Victress Awards Gala 2018 – Starker Preis für starke Frauen

Am Abend des 9. April wurden in Berlin zum 13. Mal die Victress Awards verliehen. Im Rahmen einer glanzvollen Gala wurden die Preise an herausragende Frauen verliehen, die als eindrucksvolle Vorbilder beweisen, dass Erfolg, Leadership und Weiblichkeit vereinbar sind.

Starker Preis für starke Frauen

Zum 13. Mal wurden bei der heutigen Victress Awards Gala in Berlin führende Frauen mit den Victress Awards ausgezeichnet. Über 1.000 geladene Gäste aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft erschienen im traditionsreichen Konzertsaal der Universität der Künste, darunter viel Prominenz. Zum ersten Mal führte TV-Moderator Cherno Jobatey durch den Abend. Die Preise gingen an erfolgreiche Gründerinnen, an Unternehmerinnen mit besonderem gesellschaftlichen Engagement sowie an Frauen mit starken Visionen. Alle Preisträgerinnen sind nach Meinung der hochkarätig besetzten Jury eindrucksvolle Vorbilder, die beweisen, dass Erfolg, Führungsstärke und Weiblichkeit bestens miteinander vereinbar sind.

Mit dem Victress of the Year Award, präsentiert von Ute Möbus, Vorständin Controlling/Finanzen DB Station&Service AG, wurde Sabine Aurélia gewürdigt. Die ausgebildete Balletttänzerin und studierte Betriebswirtschaftlerin verantwortete bereits im Alter von 21 Jahren das Innovationsmanagement der A1 Telekom Austria AG und veröffentlichte daraufhin mehrere Business-Bücher. 2014 starb ihre Mutter an Krebs, zwei Jahre später erkrankte sie selbst und verlor ihr rechtes Bein durch Amputation. Seitdem kämpft sie für Behindertenrechte und hat zu Ehren ihrer Mutter das Parfum- und Schmucklabel Red Saphir Group gegründet. Der deutsche Schauspieler und Regisseur Gedeon Burkhard würdigte sie in einer bewegenden Laudatio.

Victress International Award – Vorbild sein, wo Vision Mehrwert schafft

Das Übersetzungsunternehmen Lingua World mit der Geschäftsführerin und ehemaligen Victress-Award-Gewinnerin Nelly Kostadinova präsentierte den Victress International Award, der die Internationalisierung der Victress Awards einleitet. Preisträgerin ist Laila Noor.

Die gebürtige Afghanin und Modedesignerin hat 2002 gemeinsam mit anderen afghanischen Frauen den Verein Independent Afghan Women Association gegründet, um den Aufbau des zerstörten Landes voranzubringen. Nelly Kostadinova hielt die ergreifende Laudatio und rief alle Gäste zu internationalem Zusammenhalt auf.

 

Patin und Laudatorin Nelly Kostadinova, Preisträgerin Victress International Award Leila Noor | Foto: Agentur Baganz

Patin und Laudatorin Nelly Kostadinova, Preisträgerin Victress International Award Leila Noor | Foto: Agentur Baganz

 

Victress Vital Award – Vorbild sein, wo Lebensqualität im Mittelpunkt steht

Den Victress Vital Award präsentierte die Vorständin der BKK VBU, Andrea Galle, die selbst 2013 den Victress Glassbreaker Award gewonnen hatte. Preisträgerin in diesem Jahr ist Katharina Jünger, Gründerin und Geschäftsführerin der TeleClinic GmbH.

Mit ihrem Unternehmen hat sie eine Plattform aufgebaut, die es niedergelassenen Ärzten in ganz Deutschland ermöglicht, ihre Leistungen auf digitalem Weg per Video, Telefon und Chat anzubieten, um Patienten überall und jederzeit eine professionelle Gesundheitsversorgung zu ermöglichen. Die Laudatio hielt die Autorin und TV-Moderatorin Dr. Franziska Rubin.

 

Patin Andrea Galle (Vorstand BKK VBU), Laudatorin Dr. Franziska Rubin, Preisträgerin Victress Vital Award Katharina Jünger | Foto: Agentur Baganz

Patin Andrea Galle (Vorstand BKK VBU), Laudatorin Dr. Franziska Rubin, Preisträgerin Victress Vital Award Katharina Jünger | Foto: Agentur Baganz

 

Victress Sustainability Award – Vorbild sein, wo Innovation Ressourcen schont

Dr. Tanja Wielgoß, Vorstandsvorsitzende der Berliner Stadtreinigung, stand Pate für den Victress Sustainability Award, mit dem Christina Grätz ausgezeichnet wurde.

Sie hat 2011 das Unternehmen Nagora Re gegründet, mit dem die diplomierte Biologin ehemalige Tagebauflächen ihrer Lausitzer Heimat rekultiviert und wieder in ‚blühende Landschaften‘ verwandelt. Schauspieler und TV-Star Wolfgang Bahro hielt die humorvolle Laudatio.

 

Laudator Wolfgang Bahro, Preisträgerin Victress Sustainability Award Christina Grätz, Patin Dr. Tanja Wielgoss (Vorst.vors. BSR) | Foto: Agentur Baganz

Laudator Wolfgang Bahro, Preisträgerin Victress Sustainability Award Christina Grätz, Patin Dr. Tanja Wielgoss (Vorst.vors. BSR) | Foto: Agentur Baganz

 

Victress Succession Award – Vorbild sein, wo Tradition in die Zukunft geführt wird

Den Victress Succession Award, präsentiert von der ODDO BHF Bank, erhielt Alexandra Knauer, die seit Dezember 2000 Eigentümerin der elterlichen High-Tech-Firma Knauer Wissenschaftliche Geräte ist und deren Modernisierung entscheidend vorangetrieben hat. Gleichzeitig engagiert sie sich in zahlreichen Beiräten und Vereinen für Frauen und Social Responsibility in der Wirtschaft. Die Laudatio hielt die Unternehmerin und Politikerin Lencke Steiner, bekannt aus der Erfolgs-Show ‚Die Höhle der Löwen‘.

