Das Palmöl-Dilemma: Steht das Pflanzenfett zu Recht in der Kritik?

Palmöl ist wegen seiner großen Vielseitigkeit und den geringen Herstellungskosten weltweit inzwischen das wichtigste Pflanzenöl. Vor allem aus der Lebensmittel– und Kosmetikindustrie ist es nicht mehr wegzudenken. Unter den pflanzlichen Fetten ist es der Superstar – dreimal so ertragreich wie Raps, leichter zu verarbeiten als Kokosfett. Die Palmöl-Produktion steht aber zugleich für vernichtete Regenwaldflächen, strittige Landrechte und katastrophale Arbeitsbedingungen bis hin zu Menschenrechtsverletzungen. Dabei wird Palmöl längst nicht nur umfassend in Lebensmitteln, sondern vor allem auch in Kosmetika verwendet.

Alternative Ansätze: Ist eine faire Produktion von Palmöl möglich?

Unternehmen wie The Body Shop, Yves Rocher und Rituals werben für tierversuchsfreie Kosmetik, weitgehend natürliche Inhaltsstoffe und gründen oder fördern Projekte zur Durchsetzung dieser Standards. Der Kosmetikhersteller Dr. Bronner‘s hat sich bereits 2005 dazu entschieden, ausschließlich auf Rohstoffe aus Biolandbau und fairem Handel zu setzen und die Produktionsverhältnisse komplett umzukrempeln. Dazu gründete Dr. Bronner’s Tochtergesellschaften wie Serendipalm Co. oder Serendipol Co. in Ländern, aus denen das Unternehmen seine Rohstoffe für die Seifenproduktion bezieht. Außerdem werden die Projekte anderer Wohltätigkeits- und Naturschutzorganisationen tatkräftig unterstützt und zum Teil sogar weiter ausgebaut.

Dr. Bronner’s unterstützt verstärkt lokale Kleinbauern und fördert die gezielte und selbstständige Verwirklichung der Gemeinde. Als Mitglied der World Fair Trade Organization (WTFO) werden bereits 90 Prozent der verwendeten Inhaltsstoffe aus Biolandbau bezogen. So wurde 2007 das inzwischen von der ghanaischen Tochtergesellschaft geführte Projekt Serendipalm Co. für die Herstellung von Bio- und Fair Trade-Palmöl ins Leben gerufen. Über 500 Bauern von Farmen, auf denen keine Vergrößerung, Rodungen oder Artenvertreibungen stattgefunden haben, beliefern das Projekt bereits. Die örtlichen Kleinbauern wurden mit Setzlingen versorgt, die es ermöglichen, höhere Erträge auf gleicher Fläche zu erzielen.

Regenwaldrodungen und strittige Landrechte prägen das Image von Palmöl. | Foto: pexels.com

Regenwaldrodungen und strittige Landrechte prägen das Image von Palmöl | Foto: pexels.com

Fairness durch soziale Projekte

Nach ähnlichem Verfahren wurde bereits 2005 das Projekt zur Gewinnung von Bio- und Fair Trade-Kokosöl, Serendipol, in Sri Lanka und inzwischen auch in Kenia initiiert. Diese und viele weitere Projekte arbeiten durch Bodenwartung, die Vergrößerung der Abnahmefarmen, lokale Verbesserung der Lebensqualität und die Schulung der Kleinbauern darauf hin, durch die Erhöhung der Bodenqualität und Lebensqualität der Produkteure, auch eine Erhöhung der Produktivität und Profitabilität zu erreichen. Der Standort in Sri Lanka gehört inzwischen zur weltweit führenden Quelle für Fair Trade Virgin Coconut Oil (VCO). Das Projekt in Kenia wurde trotz weiterlaufender Kundschaft an lokale Partner übergeben. Ein Teil der Erlöse kam sozialen Projekten zugute. So wurden Jugendgruppen unterstützt, denen  bessere Lebensbedingungen ermöglicht werden sollen. Außerdem wurde der Aufbau öffentlicher Sanitäranlagen und einer Geburtenstation finanziert.

Umweltfreundliche Alternativen und Verantwortung

Ein bewusster Umgang mit dem Thema Nachhaltigkeit bedeutet jedoch nicht nur das Bewusstsein für Inhaltsstoffe, Produktionsbedingungen und Lokalität zu schärfen. Es erfordert beispielsweise auch, auf die verwendete Verpackung, produzierten Müll und Minimalismus zu achten. Verzicht auf Plastiktüten oder das Mitbringen von Stoffbeuteln ist schon längst common sense. Unverpackt-Läden, Vermeidung von Plastik, Ersatz durch Papierverpackungen oder Gebrauchsgegenstände aus Holz werden ebenfalls immer populärer. Dennoch wird Palmöl, das nicht nur im Ruf steht, Umwelt und Lebensräume zu zerstören, sondern auch gesundheitsschädigend sein soll, kritisch gesehen. Das Pflanzenfett schmeckt ähnlich wie Butter und ist in allerhand Fertiggerichten, Süßigkeiten, Babynahrung, Seifen und Streichcremes enthalten. Beschränkt man sich auf die Nutzung von Kosmetika, die Palmöl enthalten, dürfte die Frage nach den Produktionsstandards die Entscheidende sein.

Im Rahmen einer Round Table-Diskussionsrunde lädt Dr. Bronner‘s zur Beantwortung der Frage ein: „Kann Palmöl unter ökologisch und sozial verantwortungsvollen Bedingungen hergestellt werden?“. Im Berliner Standort in den Hackeschen Höfen wird am 26. Juni zu 19 Uhr debattiert. Diskutiert wird dabei sicher auch die Frage, ob auch nachhaltige und verantwortungsbewusste Erzeuge zu Recht oder zu Unrecht in der Kritik stehen. (cn)

EU-Kommission: der Plastikmüll in den Meeren soll gar nicht erst produziert werden

Noch vor der anstehenden Europawahl 2019 soll die notwendige Rechtsänderung zur Minderung von Einwegplastikprodukten in der EU beschlossen sein. Der Vizepräsident der EU-Kommission in Brüssel, Frans Timmermans, plant ein Verbot von häufig in Küstenregionen gefundenen Plastikprodukten. Grund ist die extreme Vermüllung der Meere von der nach den Meerestieren, im Laufe der Nahrungskette, auch der Mensch betroffen ist. Einwegprodukten für die es längst umweltfreundlichere Alternativen gibt, steht ein Verbot bevor. Anderes Plastik soll mit EU-weit verpflichtenden Recyclingquoten zurückgedrängt werden. Laut der Zeit entstehen allein in der EU jährlich 26 Millionen Tonnen Plastikmüll, von denen lediglich 30 Prozent ordentlich gesammelt und wiederverwertet werden. Durch auffällige Kennzeichnungen von Supermarktprodukten sowie Aufklärungskampagnen durch die EU-Länder und deren Industrie soll der Verschmutzung der Umwelt, insbesondere der Meere, nicht länger tatenlos zugesehen werden.

Die EU-Kommission identifizierte zehn Einweg-Kunststoffprodukte, die ein unnötig hohes Aufkommen in den Meeren der Welt und somit auch den Mägen der Meerestiere aufweisen. Zukünftig verboten werden sollen Wattestäbchen, Plastikbesteck und –teller, Trinkhalme, Luftballonstäbe sowie Rührstäbchen für Getränke. Für Einweg-Plastikflaschen wird vorgesehen sie nur noch zu verkaufen, wenn die Deckel an ihnen befestigt sind. Die formierten Reduktionsziele und vorgesehen Verbote bleiben bisher jedoch nur Vorschläge. Sie werden wirksam und rechtskräftig sobald das EU-Parlament sowie der Europäische Rat ihre Zustimmung geben.

