Konjunkturbericht 2017: Bleibt die Berliner Wirtschaft auf Wachstumskurs?

Laut des neuen Konjunkturberichts der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe hat sich der Aufschwung der Berliner Wirtschaft in diesem Jahr gefestigt. Auch die Prognose für das nächste Jahr ist erfreulich – erwartet werden 2,5 Prozent Wachstum. Die Berliner Wirtschaft liegt somit erneut über dem Bundesdurchschnitt.

Der Konjunkturbericht verspricht Wachstum

Spürbar ist die Prosperität an den Beschäftigungszahlen in den unternehmensnahen Dienstleistungen sowie Information und Kommunikation. Auch der Einzelhandel konnte angesichts starker Konsumkräfte und des boomenden Onlinehandels den Umsatz von Januar bis September 2017 gegenüber dem Vorjahr um 6,2 Prozent steigern. Stabil bleibt allerdings der Industrieumsatz, wohingegen das Bauhauptgewerbe nochmals zugelegt. Hier gab es, u.a. aufgrund der steigenden Nachfrage nach Wohnraum, ein Umsatzplus von 4,7 Prozent. Der Berlin-Tourismus hat ebenfalls einen Anstieg der Übernachtungszahlen von 1,4 Prozent zu verzeichnen.

Zahl der Arbeitslosen sinkt trotz Stellenabbau

Bei aller Freude über die erfreulichen Wachstumszahlen trüben Pleiten sowie drohender Stellenabbau die Hochstimmung. Erst die Bekanntgabe der Air Berlin Pleite, dann ein drohender Verlust von 200 Jobs in den Osram-Werken und zuletzt 870 Stellen bei Siemens, die in der Hauptstadt gestrichen werden sollen. Für einen Ausgleich könnte das wirtschaftliche Wachstum nur bedingt sorgen, denn der Jobzuwachs wird nicht in allen Berufsgruppen stattfinden. Dennoch sprechen die Zahlen für sich: Zwischen September 2016 und September 2017 ist die Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Berlin um rund 55.000 gestiegen. Damit verbunden sinkt die Zahl der Arbeitslosen. Die Arbeitslosenquote unterschreitet in Berlin seit Mai letzten Jahres die 10-Prozent-Marke. Aktuell liegt sie bei 8,5 Prozent.

„Die Berliner Wirtschaft boomt und ist weiter auf Expansionskurs. Das hohe Dienstleistungstempo und die robusten produzierenden Branchen stimmen positiv und zeigen: Der Aufschwung in der Hauptstadt setzt sich fort! Jetzt kommt es darauf an, die hohe Dynamik Berlins zu verstetigen und nachhaltig auszurichten. Dies muss mit den Anforderungen der wachsenden Stadt einhergehen, womit gerade auch den Investitionen eine zentrale Rolle zukommt. Mit dem Sondervermögen Infrastruktur investieren wir daher in Berlin verstärkt in Wohnungen, Schulen und Verkehrswege“, so Wirtschaftssenatorin Ramona Pop.

Die Berliner Wirtschaft muss noch mehr gefestigt werden

Bislang scheint die Dynamik der Hauptstadt wirtschaftlich noch nicht ganz gefestigt zu sein. Aktuell greift wieder die Job-Angst um sich, da auch der US-Konzern General Electrics (GE) plant, Stellen zu streichen. Für Berlin stehen derzeit 500 Arbeitsplätze auf dem Spiel. Mit der Energiewende scheint die Industrie kaum eine andere Wahl zu haben, als sich umzustrukturieren wie es zurzeit der Großkonzern Siemens vorhat. Noch scheint der Konjunkturbericht der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe davon auszugehen, dass der Industrieumsatz auch 2018 stabil bleibt. (lj)

International Property Awards in London: Weltweit bedeutende Immobilienauszeichnung geht an Berliner Immobilienexperten Rubina Real Estate

Die International Property Awards gehören bereits seit 1995 zu den renommiertesten Immobilienpreisen der Welt und wurden in diesem Jahr erneut in London verliehen.

