App in den exklusiven Urlaub

Ein Chalet in den Schweizer Bergen, ein Loft in New York oder die eigene Finca auf Mallorca – wer Urlaub abseits eingetretener Pfade sucht, wird auf Holidu mit Sicherheit fündig. Anhand persönlicher Suchkriterien vergleicht die Metasuchmaschine Millionen Ferienhäuser und -wohnungen von hunderten Buchungsplattformen. In weniger als einer Sekunde werden alle passenden Angebote angezeigt. Dank cleverer Preisvergleichstechnologie sind dabei Ersparnisse von bis zu 55 % möglich.

Eine Suchmaschine für Ferienhäuser und -wohnungen

Während es für Flüge, Hotels und Pauschalreisen schon seit Jahren Suchmaschinen gibt, klaffte bei Ferienhäusern und -wohnungen eine Lücke, die das von den Brüdern Johannes und Michael Siebers 2014 gestartete Start-up Holidu schließt. Bereits im Mai 2015 wurde Holidu vom Verbrauchermagazin Guter Rat als beste Suchmaschine für Ferienwohnungen mit dem Zertifikat „sehr gut“ ausgezeichnet. Seit September 2016 ist die Holidu-App für iOS und Android in Deutsch, Englisch und weiteren neun Sprachen kostenfrei erhältlich.

Wer Urlaub mit Freunden oder der Familie plant, wird die neue Voting-Funktion der Holidu-App zu schätzen wissen. Ähnlich dem Abstimmungs-Portal Doodle werden alle Favoriten in einer Merkliste von den Mitreisenden gesammelt und können mit einem Herz-Icon bewertet werden.

Die Holidu-App macht das Reisen einfacher

Kai Grolik, Mobile Product Manager bei Holidu, hat das App-Feature mit seinem Team entwickelt: „Über 50 % der Ferienhäuser werden für mindestens drei Personen gebucht. Mit der App möchten wir die Planung von Reisen erheblich vereinfachen. Auch für Paare lohnt es sich, da jeder von unterwegs nach Unterkünften browsen kann und einen Ort zum Speichern hat. Der Trend geht zum Browsen unterwegs, und auch immer mehr Buchungen werden mobil abgeschlossen. Daher wurde das neue Feature zuerst für die App entwickelt. Die Herausforderung für uns war, dass die App-Nutzer unter ihrem Namen voten können, sich dafür jedoch nicht registrieren und einloggen müssen.“

Das neue Feature der Holidu-App funktioniert ohne Registrierung und Log-in, sondern mit einer Einladung per E-Mail oder über Messenger-Dienste wie WhatsApp und Facebook. Nutzer müssen keine Daten hinterlegen. (red)

Buy & Build stärkt Digitalkompetenz in Deutschland

Um ihre Geschäftsmodelle für die Zukunft fit zu machen, benötigt die deutsche Wirtschaft digitales Know-How dringender denn je. Es funktioniert in diesem speziellen Bereich nicht, alte Konzepte in neue digitale Formen zu gießen. Nicht zuletzt ist dies der Grund, warum zahlreiche Unternehmen aller Größen und Branchen zunehmend dazu übergehen, systematisch digitale Unternehmen zuzukaufen oder sich an Start-ups zu beteiligen.

Ein neuer Branchenspezialist, der bei dieser Aufgabenstellung unterstützt, ist die Luxemburger Firma Buy & Build Investments S.A. „Unsere Aktivitäten konzentrieren sich auf die Konzeption von Buy-and-Build-Plattformen, Übernahmen sowie Wachstumsfinanzierungen. Wir übernehmen dabei die Konzeption und die Initiatorenrolle, managen den Prozess der Investorenansprache und begleiten die Verhandlungen bis hin zum erfolgreichen Abschluss“, sagt einer der drei Gründungspartner Joachim Oehler. Er selbst war in den letzten 15 Jahren unter anderem für die CEDC Mediengruppe, Thyssen Telecom, Underberg, TBWA, Saatchi & Saatchi, Nedschroef, Endemol sowie die Pixelpark AG tätig und engagiert sich bereits seit 2009 als Initiator für Buy-and-Build-Plattformen in der Digitalindustrie.