 

Durch Vermüllung gefährdete Strände und Tiere. | Foto: pixabay.com

Durch Vermüllung gefährdete Strände und Tiere. | Foto: pixabay.com

 

Das Sinnbild unnötigen Einweg-Plastikmülls. | Foto: pexels.com

 

Pfand und Preiszuschläge auf einstigen Plastikmüll zeigen Wirkung

Das in Deutschland bereits 2003 eingeführte Pfandsystem ist ein Vorreiter. Im Zuge dessen werden jährlich fast 100 Prozent aller Einwegflaschen gesammelt oder wiederverwertet beziehungsweise –verwendet. Bis 2025 möchte die EU-Kommission verpflichtende Recyclingquoten von bis zu 90 Prozent in der gesamten EU durchsetzen. Für nicht wiederverwerteten Plastikmüll der einzelnen Staaten ist bislang eine monetäre Abgabe geplant. Diese Strafgelder könnten wiederum dem Ausgleich anderer Lücken im EU-Haushalt zugutekommen.

Neben Richtlinien, wie einer Verbrauchsgrenze sowie einem Preiszuschlag für Verpackungsmüll, soll auch die produzierende Industrie zur Verantwortung gezogen werden. Besonders Hersteller vieler Plastikprodukte wie Einkaufstüten, Folien und Verpackungen werden sich an Säuberungen der Umwelt und Aufklärungskampagnen beteiligen müssen. Hier wird vorgesehen die Bürger stärker für das Thema zu sensibilisieren, um vom Kauf unnötiger Artikel abzuraten. In Deutschland ist das Mitbringen der eigenen Stofftasche für den Einkauf in verschiedensten Geschäften bereits Gang und Gebe. Infolge einer Einigung von Staat und Handel auf eine Selbstverpflichtung war es bis 2018  Ziel, 80 Prozent der Tüten kostenpflichtig zu machen.

 

Selbstverpflichtung des Handels als Vorreiter in Deutschland. | Foto: DUH

 

Grillspaß, Bioteller und die „Plastikseuche“                                 

Bilder von Strohhalmen in den zierlichen Nasen von Schildkröten sowie in ihren Flossen und Panzern, eingewachsen in Plastikhalterungen für Getränke, gingen bereits mehrfach um die Welt. Nun wird auch von einer „Plastikseuche“ beim Menschen gesprochen. Die sehr langsam zerfallenden Kunststoffe und das langjährig im Meer treibende Mikroplastik, landen am Ende auf unseren Tellern. Inwieweit diese Stoffe auch eine Gefahr für den menschlichen Organismus darstellen, konnten Forscher bisher nicht abschließend klären. Allerdings lässt der gesunde Menschenverstand erahnen, dass es nicht sonderlich gesund sein kann.

Der Weg den Timmermans mithilfe der EU zukünftig fahren will sieht nicht vor, den EU-Bürgern den „Grillspaß“ zu nehmen, wie er kürzlich andeutete. Vielmehr ginge es darum, die Verpackungen und Produkte aus Kunststoff, die zu Millionen Tonnen im Meer landen, gar nicht erst zu produzieren. „Jede Sekunde landen etwa 700 Kilogramm Plastikmüll in unseren Ozeanen“, warnt Timmermans, laut Tagesschau. Man könne anstelle von Plastik zu Papptellern greifen oder Besteck aus Holzabfällen herstellen lassen. Frankreich ist anderen EU-Ländern mit dem Verbot von Einweg-Plastikgeschirr aus Erdöl, in dieser Hinsicht voraus. Das häufig verwendete Einweg-Picknickgeschirr wird hier derzeit aus biologischen Erzeugnissen angeboten.

Zweifel an einer Symbolpolitik – wodurch wird das Plastik ersetzt?

Doch auch diese Alternative wird von Naturschutzorganisationen skeptisch beäugt und zum Teil scharf kritisiert. Das Ersetzen von Plastik durch Papier sei nicht automatisch umweltfreundlicher. Dies verdeutlicht der doppelte Energieaufwand bei der Herstellung von Papiertüten und die spezielle Behandlung für deren Langlebigkeit. Verrotten tut dieses speziell behandelte Papier weiterhin genauso wenig wie Plastik. Frankreichs Alternative des Einweggeschirrs aus Mais würde, laut Berliner Zeitung, beim Anbau zudem eine große Belastung für Boden, Grundwasser und Klima darstellen. Vorwürfe einer Symbolpolitik wurden bereits kurz nach Vorstellung des Gesetzesvorstoßes laut. So wird bei dem vorgesehen Ersatz von einem Einwegprodukt durch ein anderes, beispielsweise aus Papier, vor einer schlechteren Ökobilanz gewarnt.

 

Wovon die EU-Kommission spricht... | Foto: pixabay.com

Wovon die EU-Kommission spricht… | Foto: pixabay.com

 

Stattdessen befürworten die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und der Naturschutzbund (Nabu) einen Ausbau des Mehrweg- und Pfandsystems. Die rund 12,2 Millionen jährlich im Meer herumtreibenden Tonnen an Plastikmüll (Quelle: Berliner Zeitung), sollen nicht durch andere schädliche Stoffe ersetzt, sondern stark minimiert werden. Timmermans deutete an, dass aufgrund der immensen Ablagerungen an Plastik und weiterhin produziertem Müll, „noch einiges zu tun“ sei. Ein Plan, der Verbote für die Industrie vorsieht scheint radikal, will jedoch zum Ausweichen auf andere Stoffe anregen. Angesichts der rund 80.000 zwischen Haiti und Kalifornien treibenden Tonnen an Kunststoff (Quelle: Tagesspiegel) ist er jedoch auch längst überfällig. (cn)

Hamburg beginnt Fahrverbote für alte Diesel einzuführen – Zieht Berlin bald nach?

Die Fotos des Tages zeigen Mitarbeiter des Straßenbaus, die Verbotsschilder in Hamburg aufstellen. Auf zwei stark befahrenen Straßen der Hansestadt werden ab dem 31. Mai Fahrverbote für Lastwagen und Pkw in Kraft treten. Wer einen Pkw einer älteren Diesel EU Norm als 6 (Lkw VI) fährt, muss bestimmte Streckenabschnitte umfahren. Von Diesel-Autos ausgestoßene Stickoxide sind bei zu hohem Aufkommen giftig und gesundheitsgefährdend, weshalb das Bundesverwaltungsgericht Fahrverbote für zulässig erklärte.

Während Hamburg seine Ankündigungen aus dem Juni 2017 nun als Vorreiter umsetzt, ist das Thema auch in Berlin noch nicht vom Tisch. Bisher setzen die zuständigen Behörden des Landes Berlin auf eine Verstetigung des Verkehrs und Tempo 30-Zonen. Die kontrovers diskutierten Fahrverbote, die Autofahrer zwangsläufig für Skandale der Autoindustrie und Versäumnisse der Politik in die Bresche springen lassen, lassen auch in Hamburg noch viele Ausnahmen zu.