Heidi Hetzer Future Victress Award wird zu ersten Mal vergeben

Ann-Katrin Reuel eine lebens- und unternehmenslustige Nachwuchs-Victress mit großem Potential, erhielt als erste Preisträgerin den Heidi Hetzer Future Victress Award, für den die Berliner Unternehmerin und Weltreisende Heidi Hetzer Patin steht.

Die 23-Jährige Ann-Katrin Reuel studiert aktuell in Harvard Software Engineering und hat bereits einen Master of Science in Management und Strategie von der London School of Economics. Gleichzeitig arbeitet sie an ihrem ersten Startup, das Künstliche Intelligenz für sportliche Aktivitäten nutzbar macht. Sie bereitet sich aktuell auf die Mongol Rallye vor, bei der sie Geld für ‚Reporter ohne Grenzen‘ sammeln wird. Die Boxerin Regina Halmich ehrte das Ausnahmetalent mit einer Laudatio.

 

Laudatorin Regina Halmich übergibt den Preis in der Kategorie Heidi Hetzer Future Victress Award an Ann-Katrin Reuel | Foto: Agentur Baganz

Laudatorin Regina Halmich übergibt den Preis in der Kategorie Heidi Hetzer Future Victress Award an Ann-Katrin Reuel | Foto: Agentur Baganz

 

Eine Preisverleihung für weibliche Vorbilder von morgen und aus der ganzen Welt

Alle Preisträgerinnen erhielten eine futuristisch anmutende Award-Skulptur, in diesem Jahr wieder gestaltet vom 3D-Drucker Figurenwerk aus Berlin. Im Anschluss gab es eine ausgelassene After-Show-Party, bei der die Gewinnerinnen ausgiebig gefeiert wurden. Die Jury, die die Preisträgerinnen ausgewählt hatte, bestand aus 21 namhaften Persönlichkeiten, darunter: Ruth Moschner (Schauspielerin), Jette Joop (Unternehmerin), Alexander Mazza (Moderator), Anabel Ternès (Unternehmerin), Ralph Morgenstern (Schauspieler), Lea-Sophie Cramer (Startup-Ikone) und Annabelle Mandeng (Moderatorin und Schauspielerin).

Victress-Initiatorin Sonja Fusati zur Mission der Victress Awards: „In diesem Jahr erweitern wir unseren Fokus. Mit dem Future Victress Award und dem Victress International Award geben wir den weiblichen Vorbildern von morgen und aus der ganzen Welt eine Bühne. Jede unserer Preisträgerinnen und Nominierten hat ihren ganz eigenen Weg zum Erfolg gefunden und brennt mit Hirn, Herz und Hingabe für ihre Ziele. Sie sind Inspiration und Vordenkerinnen für die nächste Generation von starken Frauen.“ (red)

Puppen sind für alle da – Stiftung Bildung wehrt sich gegen Geschlechterklischees

Was genau ist Partizipation und wie wird sie im Alltag angewendet? Die Stiftung Bildung veranstaltet am 19. April 2018 einen Tag der Offenen Tür im Rahmen der Stiftungswoche Berlin. „Wir bestimmen unsere Zukunft“ ist das Motto, unter dem den Besuchern gezeigt wird, wie die Arbeit der Stiftung Bildung funktioniert, welche Projekte in Planung sind und wie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Partizipation in den Alltag integrieren. Ein wichtiges Thema ist vor allem den Geschlechterklischees entgegen zu wirken und in der Förderung mehr auf die Individuen als auf die Geschlechter einzugehen.

 „Vereint für gute Kita und Schule“ – Der Förderpreis 2018 geht an Projekte die frei von Geschlechterklischees sind

Parallel zur Stiftungswoche lädt Berlin am 26. April 2018 zum diesjährigen Girls‘ Day ein. Geprägt ist dieser Tag vor allem dadurch, dass Mädchen in frauenuntypische und Jungen in männeruntypische Berufe blicken können. Passend dazu unterstützt die Stiftung Berlin mit dem Förderpreis 2018 „Vereint für gute Kita und Schule“ Projekte, die frei von Geschlechterklischees sind.

Auch Jungs dürfen mit Puppen spielen und Mädchen sich für Fußball interessieren. Diese Ansicht teilt auch die Stiftung Bildung. Der diesjährige Förderpreis geht an drei Projekte, die junge Menschen dazu ermutigen, ihre persönlichen Neigungen und Talente – frei von Geschlechterrollen –  auszuleben. Insgesamt ist der Preis mit 15.000 Euro dotiert. Die Preisträgerinnen und Preisträger erhalten jeweils 5.000 Euro, die sie frei einsetzen können. Bewerben können sich Schul- und Kitafördervereine, die ein Projekt initiiert haben, das die Bildung fernab von Geschlechterklischees fördert. Ziel ist es, dass die gesellschaftlich verankerten Geschlechterstereotypen in Zukunft keinen oder zumindest weniger Einfluss in der frühkindlichen Entwicklung haben.

 

Puppen sind für alle da – Stiftung Bildung wehrt sich gegen Geschlechterklischees|Foto:Pixaybay

Puppen sind für alle da – Stiftung Bildung wehrt sich gegen Geschlechterklischees   | Foto : Pixaybay

 

Frauen gehören hinter den Herd und Männer bringen das Geld nach Hause – Wie sehr haben sich die Geschlechterklischees in den Köpfen der Gesellschaft wirklich verändert?