Drei starke Gründungspartner

Seine Partner Tilman Au und Philipp v. Stülpnagel sind ebenfalls digitale Experten. So gründete der studierte Volkswirt und erfahrene internationale Investmentbanker Philipp v. Stülpnagel
im Jahr 2001 die SUMO GmbH, die er zu einer der bekanntesten Agenturen im Bereich Suchmaschinenoptimierung entwickelte. Tilman Au hingegen gründete 1998 die New Identity AG (NIDAG), die er zum größten Multimedia-Dienstleister im Rhein-Main-Gebiet entwickelte, und beteiligt sich an zahlreichen Start-ups im Bereich Digital Media. Zusammen mit Joachim Oehler begleitete Au die Initiierung der Diva-e Gruppe.

Der Ansatz von Buy-and-Build-Plattformen ist dabei ebenso einfach wie einleuchtend: Meist inhabergeführte Unternehmen, die in ihren jeweiligen
spezifischen Märkten oder regional führend sind, werden im Rahmen einer Plattform zusammengeführt und damit zu einem bundesweit führenden Spieler geformt. Finanziert wird die Transaktion durch einen Investor. Die Gründer und Inhaber veräußern dabei den Großteil ihrer Anteile, bleiben aber mit einer Rückbeteiligung an der neuen Plattform an Bord und gestalten die weiteren Wachstumsschritte aktiv mit.

Verwurzelt in Westeuropa mit Blick auf den asiatischen Markt

Das Buy & Build-Team vereint dabei aufgrund seiner großen Erfahrung und des Track Records sowohl das unternehmerische Know-How als auch die Kontakte zu möglichen Investoren. Eine Kombination, die so in dieser Form einzigartig ist. Der Schwerpunkt des Investorennetzwerks liegt momentan in der Zusammenarbeit mit Private-Equity-Fonds, Privatinvestoren und Family Offices mit Investitionen in Westeuropa. Zukünftig wird vor allem auch der asiatische Raum in den Fokus genommen. „Aus diesem Grund engagiert sich Buy & Build nun verstärkt von Berlin aus“, begründet Joachim Oehler, „ Berlin ist das europäische Tor nach Asien. Der große Branchentreff ‘Asien-Pazifik-Wochen‘ findet hier statt. Kein anderer Standort bietet uns ein so
vielfältiges Netzwerk an Gründern und Unternehmern der Digital Economy.“(uc)

visitBerlin begrüßt neue Nonstop-Verbindung Berlin-New York

Lufthansa bietet ab dem 8. November wieder Nonstop – Flüge von Berlin nach New York an

Ab heute fliegt die Lufthansa nonstop an fünf Tagen in der Woche nach New York. „Wir freuen uns über das Engagement der Lufthansa“, sagt Burkhard Kieker, Geschäftsführer von visitBerlin: „Sie stellt sicher, dass Berlin gut an den wichtigsten Interkontinentalmarkt für den Berlin-Tourismus angebunden ist.“

Flugzeuge starten fünfmal pro Woche ab Berlin-Tegel

Die Nonstop-Verbindung von Berlin-Tegel nach New York wird heute um 15:30 Uhr aufgenommen. Die Flüge werden fünfmal pro Woche angeboten: Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Samstag. Ab März 2018 übernimmt die Lufthansa-Tochter Eurowings die Strecke Berlin-New York.

USA ist wichtigster Interkontinentalmarkt für Berlin-Tourismus

Die Besucherzahlen aus den USA sind in den vergangenen Monaten stark gestiegen. Von Januar bis August 2017 reisten mehr als 259.000 US-amerikanische Gäste in die Stadt. Sie übernachteten insgesamt rund 829.000 Mal in den Hotels der Hauptstadt. Das entspricht Zuwächsen von 9,9 Prozent bei den Anreisen und von 6,4 Prozent bei den Übernachtungen. Die USA sind damit der zweitwichtigste touristische Markt für Berlin nach Großbritannien und vor Italien und Spanien.