Diesel-Autos haben ein derzeit ein giftiges Image. | Foto: pexels.com

Fließender Verkehr statt Fahrverbote in Berlin

Um die Stickoxidbelastungen der Anwohner und Passanten verkehrsbelasteter Straßen zu reduzieren, werden in Hamburg Streckenabschnitte von rund zwei Kilometern gesperrt. Diese betreffen die Stresemannstraße für Lastwagen und Teile der Max-Brauer-Allee,  hier gelten die Fahrverbote auch für Kleinwagen. Nach einer sogenannten Übergangszeit wird die Polizei im Rahmen von Kontrollen, Verstöße mit 25 Euro (75 Euro für Lastwagen) ahnden. Die Verbote sehen zahlreiche Ausnahmen für Anwohner und deren Besucher sowie für Handwerker, ansässige Geschäfte und den Lieferverkehr vor. Sogar Taxis der Diesel EU Norm 5 sollen aus gegebenen Gründen passieren dürfen.

Mit der Einführung der zentralen Tempo 30-Zone in der Leipziger Straße und weiteren bis zum Sommer geplanten Teststrecken, fährt Berlin einen anderen Weg. Umweltsenatorin Regine Günther hält Fahrverbote in Berlin jedoch weiterhin für möglich, sollten die 30 Zonen nicht die gewünschte Luftverbesserung bewirken. . Bisher wird eine Politik der Verstetigung des Verkehrs gefahren. Die Annahme ist, dass bei flüssig fließendem Verkehr die Stickoxidbelastung beim Anfahren der Autos reduziert wird. Für die Gewährleistung von fließendem Verkehr, müssten allerdings auch Falschparker stärker zur Verantwortung gezogen werden. Bis zum Sommer sollen auch Teile der Potsdamer Straße und Hauptstraße im Tempo 30 fließen. Berlins Versuche die Sauberkeit der Luft zu erhöhen, sehen bisher fünf, insgesamt acht Kilometer lange Teststrecken vor. Sollten sich Verbesserungen zeigen, die einen von der EU festgelegten Wert von 40 Mikrogramm Stickoxid im Jahresmittel nicht überschreiten, sind 2019 weitere Strecken geplant. Darunter beispielsweise die Frankfurter Allee.

Fließender Verkehr statt Fahrverbote. | Foto: pexels.com

Berlin will fließenden Verkehr statt Fahrverbote. | Foto: pexels.com

Für und Wider der Umwelt

Durch die ausführliche Berichterstattung im Falle der Vorreiterrolle Hamburgs, sorgen sich Berliner nun um zukünftige Fahrverbote in der eigenen Stadt. Der Träger solcher Entscheidungen ist nicht mehr die Bundesregierung, sondern Angelegenheit der Länder. Auch mit den von Fahrverboten abweichenden Maßnahmen Berlins, können zukünftige Verschärfungen durch Aussagen der Politik nicht mehr ausgeschlossen werden. „Wenn unsere Maßnahmen die Belastung nicht ausreichend reduzieren, kann es auch in Berlin zu streckenbezogenen Fahrverboten kommen“, so Günther.

Naturschutzbünde wie der BUND oder die Deutsche Umwelthilfe (DUH) befürworten die vorbildlichen Anfänge der Stadt Hamburg und sprechen sich für erweiterte Fahrverbote aus. Die Bundesregierung ist jedoch weiterhin vorsichtig und setzt auf den technischen Fortschritt und die Hardware-Nachrüstung alter Diesel durch die Industrie. „Generelle Fahrverbote sind keine akzeptable Lösung“, sagt Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU). Auch der Deutsche Städte- und Gemeindebund betont die verlegte Belastung auf andere Gebiete durch Umfahrungen der Verbotszonen. So würde es im Zweifel zu höheren Schadstoffbelastungen durch Ausweichmanöver kommen, statt zur Senkung in betroffenen Teilen der Stadt.

Rechtliche Schritte für großflächige Sperrungen

Während die DUH gegen 28 deutsche Städte Klage eingereicht hat, leitete auch die EU vorige Woche ein Verfahren gegen die Bundesregierung ein. Die Bemühungen für saubere, gesundheitlich unbedenkliche Luftverhältnisse der Bundesregierung werden demnach bisher als zu gering eingeschätzt. Im Zuge dessen wird auch wiederholt Kritik über den seit Jahren versäumten Druck auf die Automobilindustrie laut. Hingegen erklärte der Autoverband VDA im vergangenen Jahr bereits 1,1 Millionen Euro-6-Diesel auf die Straße gebracht zu haben, wie der Tagesspiegel berichtet. Damit unterstützt der VDA die Kalkulationen der Bundesregierung, die auf technischen Fortschritt setzen. Kritiker hingegen sprechen von einem Spiel auf Zeit.

Die von Umweltaktivisten und Vertretern einer grünen Politik angestrebten Sperrungen ganzer Innenstadtteile werden rechtlich erst im September 2019 möglich sein. Bisher müssen Planungen solcher großflächigen Fahrverbote schrittweise vorgenommen werden. (cn)

Die Gesundheit der Mitarbeiter stärkt auch das Unternehmen

Die Leistung der Mitarbeiter wirkt sich in hohem Maße auf die wirtschaftliche Entwicklung eines Unternehmens aus. Daher sollten Unternehmer und Vorgesetzte dazu beitragen, dass ihre Mitarbeiter gesund fit und vor allem zufrieden mit ihrer Arbeitsplatzwahl bleiben. Genau hier setzt die betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) an.

Gesundheit als Motivation

Durch die betriebliche Gesundheitsförderung entsteht ein positiver Kreislauf. Denn gesunde Mitarbeiter, die sich rundherum wohlfühlen, haben auch mehr Freude an der Arbeit und leisten automatisch mehr. Dies nimmt wiederum positiven Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung eines Unternehmens. Mitarbeiter bewusst dazu angehalten und motiviert, gesünder zu leben,  indem sie sich beispielsweise ausgewogener ernähren, mit dem Rauchen aufhören oder regelmäßig Sport treiben. Zu diesem Zweck wird den Mitarbeitern regelmäßig und kostenlos die Möglichkeit geboten, etwas für die eigene Gesundheit und Fitness zu tun. Die Maßnahmen finden in der Regel am Arbeitsplatz statt. Viele Unternehmen organisieren auch nach Feierabend Aktivitäten für ihre Mitarbeiter, die ihre Bindung zum eigenen Arbeitgeber stärken.

Ein Unternehmen profitiert in vielerlei Hinsicht von der betrieblichen Gesundheitsförderung. Die Motivation der Mitarbeiter steigt, sie zeigen mehr Engagement und entwickeln eine höhere Loyalität zum Unternehmen. Auch die Leistungsfähigkeit und somit die Produktivität nehmen zu. Darüber hinaus geht eine gesündere Lebensweise mit weniger krankheitsbedingten Fehlzeiten einher. Viele Arbeitnehmer sehen die BGF zudem als Signal der Wertschätzung, mit der Folge, dass sie sich an ihrem Arbeitsplatz wohlfühlen. Die Mitarbeiterfluktuation und die damit verbundenen Kosten werden somit deutlich reduziert. Arbeitgeber, die in die Gesundheit ihrer Mitarbeiter investieren, profitieren außerdem von einer verbesserten Außenwirkung sowie von steuerlichen Vorteilen. Denn die BGF wird staatlich gefördert.

