahmen des Mietvertrags vereinbarte Umbau der Büroflächen beginnt ab sofort, der Umzug des Mieters in die neuen Flächen wird dann planmäßig im zweiten Quartal 2019 erfolgen. Aktuell mietet das RTL Radio Center Berlin Flächen im ebenfalls zum „Ku’damm-Karree“ gehörenden Büroturm am Kurfürstendamm 207-208 und sendet live aus den dortigen Radiostudios.

„Wir sehen in dem erfolgten Abschluss des Mietvertrags einen Beleg für die hohe Standort- und Objektqualität des Ku’damm-Karrees sowie eine weitere Bestätigung der geplanten Umbaumaßnahmen. Es freut uns sehr, dass wir RTL erneut als Mieter gewinnen konnten“, sagt Norman Schaaf, Geschäftsführer der CELLS Bauwelt GmbH.

Langfristige Lösung mit RTL

Stephan Schmitter und Jan Trenn, Geschäftsführer der RTL Radio Center Berlin GmbH, ergänzen: „Wir sind sehr glücklich, dass wir gemeinsam mit CELLS Bauwelt eine langfristige Lösung für den Verbleib im Ku‘damm-Karree gefunden haben. Mit dem bevorstehenden Umzug in die komplett neuen Geschäftsräume in der Uhlandstraße bietet sich uns die Chance, unser Unternehmen fit für die neuen Formen des Arbeitens im digitalen Zeitalter zu machen und gleichzeitig unseren Mitarbeitern und Kunden weiterhin ein gemeinsames Arbeiten an diesem attraktiven City-Standort zu ermöglichen. Die bisherige Zusammenarbeit zur  Vorbereitung des Umzugs hat uns davon überzeugt, mit CELLS Bauwelt den richtigen Partner für dieses Vorhaben gefunden zu haben.“

Kudamm Karree bleibt Museums- und Theaterstandort

Das Ku’damm-Karree wird auf Basis der Entwürfe des renommierten Architekten Prof. Jan Kleihues mit umfangreichen Bau- und Sanierungsmaßnahmen neu belebt und zu einem urbanen, gemischt genutzten Quartier entwickelt. Das bestehende kulturelle Angebot trägt wesentlich zur Attraktivität des Gebäudekomplexes bei. Daher ist als Ergänzung zu Gastronomie, Arbeiten und Shopping auch zukünftig ein Theater- und Museumsbetrieb im Ku’damm-Karree vorgesehen.

Die CELLS Group wurde bei der Vermietung von der Wirtschaftskanzlei GSK STOCKMANN und RTL durch Wollmann & Partner Rechtsanwälte mbB juristisch beraten.

Mehr Informationen: Cells Group: www.cells-group.com

China-Reise der IHK Wirtschaftsdelegation: „Fahrt hat Türen geöffnet“

Zum Abschluss ihrer Reise nach China haben die Teilnehmer der IHK – Wirtschaftsdelegation ein durchweg positives Fazit gezogen. So konnten drei Kooperationsvereinbarungen unterzeichnet werden, mehr als 150 chinesische Unternehmer und potentielle Investoren nahmen an den Wirtschaftskonferenzen in Peking und Shanghai teil. Im Rahmen der B2B-Gespräche und Besuche bei chinesischen Unternehmen gab es rund 200 direkte Unternehmenskontakte, die Fortsetzung des Austauschs wurde vereinbart.

Vor allem im Bereich nachhaltige Stadtentwicklung stießen die Produkte, Anwendungen und Dienstleistungen der Berliner Unternehmen auf großes Interesse bei den chinesischen Gesprächspartnern. Einer der Höhepunkte der fünftägigen Reise war die Eröffnung des Berliner Wirtschaftsbüros im German Center in Peking. Aufgabe des Büros soll sein, nicht nur chinesische Unternehmen für Berlin zu gewinnen sondern auch Berliner Unternehmen bei der Geschäftsanbahnung in China zu unterstützen.

Die Reise nach China

Insgesamt waren 45 Unternehmer, Vertreter von Verbänden und Institutionen gemeinsam mit Berlins Wirtschaftssenatorin Ramona Pop nach China gereist, hauptsächlich Unternehmen aus den Leitbranchen Energie, Mobilität, Umwelt sowie IT und Start-ups.

Inhalt der Kooperationsvereinbarungen ist u.a. der Aufbau einer gemeinsamen Handelsplattform in China. Ein anderes Berliner Unternehmen aus dem Energiesektor plant die Zusammenarbeit mit einem der größten Hersteller von Elektrogeräten in China.