Es mag den Anschein haben, dass sich die Menschheit stetig weiter entwickelt. In den meisten Teilen der Welt dürfen Frauen wählen gehen, einen Beruf ausüben ohne ihren Mann um Erlaubnis zu bitten und Männer können ihre sensible Seite, um einiges offener kundtun, als noch vor einigen Jahren. Allerdings ist die Emanzipation in vielen Köpfen noch nicht wirklich angekommen. Eine Studie der William Paterson University in Wayne, New Jersey kam zu dem Ergebnis, dass sich die typischen Rollenklischees kaum geändert haben.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hatten im Jahr 2014 rund 200 Probanden einen Geschlechterstereotyptest unterzogen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus New Jersey mussten einschätzen, mit welcher Wahrscheinlichkeit Frauen und Männer diverse Verhaltensmerkmale aufweisen würden. Die Ergebnisse verglichen die Forscher mit dem Geschlechterstereotyptest aus dem Jahr 1983. Damals wurden 195 Studenten exakt die gleichen Fragen gestellt. Das Resultat: Knapp 20 Jahre später waren die Probanden noch gleichermaßen stark von den Geschlechterklischees überzeugt. Das Klischeedenken über die Frauenrolle hat sich sogar verstärkt.

Ohne Arme keine Kekse

Es steht außer Frage, dass in unserer Gesellschaft keine reine Gleichberechtigung herrscht. Trotz der Studie und einigen deutlichen Unterschieden zwischen Frauen und Männern wie  zum Beispiel in den Bereichen Sport, Arbeitswelt oder im Bildungssektor hat sich in den letzten Jahren ein großer Wandel getan. Wer allerdings eine Gesellschaft mit völliger Gleichberechtigung anstrebt, muss den Worten Taten folgen lassen. Die Förderung der Stiftung Bildung geht mit gutem Beispiel voran dafür Sorge zu tragen, dass der Rollenunterschied in Zukunft nur noch ein semi-relevanter Faktor sein wird. (ls)

Die Verwahrlosung der Berliner Kieze bestärkt das Angstgefühl der Bewohner

Was ist los mit Berlin? Wie kann es sein, dass trotz der sinkenden Kriminalfälle immer mehr Menschen Angst auf Berlins Straßen haben?

Die Zahl der Straftaten ist laut Polizei-Statistik in einem Jahr von knapp 570.000 auf 520.500 gesunken (Stand 2016/2017). Umso verwunderlicher ist es, dass eine Langzeitumfrage des Instituts Civey und des Tagesspiegels zeigt: Lediglich 56,6 Prozent der befragten Personen verspüren in Berlin Sicherheit. Damit sind es 8,5 Prozent weniger als  im Jahr zuvor. Es geht demnach mehr um Gefühle als um Statistiken, aber was genau führt zu dem starken Gefühl von Unsicherheit und Angst?

Dreckiger Kiez bestärkt die Kriminalität

Ein wichtiger Aspekt, der zu dem Unsicherheitsgefühl beiträgt, ist laut Innensenator Geisel: „Das Problem der Verwahrlosung des öffentlichen Raumes in bestimmten Kiezen.“ Die dreckigen und heruntergekommenen Bezirke Berlins geben einem nicht nur ein negatives Gefühl, sondern bestärken zugleich die Straftaten. Die Hemmschwelle zur Kriminalität sinkt in solch einer Umgebung erheblich.

Auch Innenexperte Burkhard Dregger teilt diese Ansicht: „Wenn es irgendwo besonders dreckig ist, Bauschutt herumliegt, fällt auch die Hemmschwelle für andere Straftaten. Das heißt, Kriminalitätsprävention geht auch durch mehr Sauberkeit.“ Dieser psychologische Effekt trägt auch wesentlich zur Verschmutzung bei. Schmeißt einer seinen Müll auf den Boden, werden einige Menschen dieser Handlung folgen. Befinden die Menschen sich allerdings in einer ordentlichen und hygienischen Umgebung, sind sie viel bemühter diesen Zustand beizubehalten.

Keiner fühlt sich für den Dreck verantwortlich

Es gibt mehrere Gründe, die zu den dreckigen und heruntergekommenen Berliner Bezirken beitragen. Drogen, Armut, Perspektivlosigkeit und eine fehlende öffentliche Verantwortlichkeit begünstigen das Problem weitestgehend. „Bezirke und Senat schieben Zuständigkeiten oft hin und her, Polizeipräsenz wird verstärkt, aber die Probleme verlagern sich in die Seitenstraßen“, so die Stadtsoziologin Dr. Ingeborg Beer, aus Wilmersdorf.

Dadurch, dass sich keiner für die Verwahrlosung verantwortlich fühlt, mangelt es den Betroffenen an Unterstützung. Vor allem Eltern und Lehrer, die gegen den Dreck an und um Schulen herum kämpfen wollen, fehlt oftmals der zuständige Ansprechpartner. „Eltern und Gewerbetreibende, die etwas ändern wollen, wissen nicht, an wen sie sich wenden sollen oder vertrauen nicht den Verantwortlichen, resignieren schließlich“ erklärt Beer.

Hilft mehr Polizeipräsenz wirklich,dass Sicherheitsgefühl zu stärken?

Innenexperte der FDP, Marcel Luthe, sieht die steigende Angst anders als Beer vor allem in der mangelnden Polizeipräsenz: „Der Senat muss die Beamten von unnötigen Papierkram befreien und sie wieder auf die Straße bringen.“

Für die Einen mag das Sicherheitsgefühl durch vermehrtes Polizeiaufkommen steigen, für Andere kann es genau das Gegenteil hervorrufen. Einige Menschen fühlen durch die direkte Konfrontation Unbehagen, Andere wiederrum fühlen sich in der Nähe der Polizei sicherer.

Neben der mangelnden Verantwortlichkeit sind die Aspekte Drogen und Schmutz wesentliche Bestandteile, die zu dem fehlenden Sicherheitsgefühl beitragen. Um dem Problem der Drogen entgegenzuwirken, bedarf es viel mehr sozialer Projekte. Zu viele Menschen werden mit ihrer Sucht alleine gelassen. Die fehlende Perspektive begünstigt zudem das Leben im Drogenrausch. Hier hilft es nicht, die Polizeipräsenz zu verstärken, damit wird das Problem lediglich verlagert. Es ist erforderlich den Kern des Problems in den Griff zu bekommen. „Es braucht auch mehr soziale Projekte, eine gemeinsame Strategie, die zu praktischen Verbesserungen führt“, argumentiert Beer. Auch für die Verschmutzung hat Beer eine klare Meinung: „Hier braucht es klare Ansagen der öffentlichen Hand, an den Brennpunkten muss häufiger sauber gemacht und renoviert werden.“ (ls)

Olympiareifer VBKI Ball der Wirtschaft 2018

Es ist ein rauschendes Fest, gespickt mit viel Prominenz: Der VBKI Ball der Wirtschaft macht auch in seiner 68. Auflage seinem Ruf alle Ehre – als inoffizielles Gipfeltreffen des Berliner Who’s Who und als eine der besten Partys der Stadt!