 

Das Betriebsklima trägt entscheidend zur Gesundheit der Mitarbeiter bei. | Foto: pixabay.com

Das Betriebsklima trägt entscheidend zur Gesundheit der Mitarbeiter bei. | Foto: pixabay.com

 

Folgen des modernen Alltags

Der moderne Arbeitsalltag ist mit einem enormen Druck verbunden. Es werden immer höhere Anforderungen an die Mitarbeiter gestellt, mit der Folge, dass diese zunehmend unter Stresssymptomen wie Kopfschmerzen, Schlafstörungen und Konzentrationsschwierigkeiten leiden. Auch ein schlechtes Betriebsklima und ineffiziente Arbeitsabläufe wirken sich langfristig negativ auf die Gesundheit der Arbeitnehmer aus.

Es gibt viele Möglichkeiten, die Gesundheit der Mitarbeiter durch betriebliche Maßnahmen zu fördern. Entspannungskurse und kurzweilige Vorträge zu Gesundheitsthemen stoßen meist auf großes Interesse. Gleiches gilt für Sportangebote und Gesundheitsgutscheine – etwa als Präsent zum Geburtstag oder zu Weihnachten. Eine besonders einfache Maßnahme, um Mitarbeiter zu mehr Bewegung zu animieren, besteht in der Anbringung eines Fahrradständers. Durch die Möglichkeit sein Fahrrad an der Arbeit richtig zu parken, nutzen mehr Mitarbeiter die Chance und verzichten auf das Auto. Eine ebenso große Rolle spielt die Ernährung. Ausgewogenes, abwechslungsreiches Kantinenessen sind daher im Rahmen der BGF ebenso sinnvoll wie Körbe mit kostenlos zur Verfügung gestelltem Obst. Laufgruppen sorgen nicht nur für mehr Bewegung, sondern auch für Teamzusammenhalt. (ta)

Berliner Krankenhäuser brauchen mehr Pflegekräfte

Angesichts des hohen Bedarfs an Pflegepersonal gibt es in Berlin zu wenige Lehrstellen. Deshalb fordert Gesundheitssenatorin Dilek Kolat mehr Ausbildungsplätze für Pflegekräfte in Kliniken.

In Anbetracht dieser Tatsache wird das Land Berlin die Investitionsmittel für Pflegeausbildungen erhöhen. Diese sollen über Fonds finanziert werden.

Kolat will Personalgrenzen einführen

Derzeit kämpft Berlin mit Pflegekräftemangel. Laut Dilek Kolat, Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, liegt die Ausbildungskapazität aktuell bei nur 3.000 Plätzen. Nun fordert die Gesundheitssenatorin die Wirtschaft auf, die Pflegeausbildungsplätze mindestens zu verdoppeln. Die Senatorin geht noch weiter und ermahnt die Bundesregierung, Personalgrenzen für die Pflege ebenfalls für die Notaufnahmen, bei Hebammen und in stationären Pflegeeinrichtungen festzulegen. „Was die Bundesregierung bisher auf den Weg gebracht hat, um Personaluntergrenzen in der Krankenpflege zu definieren, reicht nicht aus“, kritisiert Kolat.

Auf Druck der Gesundheitssenatorin beschloss der Bundesrat, die Regierung dazu aufzufordern, verbindliche Mindestpersonalzahlen in allen Krankenstationen einführen zu lassen.

 

Dilek Kolat, Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung | Foto: SPD Berlin/Joachim Gern

 

Berlin braucht mehr Ausbildungsplätze bei der Altenpflege

Vor allem bei der Altenpflege braucht Berlin mehr Pflegekräfte. „Im Altenpflegebereich sind es allein 8.000 Pflegekräfte, die Schätzungen zufolge bis zum Jahr 2030 fehlen werden“, sagte die Senatorin im Interview mit der Morgenpost. „Wir haben also ein Riesendelta, denn die Zahl der Pflegebedürftigen steigt – von jetzt 116.000 auf voraussichtlich 170.000 im Jahr 2030“, so Kolat weiter.

Im Hinblick auf den steigenden Bedarf an Altenpflegekräften hat die Senatorin einen „Berliner Pakt für Pflege“ initiiert. „In diesem Pakt sollen sich alle wesentlichen Akteure der ambulanten und stationären Pflege mit dem Land Berlin regelmäßig auf den Bedarf verständigen“, erklärte Kolat.

Die Regierung muss handeln

Die Pflegebranche leidet seit Jahren unter akutem Personalmangel. Die Zahlen der Deutschen Stiftung Patientenschutz zeigen, dass in den vergangenen 25 Jahren die Arbeitsbelastung für Pflegekräfte in Berliner Krankenhäusern aufgrund des Personalmangels deutlich gestiegen ist. Demnach müssen viele Pflegekräfte Überstunden leisten oder hätten für ausreichend Zuwendung zum Patienten nicht genügend Zeit.

Es besteht dringender Handlungsbedarf. „Die Bundesregierung muss ein Sofortprogramm für den Ausbau der Ausbildungsplätze auf den Weg bringen“, so die Gesundheitssenatorin. Denn eine gute Krankenhausbetreuung und Alterspflege setzt eine angemessene Personalausstattung voraus. (dn)

Eder Health Nutrition: 35 Jahre konsequente Qualitätssicherung

Klaus Eder – Pionier der Nahrungsergänzungsmittel

 

Nahrungsergänzungsmittel können sinnvoll sein, darin sind sich Ernährungsexperten einig. Auch wenn sie eine ausgewogene und gesunde Ernährung nicht ersetzen können, beugen sie etwaigen Mangelerscheinungen, die im hektischen Arbeitsalltag schnell auftreten können, vor. Besondere Personengruppen wie zum Beispiel Sportler, müssen auf das Ausgleichen Ihres Nährstoffhaushalts achten. Dabei gilt es jedoch, den Gehalt an Nährstoffen und den Ursprung der Inhaltsstoffe genau zu prüfen. Leider gibt es immer noch viele Anbieter, die dabei durch den Qualitätsscheck fallen. Wenn laute Marketingkampagnen die Qualität der Wirkstoffe überlagern, dann sollte man aufhorchen.

Ein Hersteller, der zu den Pionieren auf diesem Gebiet zählt, hat sich in den 35 Jahren seiner Unternehmensgeschichte konsequent der Qualitätssicherung der Wirkstoffe verschrieben. Eder Health Nutrition zählt zu den Marktführern auf dem Gebiet der Sporternährung und Nahrungsergänzung und wird heute längst nicht mehr nur von Sportlern genutzt. Jeder möchte sich heute, wenn möglich mit wenig Zeitaufwand, ausgewogen ernähren und die eigene Gesundheit bewusst fördern und stärken.

In Zusammenarbeit mit namhaften Wissenschaftlern und deutschen Universitäten entstand seit der Firmengründung 1983 eine beeindruckende innovative Produktpalette, die den Sektor der Sporternährung revolutioniert hat. Das gesamte Sortiment umfasst mittlerweile über 200 Artikel, die alle auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand und als ineinandergreifendes Sporternährungskonzept zu verstehen sind. Darunter finden sich Kapseln, verschiedene trinkfertige Darreichungsformen, Pulver sowie verzehrfertige Riegel.

Firmengründer Klaus Eder ist in der Sport- und Leistungsmedizin verwurzelt

Möglich wurde dies vor allem durch den Firmengründer Klaus Eder, der sich bereits in seinem Studium der Sportwissenschaften an der Universität Freiburg intensiv mit biochemischen Fragestellungen beschäftigte. Eine umfangreiche Fachkompetenz erwarb er vor allem durch die Zusammenarbeit mit dem international beachteten und herausragenden Experten am Institut für Sport- und Leistungsmedizin der Universität Freiburg, Dr. rer. nat Georg Haralambie. Mit ihm zusammen veröffentlichte Klaus Eder mehrere wissenschaftliche Arbeiten, die für die damalige Zeit bahnbrechend waren.