IHK-Präsidentin Dr. Beatrice Kramm: „China ist für Berlin einer der wichtigsten Handelspartner. Ich habe mich deshalb sehr über das Interesse seitens der chinesischen Gesprächspartner an einem vertieften Austausch gefreut. Gerade Geschäftsbeziehungen über Kontinente hinweg leben vom persönlichen Kontakt. Unser Dialog ist eine Investition in die Zukunft. Schließlich stehen wir z.B. bei den Themen Mobilität, Nachhaltigkeit und Städtebau vor ähnlichen Herausforderungen, wenngleich auch in unterschiedlichen Dimensionen. Je intensiver wir voneinander lernen, desto besser können beide Seiten diese Herausforderungen meistern.“

Stimmen aus der Delegation

Dr. Sigrid Nikutta, Vorstandsvorsitzende und Vorstand Betrieb der Berliner Verkehrsbetriebe: „Angesichts der Einwohnerzahlen von chinesischen Metropolen, sind die Herausforderungen an die Mobilitätsangebote einfach gewaltig. Und so konnten wir interessante Gespräche zu vielen aktuellen Themen führen. Zum Beispiel zum Einsatz der E-Mobilität, der dazugehörigen Infrastruktur und den daraus folgenden Betriebsabläufen. Ich bin überzeugt, dass von einem solchen Erfahrungsaustausch beide Seiten profitieren. Denn egal ob in Peking oder in Berlin: Die Menschen wollen komfortabel, sicher und umweltfreundlich an ihr Ziel kommen.“

Matthias Zeller, Deutsche Energiesysteme GmbH:  „Für unser Start-up war die Reise nach Peking und Shanghai ein voller Erfolg. Wir konnten mit einem chinesischen Partner eine Erklärung für die Aufnahme von Vertragsverhandlungen unterzeichnen und zudem erste konkrete Projekte vereinbaren. Die Cleantech-Branche in China boomt, die Senatorin, die IHK Berlin und Berlin Partner haben uns die Türen zu dieser Branche geöffnet.“ (red)

China macht es vor, Berlin macht es nach: Die Hauptstadt soll künftig mit Elektrobussen ausgestattet werden

China ist zwar nicht auf dem neuesten Stand was die Technik im Straßenverkehr betrifft, dennoch sind sie der deutschen Hauptstadt in einem Punkt weit voraus: Rund 5.000 Elektrobusse sind auf Chinas Straßen unterwegs. Wirtschaftssenatorin Ramona Pop besuchte während ihrer Delegationsreise die Stadt Peking, um sich genauer über die Thematik zu informieren. Dafür schaute sie sich am 18.04.2018 einen großen Betriebshof für Elektrobusse, Xiaoying Bus Terminal im Chaoyang Distrikt an.

China zeigt Ramona Pop wie das mit den Elektrobussen funktioniert

State Grid, dem gigantischen staatlichen Netzbetreiber, der für 80 Prozent der Energieversorgung von 1,3 Milliarden Chinesen zuständig ist, erklärte, dass im Xiaoying Bus Terminal die größte und leistungsfähige Ladestation der Welt vorhanden sei. 30 Busse der staatlichen Marke Foton, die mit Daimler kooperiert, können dort gleichzeitig aufgeladen werden. Das vollständige Aufladen beträgt nur 20 Minuten.

Die Crème de la Crème des Unternehmens Foton kamen zu dem Treffen mit der Senatorin. Begrüßt wurde Pop von Liang Zhaowen, Staatssekretär und eine wichtige Führungsposition der Foton-Nutzfahrzeugsparte. Auch Gary Gao, Foton-Manager, war anwesend. Voller Stolz präsentierten sie die Anlage, in der die ganzen Busse an den Ladesäulen zu finden waren. Insgesamt beläuft sich die Kapazität auf 360 Kilowatt. Laut mitgereister Energieexperten würde diese Menge für die Stadt Berlin nicht tragbar sein. Die Frage von Pop, wie stark die Leitung sei, die diese immense Strommenge zur Verfügung stellt, wurde leider nicht richtig beantwortet.

BVG will Elektrobusse auf Berlins Straßen bringen

BVG Chefin, Sigrid Nikutta und Senatorin Pop waren beide von der Vorstellung der Elektrobusse in Peking begeistert. Die rot-rot-grüne Koalition ist seit längerem versucht die Berliner Luft zu verbessern. Gleichzeitig würde dadurch der Lärmpegel auf den Straßen immens verringert werden. Eine erste Ausschreibung für 30 Elektrobusse wurde bereits durchgeführt. Zu einer Zusammenarbeit mit Foton kam es jedoch nicht. Laut Gao ist die Firma daran orientiert, ganze Lösungen zu finden und nicht vereinzelt Busse zu verteilen. Im Sommer 2018 sollen laut Nikutta die nächsten 30 Busse ausgeschrieben und die hauseigene Flotte soll somit stetig auf emissionsarme Antriebe umgestellt werden.