Über visitBerlin

„Die Welt für Berlin begeistern.“ Mit dieser Mission wirbt die Berlin Tourismus & Kongress GmbH, die unter der Marke visitBerlin agiert, seit 1993 weltweit für die deutsche Hauptstadt als Tourismus- und Kongressmetropole. Berlin ist so gut besucht wie nie zuvor. Im Jahr 2016 übernachteten rund 13 Millionen Gäste über 31 Millionen Mal in der Stadt. Auch als Kongressdestination ist Berlin sehr gefragt: Die deutsche Hauptstadt positioniert sich seit mehr als zehn Jahren unter den Top 5 im Ranking der internationalen Verbändekongresse. Als Reiseveranstalter bietet das privatwirtschaftliche Unternehmen Hotelübernachtungen an und ist Herausgeber des offiziellen Touristentickets, der Berlin WelcomeCard. visitBerlin betreibt die Berlin Tourist Infos und das Berlin Service Center, das unter 030-25 00 25 erreichbar ist. Auf visitBerlin.de, Berlins offiziellem Reiseportal, finden Berlin-Besucher alle Informationen rund um ihre Reise nach Berlin. (red)

Social Business Panda Coffee: Konsum muss Mehrwert haben

Good Coffee. Good Karma.

Wir alle konsumieren täglich. Schon morgens, noch bevor der Tag so richtig begonnen hat, geht es los. Zum Wachwerden brauchen wir Kaffee (Tchibo Kaffeereport 2017). Ein von weit her importiertes Gut, das zu unserem Tagesablauf gehört, wie Gesichtwaschen und Zähneputzen. Und uns zu besseren Menschen machen könnte.

Nachhaltigkeit ist trotz der Geiz-ist-geil-Mentalität der Deutschen in aller Munde. Es gibt fair produzierte und gehandelte Kleidung, Gebrauchsgegenstände und Lebensmittel, aber man muss länger suchen, genauer hingucken und tiefer in die Tasche greifen. Dafür bekommt man nicht nur ein gutes Gewissen, sondern auch beste Qualität und unterstützt eine faire Wertschöpfungskette. Panda Coffee geht sogar noch einen Schritt weiter.

Fair Trade und fair Play mit Panda Coffee

Das Social Business bietet in seinem Online-Shop nicht nur direkt gehandelten Kaffee an, sondern überzeugt durch Initiative und Transparenz. So erfährt der Konsument alles über die Hintergründe des Kaffee-Anbaus, wird über gängige Vorurteile und Missstände aufgeklärt und kann sich überzeugen, dass Panda Coffee allen Kriterien des nachhaltigen Konsums entspricht.

Da es dem Unternehmen mit seinem wegweisenden Geschäftsmodell nicht reicht, den Menschen entlang der Wertschöpfungskette eine verlässliche Lebensgrundlage durch über Fair Trade liegende Löhnen und Unterstützung bei der Infrastruktur der Anbauregion zu bieten, unterstützt das Unternehmen mit 3 Euro pro verkauftem Kilogramm humanitäre und artenschutzerhaltende Hilfsprojekte. Respekt vor so viel Engagement – mehr Nachhaltigkeit durch Konsum ist kaum möglich. (red)

Berlin, New York, Australien – Ausnahmekünstlerin Claudia Chaseling eröffnet Soloausstellung auf dem fünften Kontinent

Morgen wird im Rahmen einer Soloausstellung in Wollongong, Australien (bei Sydney) die Ausstellung „Silent“ von Claudia Chaseling eröffnet. Sowohl in der Show SITE-MUTATIVE PAINTING in der Magic Beans Gallery in Berlin Mitte als auch in der Richard Taittinger Gallery in New York präsentiert die Künstlerin zur Zeit parallel ihre raumgreifenden und teilweise dreidimensionalen Werke.

Magic Beans Gallery Berlin: Galerist Christian Efremidis (l.), Claudia Chaseling (2.v.l.) und Gäste der Ausstellung, Copyright: Magic Beans

Die in München geborene Claudia Chaseling, war an der Universität der Künste in Berlin Meisterschülerin bei Professor Marwan Kassab-Bachi. Sie wird für die Eröffnung der australischen Ausstellung sogar persönlich vor Ort anwesend sein.

Wagemutig und ohne Scheu vor großen Themen verknüpft die in Berlin lebende Claudia Chaselings Malerei unterschiedliche Werkstoffe wie Ölfarbe, Eitempera oder auch Aluminium. „Meine Malerei benutzt Strukturen, die chaotisch anmuten aber regelmäßig auftreten“, sagt die Künstlerin selbst über ihre Arbeiten.