Gesprächsthema Nummer eins im Hotel InterContinental Berlin sind die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang. Das herausragende Abschneiden des deutschen Teams wird analysiert und bejubelt. „Was für eine tolle Bilanz“, freute sich auch Markus Voigt, Präsident des Vereins Berliner Kaufleute und Industrieller über die Medaillenflut. In seiner Begrüßungsrede macht er sich dafür stark, Schwung und Begeisterung für eine neuerliche deutsche Bewerbung zu nutzen: „Holen wir gemeinsam die Olympischen Spiele nach Berlin!“ Gute Gründe gebe es mindestens so viele wie deutsches Edelmetall in Südkorea. So könnten die Spiele substanziell dazu beitragen, viele der großen Herausforderungen Berlins zu lösen: „Wohnen, Mobilität, Infrastruktur, wirtschaftliche Entwicklung – in fast allen Bereichen würde eine erfolgreiche Bewerbung den Turbo zünden“, sagte Voigt unter großem Applaus.

Markus Voigt, Mirjam Voigt, Jutta Hansen und Hans-Bahne-Hansen (v.r.n.l.)| Foto: VBKI

VBKI Präsident Markus Voigt mit seiner Frau Mirjam, Jutta Hansen und Hans-Bahne-Hansen (v.r.n.l.)| Foto: VBKI

 

Führungspersönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft auf dem Ball der Wirtschaft 2018

Über 3.000 Führungspersönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft sind der Einladung des VBKI gefolgt, unter anderem die Vorstandsvorsitzenden der DAX-Konzerne BASF und E.ON, Dr. Kurt Bock und Dr. Johannes Teyssen. Auch die Berliner Digitalszene zeigte in großer Stärke Präsenz, etwa durch den Gründer der Auto1-Gruppe Hakan Coç, den Gründer der Online-Bank N26 Maximilian Tayenthal oder Mister Spex Chef Dr. Mirko Caspar. Im großen Ballsaal sah man zudem Berliner Wirtschaftsprominenz in hoher Dichte, so z.B. Vera Gäde-Butzlaff, Vorstandsvorsitzende der GASAG AG, Zoodirektor Andreas Knieriem, Dr. Sigrid Evelyn Nikutta, Vorstandsvorsitzende und Vorstand Betrieb der BVG, Frank Gröner, Geschäftsleitung CG-Gruppe AG, Tanja Wielgoß, Vorstandsvorsitzende der BSR, Herbert Dzial, Gründer und geschäftsführende Gesellschafter der HD-Gruppe, Susanne Tattersall, CEO der TATTERSALL·LORENZ Immobilienverwaltung und -management GmbH, Frank Wiethoff, Regionalvorstand Ost bei der KPMG, Udo Hoffmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der OTIS GmbH & Co. OHG und Klaus-Jürgen Meier, Vorstandsvorsitzender der AG City.

Vera Gäde-Butzlaff auf dem VBKI Ball der Wirtschaft 2018 | Foto: VBKI

Vera Gäde-Butzlaff mit Begleitung auf dem VBKI Ball der Wirtschaft 2018 | Foto: VBKI

 

Sigrid Nikutta auf dem VBKI Ball der Wirtschaft 2018 | Foto: VBKI

Sigrid Nikutta mit Christoph Mönnekes auf dem VBKI Ball der Wirtschaft 2018 | Foto: VBKI

 

Andreas Geisel auf dem VBKI Ball der Wirtschaft 2018 | Foto: VBKI

VBKI Ball der Wirtschaft 2018: Andreas Geisel mit seiner Frau Anke | Foto: VBKI

 

Sebastian Czaja auf dem VBKI Ball der Wirtschaft 2018 | Foto: VBKI

Katharina und Sebastian Czaja auf dem VBKI Ball der Wirtschaft 2018 | Foto: VBKI

 

Zu den Ball-Gästen aus der Politik zählten etwa der stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende und Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki, der Berliner Innensenator Andreas Geisel (SPD), der stellvertretende Ministerpräsident und Finanzminister Brandenburgs, Christian Görke (Linke), der Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses Ralf Wieland (SPD) und die Fraktionsvorsitzenden von SPD und FDP im Abgeordnetenhaus, Raed Saleh und Sebastian Czaja.

Auch fürs Tanzbein und die Gaumenfreuden wurde gesorgt

Für Stimmung sorgten insgesamt acht Live-Bands auf vier Bühnen: Im Ballsaal spielt das große Orchester der Chris Genteman Group zum Tanz auf, während im Pavillon die rockigeren Töne dominierten. Allround-Künstler Craig Lees nahm die Gäste an der Marlene Bar mit auf eine Reise durch alle musikalischen Genres. Und im Hugos lockte die Band Sommers Lounge mit groovigen Rhythmen zum entspannten Austausch bei einem Drink und dem Blick aus dem 14. Stock auf das Berliner Nachtleben.