Hierzulande sind die Hersteller noch nicht wirklich überzeugt von den Elektrobussen. Es müsse noch viel erprobt und erforscht werden, bevor man sich an den Zahlen Pekings orientieren kann. Elektrobusse fungieren in Deutschland bisher lediglich als Modellprojekt. Bevor man sie bedenkenlos auf Deutschlands Straßen einsetzen darf, müssen diesbezüglich noch einige Technikfragen geklärt werden. (ls)

Bombenentschärfung am Hauptbahnhof: Verkehrschaos droht

Am Freitagmorgen wird in der Nähe des Hauptbahnhofs eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Tausende Menschen müssen in einem Sperrkreis von ca. 800 Metern rund um den Fundort in der Heidestraße aus Wohnungen, Krankenhäusern und anderen Einrichtungen evakuiert werden.

Zudem wird der Verkehr rund um den Hauptbahnhof vollständig lahm gelegt und es halten zwischen 10 und 14 Uhr keine Züge dort. In der Hauptstadt droht daher ausgerechnet vor dem Start ins Wochenende ein massives Verkehrschaos.

Fliegerbombe an der Heidestraße entdeckt

Am vergangenen Samstag, den 14. April 2018, stoß ein Kranführer bei Bauarbeiten an der Heidestraße auf eine Bombe. Bei dem Blindgänger handelt es sich um eine 500 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. „Ihr Zustand ist sicher; es besteht keine unmittelbare Gefahr“, teilte die Polizei mit.

Da die Bombe nah einer Tankstelle und an Berlins wichtigstem Verkehrsknotenpunkt liegt, muss sie so schnell wie möglich entschärft werden.

In Berlin droht Verkehrschaos

Wie die Polizei mitteilte, wird ab 09.00 Uhr ein 800 Meter weiter Sperrkreis um den Fundort eingerichtet. Die Züge der Deutschen Bahn werden ab 10.00 Uhr am Hauptbahnhof ohne Halt durchfahren. Ab 11.30 Uhr wird der Zugverkehr am und um den Bahnhof dann vollständig eingestellt. Betroffen sind die S-Bahnlinien S3, S5, S7, S75, S9, die U-Bahnlinie U55 sowie die Tramlinien M5, M8, M10. Während der Nahverkehr eingestellt wird, kommt es im Fern- und Regionalverkehr lediglich zu Umleitungen und Unterbrechungen.

 

Ab 11.30 Uhr wird der Zugverkehr am und um den Hauptbahnhof vollständig eingestellt | Foto: Pixabay

Ab 11.30 Uhr wird der Zugverkehr am und um den Hauptbahnhof vollständig eingestellt | Foto: Pixabay

Darüber hinaus ist auch der Luftverkehr am Flughafen Tegel betroffen. „Für den Zeitraum der Entschärfung wird der Flugverkehr für landende Maschinen in beiden Flugrichtungen eingestellt“, sagte der Flughafensprecher Daniel Tolksdorf. Während die Autofahrer Umwege fahren müssen, empfiehlt die Polizei, dass die Anwohner zum Zeitpunkt der Entschärfung ihre Wohnungen verlassen.

Auch Krankenhäuser und Behörden befinden sich im Sperrgebiet

Im Bereich des Sperrgebietes befindet sich auch die Charité. Daher müssen der nordwestliche Bereich des Campus Charité Mitte, wenige ambulante Bereiche, Teile der Verwaltung und 40 stationäre Betten evakuiert werden. Das Bettenhaus sei allerdings nicht betroffen. Bis zu tausend Patienten müssen das Gelände der Universitätsklinik verlassen.

Auch das Bundeswirtschaftsministerium, das Bundeswehrkrankenhaus, der Bundesnachrichtendienst sowie die Berliner Stadtmission befinden sich im Radius und müssen geschlossen werden. Zur Zeit der Entschärfung wird das Bezirksamt zwei Notunterkünfte in der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule an der Quitzowstraße 141 und an der Grundschule Neues Tor, Hannoversche Straße 20 einrichten.

Wie lange die Bombenentschärfung dauern wird und wie viele Menschen von der Aktion betroffen sind, lässt sich noch nicht sagen. (dn)

BFW Deutscher Immobilien Kongress 2018: „Heimat und Bauen müssen miteinander gedacht werden!“

„Heimat 4.0 – Immobilienwirtschaft mit Zukunft“: Unter diesem Motto lud der BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen zum diesjährigen Deutschen Immobilien Kongress am 19. April ins Berliner AXICA ein. Rund 300 Experten aus Wirtschaft, Verwaltung und hochrangige Gäste aus der Politik diskutierten hier über die aktuellen und künftigen Herausforderungen für die Immobilienwirtschaft in Deutschland.