Klaus Eder gut gelaunt beim Interview | Foto: Eder Health Nutrition

Klaus Eder gut gelaunt beim Interview | Foto: Eder Health Nutrition

„Als ehemaliger Leistungssportler im Handball und Schwimmen wusste ich aus eigener Erfahrung um die Notwendigkeit einer sportartspezifischen Ernährung in Verbindung mit gezielt verabreichten Nahrungsergänzungsprodukten. Die Summe aus Erfahrung, Fachkompetenz und persönlichem Engagement machte meine Produkte zu einer Referenz auf dem Gebiet der Sporternährung und Nahrungsergänzung“, sagt Eder über seine Motivation und seinen Erfolg.

Qualitätsprüfung ist das oberste Gebot

Letzterer basiert vor allem auf der strengen Qualitätsprüfung, die jeder Rohstoff, der für Eder Produkte verwendet wird, durchlaufen muss und in dem Verständnis dafür, die einzelnen Rohstoffe in guten Kombinationen zusammenzusetzen. Klaus Eder verbürgt sich dafür, dass seine Sport- und Nahrungsergänzungsprodukte auf der Grundlage fortlaufend neuester Erkenntnisse und ständiger wissenschaftlicher Kontrolle basieren: „Für unser gesamtes Artikelsortiment werden nur die besten Rohstoffe verwendet, die durch eine hohe Bioverträglichkeit vom Körper zu annähernd 100 Prozent aufgenommen werden können. Ich habe einen kompromisslosen Qualitätsanspruch und möchte meinen langjährigen Kunden auch weiterhin die effizientesten, effektivsten und richtungsweisendsten Produkte zur Verfügung stellen.“

Als Sicherheit, insbesondere für die Kunden mit berufssportlichem Hintergrund, erfolgt eine Zertifizierung durch Dopinglabore. Basierend auf den WADA-Regularien werden die Produkte dabei auf verbotene Substanzen hin überprüft. Die Zertifizierung, die regelmäßig durch gutachterliche Prüfung erneuert wird, bestätigt, dass keine Substanzen verarbeitet werden, die nach aktuellem Stand in den international verbindlichen Dopinglisten enthalten sind. So besagt zum Beispiel eine Analyse der Deutschen Sporthochschule Köln, dass weder im Mineraldrink Light Blutorange noch in den Ampullen Aminofit 8000 liquid, Substanzen wie z.B. Testosteron, die als anabol-androgene Steroide bezeichnet werden, nachgewiesen werden konnten. „Für Spitzensportler ist es wichtig, dass die Nahrungsergänzungsmittel die sie zu sich nehmen von sehr hoher Qualität und nicht verseucht sind“, sagt Prof. Dr. Gollhofer, Direktor des Instituts für Sportwissenschaften in Freiburg, „Die strengen Dopingkontrollen will jeder Sportler bestehen und nicht wegen seiner Nahrungsergänzungsmittel in den falschen Verdacht des Dopings kommen. Eder Produkte bieten die WADA Zertifizierung seit jeher und die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe wird regelmäßig den aktuellen Regularien angepasst.“

Referenzkunden in allen Bereichen des Erstligasports

Die Liste der Referenzkunden ist beeindruckend: Sowohl die Adler Mannheims, der amtierende deutsche Meister im Eishockey Red Bull München, der TSG 1899 Hoffenheim, der VFB Stuttgart, der Deutsche Skiverband, das männliche Davis Cup Team Spanien als auch Rafael Nadal und viele andere internationale Spitzenmannschaften und -verbände greifen aus Überzeugung auf Eders Produkte zurück. Diese werden übrigens zu 80% in Deutschland und Belgien hergestellt. Auch aus Gründen der Ökologie. Exportiert wird dagegen bereits nach Australien, Hongkong, Taiwan, USA und in die Vereinigten Arabischen Emirate sowie in fast alle Länder der EU und Russland.

Besonders beliebt bei den Kunden sind die Eder Ampullen. Sie sind in dieser trinkfertigen Form einzigartig auf dem Markt und bilden das Alleinstellungsmerkmal des Traditionsunternehmens. Weder auf dem deutschen noch auf dem internationalen Markt gibt es ein in der Zusammensetzung annähernd vergleichbares Produkt. Die Ampullen sind leicht zu handeln und liefern aufgrund der hohen Konzentration der Inhaltsstoffe eine effiziente Wirkung.  Sie gehören zu den Longsellern der Eder Produktpalette, die auch bei Sportlern und Trainern international zum Einsatz kommen.

So fördern die Aminofit Ampullen mit 100% freien Aminosäuren und Vitaminen die Proteinsynthese, den Energiestoffwechsel und die mentale Leistung und psychische Belastbarkeit. Zudem werden die Regeneration und ein stabiles Immunsystem unterstützt. Magnefit liquid dagegen dient der zuverlässigen Sicherung und Wiederherstellung des Magnesium- und Kaliumbestandes in den Muskelzellen und trägt so nach einer Störung des intrazellulären Elektrolytstatus zu einer normalen Muskel- und Nervenfunktion bei.

„Beste Qualität Weltweit auf dem Markt“

Ein besonders von den Ampullen überzeugter Kunde ist Arno Balk, Dipl. Sportlehrer, Sportphysiotherapeut und Buchautor: „Seit über 30 Jahren beziehe ich Carnimixx, Aminofit und Magnefit liquid von Eder und bin überzeugt, dass die Produkte die beste Qualität auf dem weltweiten Markt haben. Für die hohe Qualität und die sinnvolle Zusammensetzung bin ich gerne bereit einen höheren Preis zu zahlen. Auf einer Skala von 1 bis 10 würde ich Klaus Eder eine 11 geben. Es entsprach nie seiner Philosophie das wirtschaftliche vor das wissenschaftliche Argument zu stellen. Deshalb kann ich den Eder Produkten vertrauen.“

Ohne Eder würde es heute keine Mineraldrinks geben

Ein weiterer Verkaufsklassiker ist der Mineraldrink light, ein Nahrungsergänzungsmittel zum Ersatz von Flüssigkeit, Mineralstoffen und Vitaminen insbesondere bei Sportlern. Er wurde Anfang der 70er Jahre anhand langjähriger sportmedizinischer Erfahrung entwickelt und wird im nationalen und internationalen Bereich des Spitzensports geschätzt und erfolgreich eingesetzt. Eder hat den Begriff Mineraldrink sogar ursprünglich geprägt und eingeführt.