Das Küchenteam des InterConti hatte speziell für den Ball ganz neue kulinarische Highlights kreiert, darunter Leckerbissen aus der Nordic und Nikkei Cuisine. Auch die Liebhaber der mediterranen Küche kamen auf ihre Kosten. Und im Raum Tegel lautete das diesjährige Motto „Eiszeit“: Kalte Köstlichkeiten wie Motchi Eis oder der japanische Eis-Trend Teppanyaki machten alle Dessert-Fans glücklich! (FS)

Benefizveranstaltung von Palazzo und eat! berlin für Stiftung KinderHerz

Spektakuläre Varieté-Programme gehören zum Palazzo wie kulinarischer Hochgenuss zum Feinschmeckerfestival eat! berlin. „Wenn beide nun zum guten Zweck etwas gemeinsam machen“, ist sich Palazzo-Chef Hans-Peter Wodarz sicher, „darf mit einem noch besseren Ergebnis als der einfachen Summe aus 1 plus 1 gerechnet werden. Davon können sich unsere Gäste am 27. Februar 2018 überzeugen.“

Eine Benefizveranstaltung von Palazzo und eat! berlin

An diesem Abend laden Palazzo und eat! berlin zu einer Benefizveranstaltung zugunsten der Stiftung KinderHerz in den Palazzo-Spiegelpalast. Außer auf das wie immer überragende, mit vielen Überraschungen gespickte Varieté-Programmkönnen sich die Gäste auf hochkarätige Köche freuen.

Exquisites Essen hat schon manches Herzhöherschlagen lassen. Deshalb werden an dem Abend im Palazzo Berlin folgende Spitzenköche ihre Kochlöffel schwingen: Dieter Müller, Deutschlands erfolgreichster 3-Sterne-Koch, Doyen und Lehrmeister vieler heutiger Küchenchefs, der Nachwuchsstar und 2-Sternekoch Tristan Brandt vom Mannheimer Opus V, Guido Fritz von den Chefheads, der Vereinigung der Chefköche, die Brüder Christopher und Alejandro Wilbrand vom Sternerestaurant. Zur Post in Odenthal, Christian Sturm-Willms vom Yunico in Bonn und der Würzburger Sternekoch Benedikt Faust vom Kuno 1408. Zum Palazzo-Menü von Kolja Kleeberg wird es vorne weg drei feine Amuse Bouche geben, einen Gang von Dieter Müller und ein zusätzliches Dessert.

Spendengala für die Stiftung KinderHerz

Die Spendengala sammelt für die Stiftung KinderHerz, die Herzkliniken in ganz Deutschland unterstützt – in Berlin zum Beispiel das Deutsche Herzzentrum, wo jährlich mehr als 500 Operationen für Patienten mit angeborenen Herzfehlern durchgeführt werden. In Deutschland kommen jedes Jahr rund 7000 Kinder mit einem Herzfehler zur Welt. Die Stiftung KinderHerz setzt alles daran, um so vielen wie möglich von ihnen eine optimale Behandlung und Betreuung bieten zu können.

Durch das Programm des Abends führt Nadine Heidenreich. Die im Verlauf der Spendengala geplante Charity-Auktion dürfte nicht zuletzt durch die Moderation des Kabarettisten und TV-Satirikers Oliver Kalkofe zu einem Höhepunkt der Veranstaltung werden. (cr)

Oberverwaltungsgericht genehmigt Sonntagsöffnung zur Grünen Woche

Noch im Dezember hieß es, dass die Sonntagsöffnungen zur Grünen Woche, der Berlinale sowie der ITB gestrichen sind. Das Verwaltungsgericht Berlin entschied damals, dass die Geschäfte an den Sonntagen 28. Januar, 18. Februar und 11. März nicht öffnen dürfen.

Nun können die Einzelhändler jedoch aufatmen. Denn das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg (OVG) hob die Entscheidung auf und erklärte die Sonntagsöffnungen wieder für zulässig.

Ver.di reicht Klage gegen Sonntagsöffnungen ein

Meist dürfen die Geschäfte vier- bis zehnmal im Jahr auch an Sonntagen öffnen. Doch seit Monaten überzieht Ver.di die Städte und Kommunen deutschlandweit mit einer Klagewelle und schien zunächst damit Erfolg zu haben. Kurz darauf wurden in etlichen Städten die verkaufsoffenen Sonntage abgesagt.

Auch Berlin war von den Klagen betroffen. Denn die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di klagte erfolgreich gegen die drei verkaufsoffenen Sonntage im ersten Halbjahr 2018. Nun hat das Oberverwaltungsgericht (OVG) kurzfristig die kommenden Sonntagsöffnungen doch erlaubt.

Gericht erlaubt verkaufsoffene Sonntage

Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat die vorinstanzliche Entscheidung am Dienstag aufgehoben und gleich mehrere Sonntagsöffnungen in der Bundeshauptstadt erlaubt. Das OVG urteilte, dass diese drei Veranstaltungen ein Gewicht hätten, das eine Ausnahme von der gesetzlichen Vorgabe der Sonntags- und Feiertagsruhe rechtfertigt. Die zuvor abgesagten Sonntagsöffnungen zur Internationalen Grünen Woche am 28. Januar, zur Berlinale am 18. Februar und zur Tourismusbörse am 11. März werden nun doch stattfinden.

„Die Resonanz ist großartig!“, freute sich HBB-Hauptgeschäftsführer Nils Busch-Petersen. „Unser Dank geht dabei besonders an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ohne deren freiwillige Bereitschaft gar keine Öffnung möglich wäre“, so Busch-Petersen weiter. Laut dem Hauptgeschäftsführer der Handelsverband Deutschland (HDE), Stefan Genth, braucht der stationäre Handel die Sonntagsöffnung. Sie seien ein wichtiger Impuls und Umsatzbringer. Schätzungen zufolge werden im Handel bis zu fünf Prozent der Erlöse sonntags verbucht.

Berlin bekommt bis zu zehn Sonntagsöffnungen

Berlin hat mit zehn Sonntagsöffnungen bundesweit die meisten. „Das ist ein gutes und wichtiges Signal für Berlin. Wirtschaft und Tourismus in Berlin profitieren von einer liberalen Ladenöffnungszeit“, so die Wirtschaftssenatorin Ramona Pop zur Entscheidung des OVGs.