Deutscher Immobilien Kongress 2018

„Mit dem Motto unseres diesjährigen Deutschen Immobilien Kongresses verdeutlichen wir die zentrale Verantwortung, die unsere mittelständischen, meist regional verankerten Immobilienunternehmen wahrnehmen. Denn sie schaffen nicht nur Gebäude – sie schaffen die zentralen Voraussetzungen dafür, dass eine Heimat für die Menschen entstehen kann. Deshalb müssen Heimat und Bauen miteinander gedacht werden“, betonte BFW-Präsident Andreas Ibel in seiner Eröffnungsrede. Der neue Ressortzuschnitt im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat sei deshalb ein wichtiger und richtiger Schritt.

Marco Wanderwitz, parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat würdigte in seinem Grußwort die Rolle der mittelständischen Immobilienwirtschaft und sagte, dass die Wohnrauminitiative eine gesamtgesellschaftliche Kraftanstrengung erfordert, bei der die Politik auf das starke Engagement der Branche angewiesen ist.

Heimat 4.0 – Immobilienwirtschaft mit Zukunft

Die aktuelle gesellschaftliche Debatte rund um den Heimat-Begriff wurde vom Innenpolitik-Chef der Süddeutschen Zeitung Heribert Prantl skizziert. In den folgenden Fachvorträgen wurden Analysen und Entwicklungen zu den Themenblöcken Zukunftstrends, Umwelt und Innovation aufgezeigt. In zwei Gesprächsrunden diskutierten BFW-Mitgliedsunternehmen und Partner aus anderen Branchen die Auswirkungen der Urbanisierung, der Digitalisierung und einer veränderten Mobilität der Zukunft auf Immobilienunternehmen und Nutzer.

Die Hamburger Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen Dr. Dorothee Stapelfeldt skizzierte, wie sich die Hansestadt den künftigen Herausforderungen stellt und betonte: „Heimat muss kein perfektes Paradies sein, um geliebt zu werden. Zugleich gehört es zu den vordringlichsten Aufgaben deutscher Politik, Rahmenbedingungen für bezahlbares Wohnen zu schaffen, in denen sich das gemeinschaftliche Zusammenleben gut entwickeln kann. Das berührt naturgemäß alle Lebensbereiche, vor allem aber ist diese Aufgabe eine Gemeinschaftsaufgabe, die wir weder dem Markt noch der Verwaltung allein überlassen können. Dabei kommt es uns nicht allein auf die Quantitäten an, sondern ebenso auf die Qualität des Wohnungsbaus – eine Gemeinschaftsaufgabe aller, denen Heimat am Herzen liegt. Der BFW und seine Mitglieder sind uns dafür ein Hauptansprechpartner.“

Deutschland muss sich auf die Digitalisierung vorbereiten

Dass die Digitalisierung ein Schlüssel für ein zukunftsweisendes Heimat-Verständnis darstellt, wurde in der key-note des stellvertretenden Vorsitzenden der FDP-Bundestagsfraktion Michael Theurer deutlich. Im Vorfeld betonte Theurer: „Deutschland befindet sich im Tiefschlaf: Während die Wirtschafts- und Arbeitsmarktzahlen auf den ersten Blick gut sind, bereiten wir uns auf die Megatrends Digitalisierung, Globalisierung, demographischer- und Klimawandel kaum vor. Niedrige Bildungsausgaben, kaum Investitionen in Technik und Infrastruktur und im internationalen Vergleich auch wenig Forschung und Entwicklung: Deutschland lebt von der Substanz. Damit die Menschen hierzulande auch zukünftig noch in Wohlstand leben und am gesellschaftlichen Leben teilhaben können, braucht Deutschland ein Update: Ein Fitnessprogramm für die Wirtschaft und faire, zeitgemäße Regeln für das 21. Jahrhundert.“

„Es ist die mittelständische Immobilienwirtschaft, die die Klammer zwischen Heimat und Bauen bildet. Immobilien in Deutschland werden überwiegend vom Mittelstand gebaut und von der Mittelschicht gehalten“, resümierte BFW-Präsident Ibel. „Deshalb ist es unabdingbar, bei der Gesetzgebung die Auswirkungen auf den Mittelstand im Blick zu behalten.“ (red)

Kitaplatz-Not: Macht jetzt jeder Bezirk was er will?

Die Kitaplatz-Not in Deutschland ist groß. Insbesondere die Hauptstadt ist von dem Problem betroffen. In Berlin sollen laut Schätzungen des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes in diesem Jahr 3.000 Kinder keinen Kitaplatz bekommen. Die ersten Bezirke Berlin Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg planen künftig dagegen etwas zu unternehmen. Mit ihrem Eigenbetrieb, Kindergarten City, wollen die Bezirke die frei werdenden Kitaplätze nur noch an Kinder vergeben, die dort gemeldet sind.