Die Ausstellung in der Magic Beans Gallery in der Auguststraße 86 in Berlin Mitte läuft noch bis zum 5. November.

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag von 12:00 bis 18:00 Uhr

Buchtipp: Claudia Chaseling – Spatial Painting – Verlag für zeitgenössische Kunst und Theorie, Berlin, 2016

(red)

Das Berliner Lichterfest mit der Reederei Riedel

Das jährliche „Berliner Lichterfest“ lässt Berlin vom 29.09. bis 15.10.2017 erstrahlen. Dabei bringen verschiedene Künstler die Hauptstadt zum „Leuchten“.

Berlin ganz neu erleben

© Reederei Riedel

Zusammen mit der Reederei Riedel kann man unsere Metropole ganz neu erleben: Eine Option ist die zweistündige Schiffstour mit einem Licht-Schiff. Mehrere illuminierte Licht-Schiffe der Flotte werden in dieser Zeit mit Ihnen auf der Spree die beleuchtete Stadt erkunden und dabei alle am Wasser mit Licht inszenierten Gebäude passieren.

In diesem Jahr ist auch die Kombination aus Lichterschifffahrt und Bustour durch die beleuchtete Innenstadt wieder verfügbar. Hierzu starten täglich Schiff und Bus von der Station „Hansabrücke“. An der Station „Mercedes Platz“ wird dann getauscht: Die Gäste vom Bus steigen auf das Schiff und die Gäste vom Schiff steigen in den Bus und fahren die jeweilige Strecke zurück. Nebenbei kann man ganz entspannt die beleuchtete City bewundern (zwischendurch wird natürlich ein Fotostopp eingelegt).

„Hidden Places“ und vieles mehr

© Reederei Riedel

Aber auch für diejenigen, die den Osten der Stadt und andere „Hidden Places“ entdecken möchten, bietet die Reederei Riedel diverse Möglichkeiten. (red)

Für mehr Informationen, Fahrzeiten und Preise: www.reederei-riedel.de
Reederei Riedel
Nalepastr. 10-16
12459 Berlin
Hotline: 030 – 679 61 47-0

Herrendorf Berlin richtet BMW-Lounge am Kaiserdamm ein

Nicht nur mit Autos der Spitzenklasse kann die  BMW-Niederlassung am Kaiserdamm ab sofort aufwarten, sondern auch mit einem optischen Hingucker der ersten Klasse. Unter der kreativen Leitung von Pawel Ostrowski (Herrendorf Berlin) realisierten die Innenarchitekten und Interior Designer von Minotti Berlin ein außergewöhnliches Projekt: die BMW 7er Executive Lounge, dessen Herzstück das Sofa WILLIAMS bildet.

Automobil-Oberklasse trifft auf State-of-the-art-Innendesign

Die Premiumkarosserien von BMW treffen hier auf exklusive High-Class-Möbel von Minotti Berlin – eine Symbiose, die so noch nicht da gewesen ist und ihresgleichen sucht. Durch innovatives Interior Design entstand eine Verbindung des Designs der eleganten BMW-Limousinen mit dem der Executive Lounge. Ostrowskis Konzept beruht auf einem einzigartigen Zusammenspiel von Farben und Materialien sowie Licht und Schatten – und berücksichtigt dabei die Formgebung und die hochwertige Ausstattung der BMW-Modelle. (red)

 

Wirtschaftssenatorin Ramona Pop: Wir wollen regieren

Rund 30 Entscheider der Berliner Wirtschaft trafen sich auf Einladung von „Open Gate Berlin“ im China Club mit Berlins Wirtschaftssenatorin Ramona Pop. Die wirtschaftliche Entwicklung Berlins aber auch mögliche Koalitionen nach der Bundestagswahl standen im Mittelpunkt der Diskussion, die von Thomas Klein, Vorsitzender der Berliner Pressekonferenz moderiert wurde.

Ramona Pop ließ keinen Zweifel entstehen bei der Beantwortung der Frage nach einer möglichen Jamaika-Koalition nach der Bundestagswahl: „Wir wollen regieren“, so die Senatorin, die nach ihrem Amtsantritt dynamisch und kompetent wichtige Impulse in der Berliner Wirtschaft gesetzt hat.