Zur Grünen Woche werden am kommenden Sonntag berlinweit alle Karstadt und Galeria Kaufhof Warenhäuser sowie die SB-Warenhäuser von real öffnen. Rund um den Potsdamer Platz sind zudem die Mall of Berlin und die Potsdamer Platz Arcaden geöffnet. Auch das Einkaufszentrum Alexa am Alexanderplatz wird am Sonntag seine Geschäfte öffnen. In der Friedrichstraße kommen die Galeries Lafayette und das Kulturkaufhaus Dussmann hinzu. Ebenso werden auch das Eastgate in Marzahn, die Gropius Passagen in Neukölln und die Arcaden in Spandau ihre Türen öffnen. In Steglitz empfängt unter anderem das Boulevard Berlin, das Schloss und das Forum Steglitz Kundschaft. Bis zu 2000 Läden werden in Berlin ihre Türen von 13.00 bis 20.00 Uhr geöffnet haben. (dn)

Berliner S-Bahn und Senat sehen keine Notwendigkeit für S-Bahn WLAN

Eine schlechte Nachricht für Internetnutzer: Der Senat plant keine Einrichtung eines WLAN-Netzes in den Berliner U- und S-Bahntunneln.

Ob mal kurz etwas im Internet recherchieren, in den sozialen Netzwerken stöbern oder die neuesten Nachrichten lesen – heute benutzt fast jeder das Internet, vor allem während längerer Bahnfahrten! Leider wurde nun beschlossen, dass es auch  weiterhin kein WLAN für S-Bahnfahrgäste geben soll.

Auch künftig kein WLAN in den S-Bahntunneln

Denn die Berliner S-Bahn sieht nach wie vor keinen Bedarf für WLAN auf den Bahnhöfen – zum Ärgernis der Fahrgäste. Auch der Senat plant kein WLAN-Netzwerk für die Berliner U- und S-Bahnhöfen. Laut dem Verkehrssekretär, Jens-Holger Kirchner, obliegen derartige Ausrüstungen den Betreibern der Anlagen in eigener Verantwortung.

„Wir haben in Berlin eine hervorragende Netzabdeckung in 3G und 4G-Qualität, da gibt es eigentlich keine Probleme mit dem Surfen im Internet“, äußerte sich Berlins S-Bahnchef Peter Buchner zum Thema WLAN in den S-Bahntunneln. Der verkehrspolitische Sprecher der Grünen, Stefan Gelbhaar, kann diese Abstinenz jedoch nicht verstehen und sagt: „Auch Menschen, die kein Geld für teure Daten-Flatrates haben, sollten in der Stadt Zugang zum Internet haben“. Während die Berliner S-Bahn weiterhin keine Notwendigkeit für WLAN an den Bahnhöfen sieht, hat die BVG schon in den meisten U-Bahnhöfen kostenlosen Internetzugang eingerichtet.

Kostenloses WLAN in fast allen Berliner U-Bahnhöfen

Auch wenn die S-Bahn kein WLAN-Netzwerk für ihre Fahrgäste einrichten will, können sich die U-Bahnfahrgäste dennoch freuen. Denn nahezu in allen U-Bahnhöfen gibt es mittlerweile WLAN-Zugang. Mitte 2016 hat die BVG nämlich begonnen, die U-Bahnhöfe mit kostenlosem Internetzugang auszustatten. Ende 2018 sollen alle 173 Berliner U-Bahnhöfe mit kostenlosen WLAN versorgt werden. Inzwischen sind es schon 170 Bahnhöfe. Es fehlen lediglich noch die Bahnhöfe Bismarckstraße, Schlossstraße und Rathaus Steglitz, weil dort umfangreiche Bauarbeiten stattfinden. Nach Abschluss der Bauarbeiten soll auch dort WLAN eingerichtet werden.

Laut dem BVG-Sprecher, Markus Falkner, soll bis Ende dieses Jahres nicht nur WLAN in allen Berliner U-Bahnhöfe eingerichtet werden, sondern die Kapazitäten sollen so ausgebaut werden, dass das WLAN-Netzwerk weitgehend flächendeckend ist. So sollen die Fahrgäste auch in den Treppenbereichen und in den Zwischenebenen WLAN-Empfang haben. Gerade für die U-Bahnfahrgäste ist dies wichtig. Denn die Tunneldecken verhindern oft einen guten Empfang, sodass auf dem Smartphone immer nur „E“ für EDGE angezeigt wird. Hat man nur eine „E“-Verbindung, ist die Datenübertragungsrate gering.

BVG Wi-Fi

Rund fünf Millionen Euro hat das landeseigene Verkehrsunternehmen für die WLAN-Ausstattung investiert. Für die Benutzung des kostenlosen Internetzugangs müssen sich die Fahrgäste nicht registrieren. Die Nutzer müssen lediglich den WLAN-Empfang auf ihrem Smartphone aktivieren und das Netz „BVG Wi-Fi“ wählen. Anschließend wird automatisch die Login-Seite aufgerufen, auf der die Fahrgäste die Nutzungsbedingungen bestätigen müssen. Bis zu 800 Nutzer können mit dem kostenlosen Internet versorgt werden.

„Die Berliner S-Bahn sollte sich in Sachen WLAN ein Beispiel an ihrer Konzernmutter, der Deutschen Bahn, und auch an den Berliner Verkehrsbetrieben nehmen“, so Verkehrspolitiker Gelbhaar. Denn die Menschen wollen insbesondere an den Stationen nachschauen, wann der nächste Bus oder die nächste Bahn kommt und, welche anderen Transportmöglichkeiten es noch in der Nähe gibt, falls die Bahn oder der Bus mal ausfällt. (dn)

Traditioneller Neujahrsempfang im Berlin Capital Club

Der Neujahrsempfang im Berlin Capital Club zählt seit Jahren zu den gesellschaftlichen Highlights der Hauptstadt: Über 500 Mitglieder, darunter zahlreiche Persönlichkeiten und Vertreter des öffentlichen Lebens aus Wirtschaft und Politik sowie Entscheider aus anderen Branchen, treffen sich mit der Führungsspitze des Berlin Capital Club, wenn es zu Beginn eines jeden Jahres darum geht, neben einem kurzen Blick auf das vergangene den Fokus auf das neue Jahr zu richten.