Sportler erhöhen damit insbesondere nach großem Schweißverlust ihre Leistungsfähigkeit und verkürzen zudem die Regenerationsphase. Der hypotonische Drink wird vom Körper noch schneller aufgenommen als andere marktgängige isotonische Getränke. Rudi Fritsch, Ex-Bundesliga Handball Trainer und selbst ehemaliger Sportler, sagt zum Mineraldrink: „Die Eder Produkte sind sehr gut, insbesondere aufgrund ihres wissenschaftlichen Hintergrundes. Ich kann den Nutzen für Profisportler nach über 30jähriger Anwendung ohne Einschränkungen bestätigen.“

Ebenfalls einzigartig ist der Einsatz von Guarana sowohl in Einzelkapseln als auch in den Trinkampullen von Eder. Guarana ist eine Schlingpflanze aus dem brasilianischen Urwald und enthält in ihren Samen eine anregende und ausdauerfördernde Substanz. Unter den brasilianischen Ureinwohnern wird die Substanz seit Jahrhunderten als Genuss und Stärkungsmittel für hohe Ausdauerbelastungen verwendet. Der Hauptwirkstoff „Guaranin“ wurde 1926 als eine mit dem Koffein eng verwandte Substanz identifiziert, wobei der Gehalt in Guaranasamen wesentlich höher ist, als der von Koffein in einer Kaffeebohne, nämlich ca. drei bis sechs Prozent in der Trockensubstanz. Allerdings wirkt Guarana viel sanfter und anhaltender als Koffein, denn das Guaranin ist an den Ballaststoffen der Guaranasamen gebunden und wird somit verzögert im Darm freigesetzt. Zudem belastet es, anders als bei Koffein, weder Herz noch Kreislauf. Guarana hat insgesamt viele gute Eigenschaften, die sich ideal in der Sport- und Fitnessernährung verwenden lassen: Es macht munter und fördert die ausdauernde körperliche Leistungsbereitschaft, mindert das Hungergefühl und somit das Verlangen nach Aufnahme von Kohlenhydraten und trainiert den Fettstoffwechsel.

Bei Klaus Eder wurde der Berufsethos zum Markenzeichen

Klaus Eder‘s Berufsethos wird von vielen langjährigen Wegbegleitern bewundert. So auch Dr. med Rudolf Ziegler, Sport- und Ernährungsmediziner, der Klaus Eder seit über 25 Jahren kennt: „Nur Produkte, die den hohen Ansprüchen der Sportmedizin und aktuellsten ernährungsphysiologischen Erkenntnissen entsprechen, werden von Klaus Eder auf den Markt gebracht. Seine Selbstverpflichtung zu innovativen, zeitgemäßen, gut bioverträglichen und nur aus besten Rohstoffen bestehenden Produkte, resultiert aus eigenen Erfahrungen und einem gewachsenen Kompetenznetzwerk. Sportler suchen heutzutage nach Möglichkeiten ihre Gesundheit zu stabilisieren, ihre Ernährung zu optimieren sowie Krankheiten und Verletzungsrisiken zu vermeiden. Die Produktpalette von Eder bietet hier für jeden Bereich ein sehr gutes Produkt. Die Zusammensetzung nach wissenschaftlichen Kriterien unterscheidet sich dabei wohlwollend von reinen Marketingprodukten. Wohl auch ein Grund, warum es Eder Health Nutrition nun seit 35 Jahren gibt.“

Trotz der langjährigen Tradition und den verlässlichen Produktklassikern, wird die Innovation bei Eder nicht vernachlässigt. Nach wie vor befinden sich stets vier bis fünf neue Produkte in der Innovationspipeline. Es sind immer Produkte, die Bereiche aus aktuellen wissenschaftlichen Diskussionen abdecken.

 

Benchmark made by Eder Health Nutrition: Der erste Eiweiß-Drink in der Flasche auf dem deutschen Markt ist eine der frühen Innovationen des Unternehmens. Das Produkt kommt aus der klinischen Forschung und ist ein Mahlzeitersatz für jeden. | Foto: Eder Health Nutrition

Benchmark made by Eder Health Nutrition: Der erste Eiweiß-Drink in der Flasche auf dem deutschen Markt ist eine der frühen Innovationen des Unternehmens. Das Produkt kommt aus der klinischen Forschung und ist ein Mahlzeitersatz für jeden. | Foto: Eder Health Nutrition

 

Bei Eder Health Nutrition kommt es nicht auf die Verpackung, sondern auf den Inhalt an. Das Verpackungsdesign setzt auf Information und nicht auf Blendung. So wirken die Produkte fast ein bisschen Retro, was auch schon wieder seinen Charme hat. Modeerscheinungen haben Klaus Eder nie interessiert, er ist ein Überzeugungstäter, dem man die Botschaft abnimmt: Nahrungsergänzungsmittel sind eine sinnvolle Alternative zur Aufbesserung und zum Ausgleich des Vitamin- und Mineralienhaushalts des Körpers, insbesondere bei starken Belastungen in Beruf und Sport.

Die „alte“ Garde der Ernährungswissenschaftler verteufelt Nahrungsergänzungsmittel – zu unrecht

Dies bestätigt auch Friedrich Reuß, öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für diätetische Lebensmittel, Nahrungsergänzungsmittel und Sportlernahrung: „Es gibt viele Ernährungswissenschaftler der „alten Garde“, die behaupten, dass die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln sinnlos sei und insbesondere in Deutschland kein Mangel durch die Ernährung entstünde. Diese Behauptung berücksichtigt allerdings nicht die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse, nach denen Mangelerscheinungen durchaus auftreten und krankmachen. Jeder jenseits der 30 sollte Nahrungsergänzungsmittel nehmen, sofern er nicht sicher alle Mineralstoffe und Vitamine über die Ernährung aufnimmt.“

Mehrfach hat Klaus Eder Übernahmeangebote von Käufern, darunter auch Lebensmittelkonzerne, zurückgewiesen. Sie haben schlicht seinen Qualitätsansprüchen nicht genügt. Stattdessen hat er seine Produkte stetig weiterentwickelt und qualifiziert. Er gilt in der Branche als der Unbestechliche, der Ehrliche, der sein Geschäftsmodell immer auf Vertrauen begründet hat. Unabhängig von Modeerscheinungen sind die Produkte von Eder Longseller, bei denen die Inhalte wichtiger sind als die Verpackung oder das Marketing. (uc)

Hausmittel gegen Magenschmerzen

Was sind die Ursachen von Magenschmerzen? Wenn der Magen schmerzt, kann das unterschiedliche Gründe haben. Ungewohnte oder unverträgliche Kost ist meist dafür verantwortlich. Auch wenn zu viel gegessen wurde, kann der Magen drücken. Stress, Hektik und damit verbundenes hastiges Essen oder das Auslassen einer Mahlzeit bekommen dem Magen ebenfalls nicht gut. Doch es gibt einige gute Hausmittel gegen Magenschmerzen.

Hinweise auf eine Krankheit

Kommen andere Beschwerden wie Übelkeit und Durchfall dazu oder halten die Beschwerden länger als ein paar Tage an, sollte der Arzt aufgesucht werden. Er kann feststellen, ob eine Magen-Darm-Grippe, ein Magengeschwür, eine Magenschleimhautentzündung oder eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse vorliegt. Auch Unverträglichkeiten gegenüber Laktose, Fruktose oder Histamin können für Beschwerden sorgen.

Magenbeschwerden selbst behandeln

Nur hin und wieder auftretende Magenschmerzen können gut selbst mit Medikamenten behandelt werden. Zu nennen sind beispielsweise Magentropfen mit Kräuterauszügen und Mittel gegen Sodbrennen oder Magenkrämpfe. Auch Hausmittel können hilfreich sein. Zu empfehlen sind Tees mit Kamille, Anis, Kümmel, Fenchel, Ingwer, Pfefferminze und Melisse. Sie beruhigen den Magen. Wer möchte, kann zur allgemeinen Entspannung eine Wärmflasche oder ein warmes Kirschkernkissen auf den Bauch legen.

Besser leichte Kost

Solange der Magen Probleme macht, sollte nur leichte Kost gegessen werden. Haferschleimsuppen, Kartoffelsuppen, Kartoffelbrei, Weißbrot oder Zwieback mit Tee und Bananen oder geriebene Äpfel belasten den Magen nicht.