Kita-Platz-Not trotz Rechtsanspruch

Zwar gibt es seit dem 1. August 2013 für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz, allerdings braucht es erneut richterlichen Druck, um diesen umzusetzen. So hat das Oberverwaltungsgericht in zwei Fällen die Stadtteile dazu verpflichtet, zügig einen Betreuungsplatz für die Kinder zur Verfügung zu stellen.

„Wir werden zukünftig alle wirklich frei werdenden Plätze nur noch an Kinder vermitteln, die im Bezirk gemeldet sind“, so die Geschäftsleiterin des Eigenbetrieb Kindergarten City, Katja Grenner. Ob und wann es tatsächlich dazu kommt, steht aktuell nicht fest. Die Jugendämter der Bezirke Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg versuchen eine gemeinsame Vereinbarung mit Kindergarten City zu finden.

Jugendamt schaltet sich ein

Bisher hatte das Jugendamt bei der Platzvergabe in Kindertagesstätten keinen Einfluss. Dennoch suchen die verzweifelten Eltern bei ihnen nach Hilfe, wenn ihr Kind keinen Kitaplatz erhält. Dort entstehen die Wartelisten für die Härtefälle. Die Jugendämter wollen Kontingente von Kitaplätzen im Eigenbetrieb erhalten, um diese den Familien in den jeweiligen Bezirken zur Verfügung zu stellen. Der Eigenbetrieb Kindergarten City schlägt ein Kontingent von bis zu 10 Prozent vor. Die Jugendämter in Friedrichshain-Kreuzberg erwarten jedoch mehr.

Einig sind sich beide zumindest in dem Fall, dass man sich zunächst auf die Kinder der jeweiligen Bezirke konzentrieren möchte. „Natürlich geht es in erster Linie um die bezirkliche Versorgung“, so Bezirksstadträtin, Sandra Obermeyer. Auch die Familiensenatorin Sandra Scheeres äußert sich positiv über die Idee: „ Durch die Vereinbarung mit den Eigenbetrieben erhalten die Bezirke nun eine echte Einflussmöglichkeit auf die Vergabe von Kitaplätzen.“

Not macht erfinderisch

Generell geht die Idee nicht ausschließlich dahin gehend, dass nur Kinder aus den Bezirken einen Anspruch auf einen Kitaplatz haben sollen, sondern der Anspruch berlinweit gilt. Durch die Knappheit an Plätzen werden jedoch Kinder der jeweiligen Bezirke bevorzugt. Wie eine tatsächliche Umsetzung aussehen soll, ist zurzeit noch unklar. „Wir wollen am Ende nicht mehr Schaden anrichten, als dass wir Nutzen davon haben“, erklärt Obermeyer.

Ob das wirklich die Lösung ist, ist fraglich. Vielmehr wird es Zeit, dass die Forderungen der Richter, um den Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz zu realisieren, verwirklicht werden: Lohnsteigerung für Erzieherinnen, bessere Betreuungsschlüssel, mehr Kita-Räume durch Investitionen in den sozialen Wohnungsbau- und sehr wichtig, ein zentrales Platz-Suchsystem um Kitas und Eltern zu entlasten. Die Forderungen der Richter sind selbstverständlich und hätten schon längst in Angriff genommen werden müssen. (ls)

Hines-Turm: BVG befürchtet Überflutung der U5

In Berlin werden immer mehr Hochhäuser gebaut oder befinden sich noch in der Planung. Allein am Alexanderplatz sind bis zu zehn Wolkenkratzer geplant. Für zwei Projekte gibt es sogar schon konkrete Pläne. So erhielt der Alexander-Tower erst im vergangenen Monat die Baugenehmigung. Das andere Projekt ist der 150 Meter hohe Hines-Turm.

Die BVG hat jedoch Bedenken, ob der Hines-Turm gebaut werden kann. Denn der Wolkenkratzer soll unmittelbar über dem Tunnel der U5 entstehen. Insgesamt könnten mehr als zehn Tunnel durch den Bau beschädigt werden.

Der Hines-Turm sollte schon längst fertig sein

Schon seit den 1990er Jahren existieren die Hochhauspläne für den Alexanderplatz. So entwickelte der Star-Architekt Hans Kollhoff 1993 ein Masterplan, der zehn 150 Meter hohe Wohntürme umfasst. Da jedoch der Plan den Abriss vieler Bauten voraussetzte, sollte das Konzept überarbeitet werden. Wie Senatsbaudirektorin Regula Lüscher ankündigte, wurde lediglich das geplante Hochhaus am Standort des Berliner Verlages aufgegeben, da das Verlagshaus unter Denkmalschutz steht.