Über 500 geladene Gäste folgten der Einladung von Präsident Jörg Woltmann, Ehrenpräsident Dr.-Ing. E. h. Heinz Dürr und Chairman der CCA Gruppe Dieter R. Klostermann. Nach einem Champagnerempfang begrüßten die Gastgeber in den gut gefüllten Räumlichkeiten des Clubs die zahlreich erschienenen Mitglieder.

Berlin Capital Club erhält weiterhin enorm viel Zuspruch in der Öffentlichkeit

Jörg Woltmann freut sich über die Entwicklung des Clubs und die vielen neuen Mitglieder, die im letzten Jahr dem Club beigetreten sind, besonders aber darüber, dass auch etliche junge Unternehmer mit der Young Executive Membership den Weg in den Club gefunden haben. In diesem Jahr sollen die Veranstaltungsformate ausgebaut werden, um den Austausch und die Vernetzung unter den Mitgliedern weiter zu verstärken. Vor allem die Aktivitäten in Sachen Start-ups, wo erfahrene Clubmitglieder sich als „Business Angels“ in jungen Unternehmen engagieren, werden ausgebaut.

Ehrenpräsident Dr.-Ing. E. h. Heinz Dürr ist stolz darauf, dass der Berlin Capital Club weiterhin enorm viel Zuspruch in der Öffentlichkeit erhält. Traditionell warf er wieder einen Blick in die Sterne, nämlich ins Chinesische Horoskop. Am 16. Februar 2018, dem Chinesischen Neujahr, startet das Jahr des Hundes. Mit Rat und Tat steht er auch in diesem Jahr dem Advisory Board und dem Führungsteam zur Verfügung.

Die internationalen Mitglieder des Berlin Capital Clubs

Dieter R. Klostermann, konnte dieses Jahr wieder persönlich die Mitglieder begrüßen. Er dankte zuerst dem Team des Clubs unter der Leitung von Regionaldirektor Manfred Gugerel für seinen Einsatz im letzten Jahr, denn die Mitarbeiter sind der Grundstein des Cluberfolges.
Das IAC-Netzwerk, dem auch der Berlin Capital Club angehört, konnte im letzten Jahr wieder erweitert werden. So empfahl Klostermann den Mitgliedern, die zur Fußball Weltmeisterschaft nach Moskau fahren, bei der Gelegenheit, den Moscow Capital Club zu besuchen. Weiterhin gibt es neue Clubs im Netzwerk, wie den Club Alma in Schweden, The Lobby in Riga, Chaum in Südkorea oder den Kelowna Yacht Club in Kanada. Der IAC-Partnerclub in München, der Drivers Business Club Munich, öffnet in diesem Jahr seine Pforten und steht dann auch den Berlin Capital Club Mitgliedern offen.

Die CCA Gruppe arbeitet aktuell an einem neuen Clubprojekt in Almaty in Kasachstan. Auch in Zukunft soll das Netzwerk weiter hochrangig ausgebaut werden und somit die Vorteile, die mit der Club-Mitgliedschaft einhergehen.

Neujahrswünsche des ehemaligen Regierenden Bürgermeisters von Berlin Klaus Wowereit

Im Anschluss richtete Clubmitglied und ehemaliger Regierender Bürgermeister von Berlin Klaus Wowereit, der am 06. November 2001 bei der Grand Opening Party den Club mit eröffnete, seine Neujahrswünsche an die anwesenden Clubmitglieder, mit einem Ausblick auf seine Erwartungen an die kommende Große Koalition in Deutschland.

An diesem Abend stand nicht nur Geschäftliches und Networking auf dem Programm, auch das gesellschaftliche Vergnügen kam nicht zu kurz. Auf die Gäste wartete ein beeindruckendes Buffet mit kulinarischen Köstlichkeiten aus aller Welt, wie geräucherter Rinderbrust, Sashimi vom gebeizten Mai Mai, Austern und Sushi von Mr Hai bis hin zur Berlin Capital Club Currywurst, zubereitet und präsentiert vom Küchenteam rund um Chef de Cuisine Malte Schreiber, der die Mitglieder das ganze Jahr über mit Gastronomie auf Sterneniveau verwöhnt. Dazu reichte der erfahrene Maître d’hôtel Serkan Özcan edle Tropfen aus dem Weinkeller des Business Clubs. Musikalisch begleitet von DJ Matze tanzten Berlins Führungspersönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Kultur hoch über den Dächern des Gendarmenmarktes ausgelassen bis in die Morgenstunden. (red)

AirHelp: Neues Tool für Entschädigungsansprüche

AirHelp hat ein innovatives Tool veröffentlicht, das Entschädigungsansprüche aufgrund von Flugverspätungen und –ausfällen erheben kann.

Das weltweit führende Unternehmen für Reisende

AirHelp ist ein weltweit führendes Technologieunternehmen, das Flugpassagiere bei der Entschädigung aufgrund von Flugverspätungen -oder ausfällen hilft. Gegründet wurde das Unternehmen im Januar 2013 von Henrik Zillmer, Nicolas Michaelsen und Greg Roodt. 2014 startete das Unternehmen seinen Dienst zunächst in den Vereinigten Staaten.

Mittlerweile ist dieser aber auch in Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland, Großbritannien, Irland, Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Deutschland, der Schweiz, Österreich, Spanien, Italien, Portugal und Griechenland verfügbar. Laut dem Unternehmen wurde so schon mehr als zwei Millionen Passagieren in 35 Ländern geholfen.

Neues Tool bringt Geld für alte Flugprobleme

Mit dem neuartigen Tool können Reisende prüfen, ob sie rückwirkend Anspruch auf eine finanzielle Entschädigung aufgrund von Flugproblemen haben. So haben Fluggäste für verspätete oder ausgefallene Flüge unter bestimmten Umständen einen Entschädigungsanspruch von bis zu 600 Euro.