Die Berliner Wirtschaftssenatorin Ramona Pop stellte sich den kritischen Fragen von hochrangigen Vertretern der Berliner Wirtschaft. Dabei ging es unter anderem um die Forderung nach mehr Entwicklung von Flächen für Gewerbe- und Wohnungsbau und die Verbesserung von Infrastruktur und Verwaltung. Aus der Immobilien- und Bauwirtschaft gab es aber auch Anregungen und Angebote zum weiteren Erfahrungsautausch. (red)

Open Gate Berlin im China Club Berlin: Moderator Thomas Klein, Wirtschaftssenatorin Ramona Pop, Ernst Wilhelm (HFK Rechtsanwälte) (v.l.n.r.)

Thomas Klein (Berliner Pressekonferenz), Ramona Pop (Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe), Alexandra Meyder-Cyrus (Apleona) (v.l.n.r.)

Jürgen Kutz, CG Gruppe, begrüßt Senatorin Ramona Pop

Lebhaftes Gespräch in der Bibliothek vom China Club Berlin: Werner Sonne, Journalist, Dr. Angela Wiechula, Herausgeberin BERLINboxx, Dr. Sigrid Nikutta, BVG-Chefin, Christian Goy, WFB Consult, Carsten Heinrich, Rubina Real Estate, Gordon Gorski, ABG Gruppe, Alexandra Meyder-Cyrus, Apleona, Senatorin Ramona Pop, Moderator Thomas Klein, Berliner Pressekonferenz (v.l.n.r.)

Gordon Gorski und Senatorin Ramona Pop diskutieren die Potentiale Berlins

© Dirk Lässig

Ausnahmekünstlerin begeistert Besucher der Magic Beans Gallery

Die Künstlerin Claudia Chaseling eröffnet eine neue Ausstellung in Berliner Magic Beans Gallery und in der Richard Taittinger Gallery in New York

Mit ihrer Show SITE-MUTATIVE PAINTING in der Magic Beans Gallery in Berlin Mitte weckte Claudia Chaseling am 11. September das Interesse einiger internationaler Sammler. Trotz der gerade stattfindenden Berlin Art Week und zahlreichen anderen Vernissagen, war die Ausstellungseröffnung sehr gut besucht. Fast zeitgleich, allerdings mit 5 Stunden Zeitverschiebung, wurde in der renommierten New Yorker Richard Taittinger Gallery eine weitere Show mit Werken von Claudia Chaseling eröffnet (Group exhibition „experimental BERLIN“).

Claudia Chaseling zeigte sich bei der Eröffnung positiv überrascht vom Berliner Publikum: „Berlin wurde in den letzten Jahren immer wieder als Kunststandort fast bemitleidet, denn anders als in New York haben es Galerien und Künstler hier oft schwer. Der heutige Abend zeigt aber, dass Kunst in Berlin durchaus wahr und wichtig genommen wird.“ Bis zum 5. November können die sich die Besucher noch an den Werken der Künstlerin in der Magic Beans Gallery erfreuen. Zusätzlich wird sie dort am 23. September ihr Buch zur Malerei, „Spatial Painting“, vorstellen.

Ihre Werke verbinden  raumgreifende Malerei unterschiedliche Werkstoffe wie Ölfarbe, Eitempera oder auch Aluminium. Wagemutig und ohne Scheu nimmt sie sich künstlerisch auch großen Themen an. „Meine Malerei benutzt Strukturen, die chaotisch anmuten aber regelmäßig auftreten“, äußert sich die Künstlerin selbst über ihre Arbeiten.

Chaseling, die in München geboren ist, verbindet mit der Hauptstadt einen Teil ihrer künstlerischen Laufbahn. Sie studierte an der Universität der Künste in Berlin und machte bei Professor Marwan Kassab-Bachi den Meisterschülerabschluss, um dann anschließend an der School of Arts der Australian National University in Canberra nach ihrem Masterabschluss zu promovieren. Nun kehrte die Ausnahmekünstlerin mit ihrer Show zu ihren künstlerischen Wurzeln nach Berlin zurück.