Nachdem 20 Jahre lang kein einziges Hochhaus auf Kollhoffs Masterplan hin realisiert wurde, lobte die Alexanderplatz D4 Zweite Verwaltungsgesellschaft mbH, vertreten durch die Hines Immobilien GmbH, im Jahr 2013 einen nicht offenen, einphasigen, hochbaulichen Wettbewerb für den Neubau eines Turmhochhauses aus. Im Januar 2014 wurde das Projekt vom US-Architekten Frank O. Gehry zum Sieger gekürt. Der Bau sollte 2015 beginnen und zwei Jahre später 2017 fertiggestellt werden. Das Vorhaben wurde jedoch schon sehr früh auf Eis gelegt, da die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) Bedenken hatten.

 

Alexanderplatz Residential Tower | Foto: Hines Corporate Communications

Alexanderplatz Residential Tower | Foto: Hines Corporate Communications

 

BVG befürchtet Überflutung der U-Bahn-Tunneln

Der 150 Meter hohe Hines-Turm mit einer Grundstücksfläche von 5.329 Quadratmeter soll neben dem Elektromarkt Saturn auf einem aus dem Jahr 1930 stammenden Fundamentblock errichtet werden. Da jedoch die U-Bahn-Linie 5 durch diesen Block verläuft, kann nicht ausgeschlossen werden, dass bei den Bauarbeiten der Tunnel beschädigt wird und es zu einem Wassereintritt kommen kann. Laut BVG liegt der Tunnel vollständig im Grundwasser.

BVG-Chefin Sigrid Evelyn Nikutta warnt davor, dass im Falle eines unkontrollierten Wassereintritts bis zu 17 Bahnhöfe geflutet werden und dadurch der U-Bahnbetrieb mehrere Jahre erheblich beeinträchtig wird. Betroffen wären die U-Bahn-Linien U5, U2 sowie U8. „Wir sehen nach wie vor erhebliche Risiken für die U-Bahnanlagen und den U-Bahnbetrieb, sollte dieses Bauvorhaben so wie geplant realisiert werden“, so BVG-Sprecherin Petra Reetz.

Der Aufsichtsrat wird entscheiden

Um Schäden beim Bau des 39-stöckigen Wohnturms zu verhindern, hat die BVG schon im Vorfeld mit dem Management von Hines eine Vereinbarung ausgehandelt. Diese ist jedoch von der BVG-Chefin noch nicht unterzeichnet worden. Das Bedenken der BVG kann der Senat nachvollziehen. „Wenn Bauprojekte die Betriebssicherheit von Schnellbahnen – hier der U-Bahn an einem zentralen Knotenpunkt – gefährden können, muss im Interesse aller Berlinerinnen und Berlinern sorgfältig hingeschaut werden“, so Matthias Borowski, Pressesprecher der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe.

Auf der nächsten Aufsichtsratssitzung der BVG am 25. April wird entschieden, ob die BVG der Vereinbarung zustimmt oder nicht. Sollte der Verkehrsträger das Abkommen nicht unterschreiben, droht der Wohnturm, in dem 300 Wohnungen entstehen sollen, zu scheitern. (dn)

Der Innovationspreis Berlin Brandenburg 2018 ist offiziell eröffnet

Bereits seit 1984 existiert der renommierte Innovationspreis Berlin Brandenburg. Der Auftakt für den Jahrgang 2018 ist offiziell eröffnet. Forscher, Entwickler, Unternehmen, Handwerker und Start-ups  aus der Hauptstadtregion haben die Chance 10.000 Euro zu gewinnen. Insgesamt werden fünf Preisträger von einer unabhängigen Jury gekürt. Bis zum 07.07.2018 haben Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen aus Berlin und Brandenburg die Möglichkeit sich zu bewerben.

Wer kann sich für den Innovationspreis bewerben?

Ausgelobt wird der Innovationspreis von Senatorin für Wirtschaft, Energie und  Betriebe, Ramona Pop und dem Minister für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Albrecht Gerber. Besonderes Interesse ist in diesem Jahr den Ideen aus den Clustern Energietechnik, Gesundheitswirtschaft, IKT; Medien und Kreativwirtschaft, Optik und Phonotik sowie Verkehr, Mobilität und Logistik, gewidmet. Aber auch Querschnittsthemen wie Clean Technologies, Werkstoff/Materialien, Produktions- und Automatisierungstechnik und Sicherheit finden Anklang.

Chancen auf den Preis haben Produkt-, Verfahrens- und Dienstleistungsinnovationen aber auch nichttechnische Innovationen wie Organisations- und Marketingkonzepte sowie Geschäftsmodelle, die ein hohes Potenzial an Markerfolg haben und dem hohen Anspruch gerecht werden.