Um diese Entschädigungen zu verlangen, müssen die Fluggäste zunächst eine Berechtigungsprüfung abschließen. Diese umfasst verschiedene Reisedetails wie Ankunfts- und Abflughäfen, die Anzahl der Haltestellen und der Grund für die Störung, ob verspäteter oder annullierter Flug. Voraussetzung für die Benutzung des Tools ist, dass der Startflughafen innerhalb der EU liegt oder die durchführende Fluggesellschaft ihren Sitz in der EU hat. Zudem müssen die Reisenden sich bei AirHelp registrieren. Dafür müssen sie ihr E-Mail-Konto mit der Anwendung verbinden, diese ist mit Gmail, Hotmail sowie Microsoft Outlook-Servern kompatibel. Das Postfach wird dann anschließend nach Flügen durchsucht, die zu einer Entschädigungszahlung berechtigt sind. Laut Anbieter wurde das Tool auf Basis der EU-Datenschutzrichtlinien entwickelt. Personenbezogene Daten, die mit AirHelp geteilt werden, dienen demnach ausschließlich der Überprüfung von Entschädigungsansprüchen und der aktiven Durchsetzung eines Anspruchs.

AirHelp gibt es auch als App

Der Dienst ist auch als mobile App für die Betriebssysteme IOS und Android im Apple und Google Play Store erhältlich. Die App besitzt eine Bordkarten-Scanner-Funktion, die den Kunden ermöglicht erforderliche Dokumente per Scan hochzuladen. Des Weiteren können Kunden mit der App auf das Kunden-Dashboard zugreifen, die Berechtigung prüfen, Anträge stellen und Ansprüche verfolgen. (dn)

Boarding Pass Scanner | Foto: AirHelp

Boarding Pass Scanner | Foto: AirHelp

Ride-Sharing in Berlin: BVG plant Sammeltaxi-Fahrdienst

Mit dem Ride-Sharing-Dienst „BerlKönig“ soll der öffentliche Personennahverkehr in der Hauptstadt um einen Transportweg erweitert werden. Das Pilotprojekt der BVG und dem Autobauer Daimler startet mit 50 Vans im Frühjahr 2018. Für den Anfang wird der Dienst in drei Bezirken angeboten: Friedrichshain-Kreuzberg, Mitte und Pankow.

Ride-Sharing-Dienst als Ergänzung zur BVG

Der appbasierte Ride-Sharing-Dienst bietet eine alternative Transportmöglichkeit an und soll laut Daimler eine „günstige und komfortable Ergänzung“ für BVG-Kunden sein.

Über eine Smartphone-App bucht der Kunde seine Fahrt und gibt dabei Start- und Zielpunkt ein. Daraufhin berechnen im Hintergrund Algorithmen, welches Fahrzeug in der Nähe ist und welche Fahrgäste mit ähnlichen Zielen noch mitfahren können.

Die Software für den mobilen Transportdienst stammt vom US-Unternehmen Via. In den US-amerikanischen Großstädten New York, Washington und Chicago betreibt Via ähnliche Fahrdienste und hat inzwischen mehr als eine Million Kunden.

Anders als bei öffentlichen Verkehrsmittel gibt es keine festen Fahrpläne oder Haltestellen. So endet die Fahrt nicht unbedingt direkt am Ziel, sondern in der Nähe. Auf diese Weise können mehrere Fahrgäste mit unterschiedlichen Zielen transportiert werden. Damit ist der Mobildienst ein Mittelding zwischen Taxi und Bus.

Zunächst fahren 50 Vans in drei Bezirken

Im Frühjahr sollen 50 Fahrzeuge in Betrieb genommen werden. Zunächst werden Mercedes-Vans mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren angeboten, ab Sommer 2018 sollen auch Elektrofahrzeuge zur Verfügung stehen. Später soll der Fuhrpark dann auf 300 Fahrzeuge erweitert werden.

Anfangs werden die „Sammeltaxis“ nur an den Wochenenden und abends eingesetzt. Die Fahrpreise stehen noch nicht fest, werden sich aber laut dem BVG-Manager zwischen dem ÖPNV- und dem Taxitarif bewegen.

Die Ride-Sharing Branche

Die BVG und Daimler sind mit ihrem Projekt in der Branche nicht konkurrenzlos. Denn das VW-Tochterunternehmen Moia geht in Hamburg ebenfalls nächstes Jahr mit einem ähnlichen Modell an den Start. Anders als beim BVG-Projekt werden bei Moia von Anfang an Elektrofahrzeuge eingesetzt. Mit CleverShuttle und Allygator sind in Berlin auch schon andere app-gesteuerte Mitfahrdienste unterwegs.

Umstrittenes Mobildienstprojekt

Laut BVG-Chefin Sigrid Nikutta ist Ride-Sharing eine ideale Ergänzung zum ÖPNV in Berlin. „Wir bündeln Fahrten und sorgen damit für weniger Verkehr, weniger Lärm und weniger Emissionen in unserer Stadt“, verspricht Nikutta.

Der Senat hingegen sieht das Projekt kritisch. So müsse laut Verkehrssenatorin Regine Günther das im Berliner Senat umstrittene Pilotprojekt sehr genau analysiert werden. „Wir müssen sicher sein, dass nicht einfach mehr Verkehr in der Stadt entsteht.

Auch der Fahrgastverband IGEB äußerte sich gegenüber dem Vorhaben kritisch: „Die BVG hat genug eigene Baustellen, allen voran muss sie einen verlässlichen Fahrplan für die U-Bahn aufstellen, der auf den tatsächlich verfügbaren Fahrzeugen beruht.“

Der Antrag wurde eingereicht

Da es durch das Personenbeförderungsgesetz untersagt ist, Plätze in Taxis und Mietwagen einzeln zu „verkaufen“, hat die BVG im Rahmen der Experimentierklausel einen Antrag zur Genehmigung des neuen Verkehrsangebots eingereicht. (dn)