„Die Arbeiten von Claudia Chaseling sind geprägt von einfühlsamen Zweifel an unserer Gesellschaft und einfühlsamer Phantasie. Diese Kluft wird nicht geschlossen und es entsteht keine vordergründige Harmonie. Die unvermuteten Sehbewegungen zeigen die Fragilität unserer Selbst sowie unserer Gesellschaft. Die malerischen Transformationen entstehen nicht aus kühler Betrachtung oder Vivisektion, eher sind sie riskante Verpflichtung, verbürgende Antwort“, so die Kunstexpertin Dorothée Bauerle-Willert, Kuratorin und Kunsthistorikerin.

Auch der Galerist und Gründer von Magic Beans, Christian Efremidis, zeigte sich begeistert von der aus München stammenden Künstlerin: „Mit Claudia Chaseling haben wir eine Künstlerin gewonnen, die die Instabilität des Lebens, die brüchigen Wahrheiten zeigt und mittels vieler Schichtungen das große Thema Veränderung als Chance thematisiert.“

Seit 2016 präsentiert Magic Beans die Werke junger internationaler Künstler. Für Efremidis ist der Galeriename auch Programm, denn die Künstler werden wie kostbare „magic beans“ behandelt und sollen sich frei ihrem künstlerischen Schaffen widmen können. Mittlerweile stellt die Galerie u.a. auf der Contemporary in Istanbul sowie der Volta in New York und Basel aus. (lj)

 

AG City: Wachsende Stadt City West

Bei der gestrigen Auftaktveranstaltung „Wachsende Stadt City West“ der AG City wurden die vielfältigen Herausforderungen und Veränderungen diskutiert, denen sich das wachsende Land Berlin in den kommenden Jahren stellen muss. Die Richtlinienpolitik des Landes Berlin war nicht nur ein Bestandteil des Abends, sondern wurde auch als Bestandteil der Veränderungen bezeichnet. Ganz besonders der Stadtteil Charlottenburg-Wilmersdorf stand hierbei im Fokus.

Empfangen wurde das ausgewählte Publikum von Wolfgang Branoner, Geschäftsführer der SPNPC GmbH, und einem Eingangsstatement von Gottfried Kupsch, Vorstandmitglied der AG City e.V.

Wolfgang Branoner, Geschäftsführer der SPNPC GmbH

„Veränderungen sind an vielen Orten der City West zu erwarten. Die geplanten Bauvorhaben werden den Stadtteil nachhaltig prägen“, sagt Kupsch.

Gottfried Kupsch, Vorstandsmitglied der AG City e.V

Einen interessanten Vergleich zwischen dem Berlin von gestern und heute gab es von Professor Christoph Langhof (Langhof Architekten Berlin). Der Stadtrat für Stadtentwicklung & Umwelt des Bezirks Charlottenburg Wilmersdorf, Oliver Schruoffeneger, hielt eine spannende Rede über Identitäten-Bildung in der City West: „Neue Identitäten schaffen, vorhandene Identitäten bewahren“, lautete das Motto des Stadtrats. Über die Chancen und Hürden der Stadt sprach Sven Carstensen, Geschäftsführer der bulwiengesa appraisal GmbH.

Frank Reschke (Projektpartner Drees & Sommer Berlin) und Siegmar Gumz (Geschäftsführer Hoffmann-Leichter Ingenieurgesellschaft Berlin) referierten über die Mobilität der Zukunft und ihre Mobilitätsversionen der City West 2030. Egal ob neue Fahrradwege oder moderne Paketabholstationen – Berlin werde (und müsse) sich verändern.

Das Event zum Abschluss brachte Marc Schömbs (Partner und Vorsitzender der Geschäftsführung Drees & Sommer Frankfurt) zum Thema „Best Practice: Hochhäuser in Frankfurt“. Im Gegensatz zu Berlin würden Hochhäuser in Frankfurt zelebriert und geschätzt, wieso nicht auch in Berlin?

Es war ein gelungener und aufschlussreicher Abend, der uns nur mit einer Frage zurückgelassen hat: Wieso fällt es trotz vieler positiver Beispiele der Stadt Berlin so schwer, Hochhäuser als Mittel urbaner Entwicklung zu sehen und sich auf neue Trends und Entwicklungen einzulassen?

Am Mittwoch den 11. Oktober werden auf der Folgeveranstaltung „Vorstellung Bauvorhaben“ diese und weitere Fragen geklärt. (mg)