Rickers und Fischer über den Innovationspreis

Staatssekretär des Ministeriums für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Hendrik Fischer äußert sich begeistert über die Bewerber des Innovationspreises Berlin Brandenburg: „Innovationen sind der Motor unserer Wirtschaft, sorgen für Umsatz und Unternehmenswachstum. Damit sich neue Produkte und Dienstleistungen auf den Märkten durchsetzen können, müssen sie aber auch bekannt sein. Und genau hier setzt der Wettbewerb und den Innovationspreis Berlin-Brandenburg an. Damit zeigen wir, wie dynamisch und innovativ die Unternehmen aus der Hauptstadtregion sind. Das hilft den Firmen, ihre Produkte am Markt zu platzieren –  insbesondere den Preisträgern. Deswegen können wir Unternehmen, Unternehmensverbünden und Wissenschaftseinrichtungen nur ermuntern, sich mit ihren Erfindungen um den Innovationspreis zu bewerben.“

Auch der Staatsekretär der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Christian Rickerts, findet nur lobende Worte: „Die Unternehmen und Berlin und Brandenburg sind äußerst innovativ. Mit dem Innovationspreis schaffen wir dafür seit 30 Jahren eine Bühne. Denn die Innovationen von heute sind die Arbeitsplätze von morgen.“

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden?

Grundsätzlich kann sich jeder bewerben, dessen Umsetzung und Verwertung der Innovation in der Region Berlin Brandenburg angestrebt wird. Sollte die Innovation außerhalb Berlin oder Brandenburg entstanden sein, besteht nur die Chance an dem Wettbewerb teilzunehmen, wenn die Umsetzung und Verwertung in Berlin Brandenburg begonnen hat oder die Bewerber nachweisen können, dass die Vorbereitung bereits im Gange ist.

Am 30. November 2018 werden die insgesamt fünf Preisträger geehrt. Über 150 Unternehmen wurden in den letzten 34 Jahren für den Innovationspreis ausgezeichnet. (ls)

Der Bitcoin-Hype: Digitale Bezahl-Revolution oder Manie?

Der Begriff Bitcoin ist aktuell in aller Munde. Ist die Digitalwährung Fluch oder Segen? Risikoanlage oder sinnvolles Investment? Finanzexperte Thomas Kickermann, Managing Director der vPE Bank, bringt Licht ins Dunkel.

Nach einer Rekordjagd war ein Bitcoin auf dem Höhepunkt Ende 2017 stolze 20.000 US-Dollar wert. Nun stabilisiert sich die Kryptowährung nach dem Absturz Anfang 2018 langsam wieder und pendelt aktuell um die 9.000 US-Dollar.

Vielen Finanzexperten ist der Bitcoin nach wie vor nicht geheuer. „Zu wenig reguliert, zu unsicher, reines Spielgeld oder sogar ‚Betrug‘“, so die Aussage Jamie Dimons, Chef der US-Großbank JP Morgan Chase. Bundesbank-Präsident Jens Weidmann lehnt ein Verbot des Bitcoin ab, fordert aber eine globale Regulierung: „Angesichts der Tatsache, dass solche Geschäfte global angeboten werden, ist klar, dass eine nationale oder europäische Regulierung nur begrenzt wirksam sein kann. Zunächst ist es wichtig, bestehende Geldwäschevorschriften durchzusetzen und zu verhindern, dass Kryptowährungen, die auf Plattformen im Internet gehandelt werden, als Mittel der Terrorismusfinanzierung oder für andere kriminelle Aktivitäten eingesetzt werden.“

Das „Gold der Millenials“

Der Bitcoin hat eine begrenzte Menge von 21 Millionen Tokens – ähnlich wie bei Gold, das auch nur begrenzt verfügbar ist. Bitcoins gelten als das „Gold der Millennials“. Die mutigsten Experten für digitale Währungen schätzen, dass sich der Wert des Bitcoins bis 2020 mindestens vervierfachen wird. Andere Schätzungen gehen davon aus, dass der Preis für Bitcoins im Jahr 2020 zwischen 25.000 und 37.000 US-Dollar liegen und damit den Preis von einem Kilo Gold übertreffen wird. Thomas Kickermann befürwortet Digitalwährungen, ist jedoch auch für eine globale Kontrolle: „Die Idee hinter den Kryptowährung ist grundsätzlich zu begrüßen: weltweiter Handel, keine Währungsumrechnungen, Zugriff jederzeit, keine Bankenmanipulationen. Kryptowährungen werden sich daher als eigenständige Assetklasse etablieren, wenn die notwendige Kontrolle stattfindet und der Handel sowie das Monitoring transparent und nachvollziehbar sind. Natürlich können Bitcoins auch als Anlageobjekt, wie alle anderen Währungen und Währungskonten auch, von Nutzern gehalten werden, die nicht beabsichtigen, regelmäßig Überweisungen in Bitcoin vorzunehmen. Der primäre Sinn hinter der Währung ist es allerdings, Bitcoins als Zahlungsmittel zu nutzen.“