Strategien gegen die Beschwerden

Wichtig ist es, Mahlzeiten bewusst einzunehmen. Es sollte eine entspannte Atmosphäre herrschen. Die volle Aufmerksamkeit muss auf das Essen gerichtet werden, das liebevoll angerichtet ist. Langsam zu essen und gut zu kauen, wirkt Magenschmerzen entgegen. Die letzte Mahlzeit sollte vor 18.00 Uhr stattfinden.

Auf die Lebensmittelauswahl achten

Alkohol, Kaffee, Süßigkeiten und zu fettreiche oder zu üppige Speisen können Magenschmerzen begünstigen. Scharfe Gewürze, Zitrusfrüchte und Rohkost werden meist weniger gut vertragen. Leichte Gemüse-, Reis- oder Kartoffelsuppen, die mit Kümmel und Fenchel gewürzt werden, sind zu bevorzugen.

Hin zu leichter Vollkost

Die Ernährung sollte nachfolgend hin zu Schonkost bzw. leichter Vollkost umgestellt werden, um das Wiederkehren von Beschwerden zu verhindern. Gut verträglich sind Gemüsesorten wie Kartoffeln, Möhren, Fenchel und Kürbis. Obst, wie Äpfel, Bananen und Beeren sollen reif sein. An Getreideprodukten sind Brot aus fein vermahlenem Vollkorn, Reis, Nudeln und Grieß empfehlenswert. Auch fettarmer Joghurt und milde Käsesorten sind verträglich. An Fleisch können Geflügelbrust und magerer Kochschinken sowie mageres Fischfilet empfohlen werden. Bevorzugt werden sollte eine fettarme Zubereitung durch Dünsten oder Dämpfen. (red)

VELUVIA: Hochwirksame Nährstoffe als Kombinationspräparat

Carsten Maschmeyer bezeichnete VELUVIA in einem Interview als den „wirtschaftlich spannendsten Deal“ den er, zusammen mit Investorenkollege Ralf Dümmel, in der zurückliegenden Staffel der Erfolgsshow „Die Höhle der Löwen“ abgeschlossen hat. In der fünften Folge der Investoren-Pitch-Sendung präsentierte Jörn-Marc Vogler, neben seiner Ehefrau und Schwägerin einer der Gründer und Geschäftsführer, seine natürlichen Nahrungsergänzungsmittel – und überzeugte auf allen Ebenen: als kompetenter Gründer, als fachlicher Experte für gesunde Ernährung und natürlich mit seiner Brand VELUVIA, die das Thema „Wirkungsvolle Supplementierung“ aus Verbrauchersicht erfolgreich weitergedacht und marktfähig gemacht hat.

Die Präsentation der VELUVIA-Produktpalette im TV schlug ein wie eine Bombe: Beim Shoppingsender QVC war VELUVIA einige Minuten nach der Ausstrahlung bereits vergriffen und zählt dort bis heute zu den Topsellern (aktuell Platz 3 der Verkaufsschlager). Alle großen Lifestyle- und Modemagazine in Deutschland testeten und berichteten über den Markterfolg. Bis heute sind einige der VELUVIA Produkte wegen der immensen Nachfrage immer wieder ausverkauft.

Keine Nahrungsergänzung am Markt genügte den hohen Ansprüchen der VELUVIA Gründer

Die Gründerstory von VELUVIA ist schnell erzählt: Im Ringen um eine gesunde Work-Life-Balance zwischen Familie und Karriere beschäftigen sich Jörn-Marc Vogler, seine Frau Grazia und seine Schwägerin Beatrice de Francesco intensiv mit dem Thema ausgewogene Ernährung. Da für die Verarbeitung von frischen Lebensmitteln häufig die Zeit fehlte, wurden auch alle am Markt zu findenden Nahrungsergänzungsmittel sowie gesunde Alternativen wie Smoothies und Superfood Pulver und Kapseln getestet. Allerdings genügte kein Produkt den eigenen, hohen Ansprüchen des Teams von VELUVIA.

„Auf dem Markt fanden wir entweder hochwirksame Monopräparate natürlichen Ursprungs oder aber zum Teil überdosierte Nährstoffkombinationen, die mit vielen Zusatzstoffen hergestellt wurden. Ein hochwirksames Produkt hingegen, das alle aus unserer Sicht positiven Eigenschaften vereinte, gab es nicht. Das Erkennen des Marktpotenzials von Nahrungsergänzungen mit wertvollen, gezielt aufeinander abgestimmten Nährstoffen war der Grundstein für die Gründung unseres Unternehmens VELUVIA“, so Jörn-Marc Vogler über die Anfänge des NEM Start-ups. Das eigene Bedürfnis nach wirkungsvollen Präparaten mit natürlichen Zutaten und Vitaminen brachte den Stein ins Rollen.

Nahrungsergänzungsmittel von VELUVIA: Natürliche Inhaltsstoffe von hoher Qualität

Ziel von VELUVIA ist es, den Konsumenten mit Obst, Gemüse und wichtigen Nährstoffen in Kapselform zu versorgen. Je nach Lebenslage variiert die benötigte Kombination von Vitaminen, Mineralstoffen und Sekundären Pflanzenstoffen – daher die vielfältige Produktpalette. Das Unternehmen legt sehr großen Wert auf die Qualität der Inhaltsstoffe und verwendet nach Möglichkeit Zutaten aus ökologischem Anbau. Auf Zusatzstoffe wie Binde-, Füll- und Trennmittel wird bei VELUVIA gänzlich verzichtet. Die Qualität dieser Kombinationspräparate ist eindeutig im Premium Segment angesiedelt.

Mit einem frischen, modernen Verpackungsdesign und der praktisch in Einzelpäckchen versiegelten Tagesportion spricht VELUVIA eine breite Käuferschicht an. Weg von der großen klappernden Pillendose hin zum Design-Schmuckstück, das man sich gerne auf die Kommode oder den Schreibtisch stellt. Der Lifestyle der Zielgruppe wurde sowohl bei der Produktentwicklung, die mit Superfood nicht nur auf gesunde Lebensmittel, sondern einen der mega Food-Trends setzt, als auch beim Marketing präzise erfasst, was durch die große Beliebtheit von VELUVIA bestätigt wird. Und der Bedarf an vertrauenswürdigen Präparaten zur Ergänzung der eigenen Ernährung ist in Zeiten von Dauerstress und Kantinenessen ernorm groß.

VELUVIA Gründer als Experte gefragt

Dass VELUVIA Gründer Jörn-Marc Vogler ein Spezialist seiner Branche ist, zeigt sich nicht zuletzt an seinem letzten Coup: Seit Anfang des Jahres ist er als Experte für Superfoods und Fitness mit einem eigenen Videoblog auf bunte.de zu sehen. (uc)

Jouis Nour: Moderne BIO Manufaktur in Dahlewitz

Bernhard und Martina Klapproth haben schon einmal Geschichte geschrieben als sie 1999 die PIN AG gründeten und die „grüne Post“ zum einzigen ernstzunehmenden Konkurrenten des Monopolisten Deutsche Post aufbauten. Nach dem Verkauf des Unternehmens an einen Konzern gründete das Powerpaar 2007 die Jouis Nour GmbH und gehörte damit zu den Trendmachern einer gesunden Ernährung. Heute, mehr als zehn Jahre später, sind die Produkte von Jouis Nour in vielen BIO Fachmärkten und an anderen Stellen im Handel zu finden.

Jouis Nor eröffnet BIO Manufaktur in Dahlewitz

Im Januar 2018 eröffnet das Unternehmen, das sich zu einem Wegbereiter der hochwertigen und gesunden BIO Küche entwickelt hat, in Dahlewitz, unweit von Rolls Royce, eine moderne BIO Manufaktur. Auf 1.400 Quadratmetern werden BIO Snacks und BIO Frischeprodukte hergestellt, zum Beispiel köstlich- frische Salate und Desserts. Die BIO Manufaktur – ein Referenzprojekt für die stark expandierende BIO Branche – befindet sich im envopark, einem der wenigen ökologischen Gewerbeparks Deutschlands.

Ganz Deutschland und Österreich werden von dort mit den köstlichen und innovativen BIO Snacks beliefert. Bernhard Klapproth legt großen Wert darauf, dass möglichst viele Rohstoffe aus der Region kommen. „Wir arbeiten mit zahlreichen regionalen Landwirten und Produzenten zusammen. Nachhaltigkeit ist eines unserer fundamentalen Geschäftsprinzipien“, beschreibt Klapproth seinen Ansatz. Neben der strengen BIO Zertifizierung hat Jouis Nour auch den Oscar der Qualitätsstempel errungen: Die IFS Food 6.0-Zertifizierung.

Jouis Nour-Produkte in BIO Qualität

Die Jouis Nour-Produkte sind im Markt etabliert. „Neben großen Namen der BIO Branche wie die Bio Company , Dennree und Alnatura finden sich unsere Produkte auch zusehends in Bistros, dem Lebensmitteleinzelhandel und Krankenhäusern“, freut sich Bernhard Klapproth über den Erfolg, der hart erarbeitet wurde. Mit erheblichem Entwicklungsaufwand ist es Klapproth und seinem Team, bestehend aus Lebensmittelexperten, Köchen und Ernährungswissenschaftlern, gelungen, Frischeprodukte wie Salate, Desserts und Tarts mit einer 7-Tage-Haltbarkeitsgarantie herzustellen – ganz ohne Zusatzstoffe und in BIO Qualität. Damit nimmt das Brandenburger Unternehmen eine besondere Stellung ein, die ganz andere Marktchancen. Eine weitere Innovation mit überragender Marktakzeptanz ist die Knusperstange „Jourino®“. Sie schmeckt, ist gesund und als Tiefkühlsnack ein Jahr haltbar.

Den Brandenburger Wirtschaftsminister Albrecht Gerber wird die innovative Unternehmensansiedlung freuen. Das agrarisch geprägte Brandenburg erhält mit dem BIO Referenzprojekt ein beispielgebendes Unternehmen, das zeigt, dass die landwirtschaftliche Produktion des Landes einem innovativen Verarbeitungsund Handelskreislauf zugeführt wird. So schließt sich der Wirtschaftskreislauf auf ideale Weise und BIO Produkte aus Brandenburg werben für den Standort.

BIO to go

Auch in den Berufsbildern bei Jouis Nour drücken sich Modernität und Zukunftsorientierung des Unternehmens aus. Das Spektrum reicht von Lebensmitteltechnologen über Ökotrophologen bis zu Produktions- und Lagermitarbeitern, die nur gemeinsam die gesteckten Ziele erreichen können.

Die Vision von Bernhard Klapproth ist so kurz wie einfach. Er will BIO to go Produkte wie Snacks und Salate den gesundheitsbewussten Verbrauchern, die Wert auf naturbelassene und gesunde Lebensmittel in BIO Qualität legen, breit zugänglich machen. Und dabei sollen die Produkte bezahlbar bleiben – Gesund- Bezahlbar-Haltbar und dabei lecker! Das sind die richtigen Impulse, die für die wichtigen Themen Ernährung und Gesundheit eine Lanze brechen. (rs)

Florida Eis: Nachhaltigkeit aus Überzeugung

„Die Umwelt geht uns alle an und nicht nur ein Unternehmen“, so das Credo von Olaf Höhn, Geschäftsführer der Berliner Florida Eis Manufaktur GmbH. Deshalb setzt er sich dafür ein, dass noch viel mehr Unternehmen zur kohlendioxidneutralen Produktion übergehen.

Pionierleistungen

Kohlendioxidneutral produzieren – das ist eines der großen ökologischen Ziele der Florida Eis Manufaktur GmbH. Jeder weiß das, in der Praxis aber wagen beispielsweise nur wenige Unternehmen den Schritt zur Umrüstung. Höhn ist seit rund 40 Jahren selbstständiger Unternehmer und hat das Thema Nachhaltigkeit zur Chefsache erklärt. Er handelt aus Überzeugung und ist dabei zu einem Pionier in Sachen ökologisch ausgerichteter Produktion geworden. Folglich gehört Florida Eis zu den 35 Firmen, die das Prädikat „Klimaschutz Unternehmen in Deutschland“ tragen dürfen, und auch das Auswärtige Amt würdigt die Leistungen von Olaf Höhn und seinem Team. Florida Eis ist eines der Unternehmen, deren fortschrittliche Technologien im Ausland vorgestellt werden – die modernen Arbeitsplätze, die umweltverträgliche Technologie und die optimale Ausnutzung von Energie. Zusätzlich wird durch Fotovoltaik und Windkraft auch noch Energie gewonnen. Auf „Energiefresser“ wie Pumpen und Abfüllanlagen wird verzichtet und ganz altmodisch auf die energiesparende Handarbeit vertraut. Die ist nicht nur energiesparend, sondern ist auch ein Garant für eine gute Qualität.

Wissensaneignung

Gemeinsam mit seinem Sohn, einem Diplom-Ingenieur für Hydro-Geologie, hat sich Höhn in die notwendige Technologie eingearbeitet – leicht war das nicht. „Heute zähle ich mich zu den Menschen, die sich ein Fachwissen in diesem Bereich erarbeitet haben und mit geballter Energie den Umweltschutz betreiben“, so Höhn. Das nötige Fachwissen über energiesparende Techniken hat sich der Geschäftsführer hart erarbeitet und das Konzept macht sich bisher bezahlt. Über 90 Prozent der Eisherstellung werden aus regenerativen Energiequellen bedient. Nur bei ungünstigen Wetterbedingungen kann es vorkommen, dass das herkömmliche Stromnetz zusätzliche Energie liefern muss.

Interesse

Bisher waren schon mehrere Tausend interessierte Besucher in der hochmodernen Florida Eis Manufaktur zu Gast. Darunter waren Unternehmen, Universitäten, Fachhochschulen und Institute bis hin zu Staatsdelegationen. Nicht nur nationale Unternehmen interessieren sich für die kohlendioxidneutrale Produktionsstätte, sondern auch Konzerne aus den USA und aus China. Zuletzt besuchten im November und Dezember vergangenen Jahres Interessenten aus den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie eine Delegation aus Vietnam die Manufaktur am Zeppelinpark in Berlin-Spandau.

Perspektiven

Mit der neuen Technologie allein ist das Thema Klimaschutz und umweltbewusstes Wirtschaften allerdings noch nicht abgeschlossen. „Für Florida Eis sind Fragen der Nachhaltigkeit vor allem auch ethische Fragen. Diese Einstellung wird in Zukunft noch viel mehr Bedeutung erlangen als heutzutage“, sagt Höhn. Seiner Meinung nach wird sich immer stärker ein Konsumentenbewusstsein entwickeln, das Produkten, die eine nachhaltige Herstellung nachweisen können, eindeutig den Vorzug geben werden. Unternehmen, die das zu spät realisieren, werden an Marktstärke verlieren, ist sich der Eisprofi Höhn sicher. (lj)