Bitcoin und Co. sind in Zukunft nicht mehr wegzudenken

Die Beur teilung des Bitcoin-Kurses zwischen Hysterie und kategorischer Ablehnung fällt schwer, weil Vergleichsdaten fehlen und oft mit zweierlei Maß gemessen wird. „Bei der allgemeinen Diskussion um Bitcoin & Co. wird oft vergessen, dass es auch vorher schon Verwerfungen im weltweiten Devisenhandel und kriminelle Machenschaften wie Geldwäsche gab. Ich erinnere in diesem Zusammenhang an die globale Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/ 2009 und an die Staatsschuldenkrise 2011/2012, die von Banken und Governments gern vergessen wird“, so Bankier Kickermann. „Jedem Anleger sollte bewusst sein, dass Kryptowährungen risikobehaftet sind, alleine schon weil die Währung ungesteuert und dezentralisiert ist. Trotzdem wird der Bitcoin als führende Kryptomarke weiter an Wert gewinnen, da die Akzeptanz von Digitalwährungen ungeachtet des sich ständig ändernden regulatorischen Umfelds weiter zunehmen wird.“ (ak)

„FahrradStadtBerlin“ – Senatorin zeichnet Verdienste um den Radverkehr aus

Zum neunten Mal in Folge vergab die Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Regine Günther, am Sonnabend, den 14. April 2018, die Auszeichnung „FahrradStadtBerlin“.

Im Rahmen der Eröffnung der Fahrrad-Messe VELOBerlin wurden die Preisträgerinnen und Preisträger ausgezeichnet. Geehrt wurden Personen, die sich vor allem im Bereich der Motivation und Kommunikation so engagieren, dass sie Impulse für eine noch stärkere Nutzung des Fahrrades in Berlin setzen.

Preisträgerinnen und Preisträger der „FahradStadtBerlin“

Von Senatorin Günther ausgezeichnet wurden die Bike Citiziens für die Realisierung der Kampagne „Bike Benefit Programm“ im Rahmen der VELOBerlin 2017. Die auf die Stadt und Umgebung spezialisierte Fahrrad-App berechnet die Route für die beste Fahrradstrecke in Echtzeit. Durch exakte Sprachansagen und ohne eine aktive Datenverbindung wird vermieden, dass Roamingkosten anfallen oder der Akku des Handys zu schnell leer geht. Insgesamt wird die App in über 450 Städten weltweit angeboten.

Die Initiative „Mehrwert Berlin“ der Berliner Landesbetriebe wurde für  die Aktion „Wer radelt am meisten?“ ausgezeichnet. Hierbei handelt es sich um eine Art Wettbewerb der Fahrradfahrer. Alle Kilometer die mit dem Rad von den Teilnehmern gefahren werden, egal ob zur Arbeit oder im Urlaub, werden zusammengerechnet und mit den anderen Teilnehmern verglichen.  Zu guter Letzt wurde das Team des CycleHacks für die Organisation einer Kreativwerkstatt in Berlin geehrt. Das Team entwickelte Innovative Ideen für den Radverkehr. CycleHacks können physische Produkte, digitale Anwendungen oder Ideen zur Fahrradinfrastruktur sein. Das Ziel aller Preisträgerinnen und Preisträger ist es mit ihrer Initiative mehr Menschen zu motivieren, öfter das Fahrrad zu nutzen und das Rad als Transportmittel noch attraktiver zu machen.

 „FahrRat“ und Senatorin Günther entscheiden über Gewinner

„Radfahren ist modern, gesund und umweltschonend. Die diesjährigen Preisträger tragen mit innovativen Ideen und kreativen Konzepten dazu bei, noch mehr Menschen für das Radfahren zu begeistern. Ich gratuliere allen Preisträgerinnen und Preisträgern recht herzlich“, so Senatorin Günther.

Begleitet wird die Auszeichnung „FahrradStadtBerlin“ vom „FahrRat“, bestehend aus einer Zusammensetzung von Verbänden, Initiativen, sowie Vertretern aus dem Verkehrsbereich, der Polizei, der S-Bahn, der BVG, der Wissenschaft und der Bezirke. In gemeinsamer Arbeit mit Senatorin Regine Günther, haben sie die Auswahl für die Auszeichnung getroffen. (ls)