Nachdem Rubina Real Estate im Oktober bereits bei den European Property Awards  in den Kategorien Real Estate Agency, Real Estate Agency Marketing, Property Consultancy und Property Consultancy Marketing ausgezeichnet wurde, folgt nun die Würdigung für das Berliner Immobilienunternehmen mit den International Property Awards in den Kategorien Property Consultancy Marketing Europe und Real Estate Agency Marketing Europe.

Rubina Real Estate in der Vergangenheit bereits mehrfach ausgezeichnet

Rubina Real Estate wurde in den vergangenen Jahren bereits mehrfach mit den renommierten Awards bedacht und repräsentiert damit erneut den Standort Berlin auf der Preisverleihung in der britischen Metropole. Das Know-How des Berliner Immobilienunternehmens wird geschätzt, denn die deutsche Hauptstadt wird von internationalen Investoren und Anlegern zunehmend als der Hotspot in Europa gesehen.

„Rubina Real Estate ist eines der führenden Immobilienunternehmen der Hauptstadt und wir freuen uns, dass wir diese internationale und prestigeträchtige Auszeichnung erhalten haben und sind geehrt, dass unsere fachliche Expertise, wie auch unser Unternehmensansatz, in diesem hochklassigen Rahmen Anerkennung finden. Berlin als Immobilienstandort ist nach wie vor ein großes Thema in London und für Unternehmen, insbesondere für Start-Ups, äußerst attraktiv. Faktoren wie Sicherheit, ein inspirierendes und dynamisches Umfeld, aber auch die nach wie vor günstigen Preise sprechen für Berlin“, sagt Carsten Heinrich, Geschäftsführer der Rubina Real Estate GmbH.

Weltweites Qualitätssiegel für die Branchenführer der Immobilienwelt

Die International Property Awards richten sich an Unternehmen aus allen Bereichen der Immobilienbranche und sind ein weltweit anerkanntes Qualitätssiegel, das den absoluten Branchenführern vorbehalten ist.

Die Preise teilen sich auf in die Regionen Afrika, Asien-Pazifik, Arabien, Kanada, Karibik, Mittel- und Südamerika, Europa, Großbritannien und USA. Die Teilnehmer treten auf ihrer jeweiligen nationalen Ebene an und werden im Anschluss von einer erfahrenen Fach-Jury beurteilt. Unter dem Vorsitz von Lord Caithness, Lord Best und dem Earl of Liverpool, seit 2005 Vorsitzender der Rutland Group, konzentrierte sich die Jury bei ihrer Einschätzung auf Design, Qualität, Service, Innovation, Originalität, und das Engagement für Nachhaltigkeit. Die Gewinner mit den höchsten Punktzahlen aus jeder Region erhalten dann die International Property Awards, die somit die besten Immobilienunternehmen der Welt auszeichnen.

 

Link: https://www.rubinarealestate.com/en/

eat! berlin: Das Feinschmeckerfestival der Hauptstadt

Es ist das Highlight für Köche, Gastronomen und feine Gaumen. Vom 23. Februar bis zum 4. März wird in der Hauptstadt der gute Geschmack auf der eat! berlin zelebriert. Geboten wird unter anderem ein vielfältiges Programm rundum die Genusskultur. Festivalleiter Bernhard Moser und die Geschäftsführerin Sina Moser sorgen auch 2018 dafür, dass Feinschmecker, Weintrinker, Unternehmer und Berlinliebhaber wieder ganz auf ihren Geschmack kommen.

Verschiedene Auszeichnungen für Förderer der Genusskultur

Wie schon im letzten Jahr werden Preise in den unterschiedlichsten Kategorien vergeben. Der Lebenswerk-Preis wird an Menschen verliehen, die Deutschland kulinarisch nachhaltig beeinflusst haben. 2017 gewann ihn beispielsweise der Winzer Wilhelm Weil. Auch Förderer der Genusskultur werden mit einem Preis für ihr Schaffen belohnt. Neben dem Siegfried-Rockendorf-Preis für begabte Nachwuchsköche, wird auch ein Publikumspreis vergeben. Somit hat jeder Gast mit einer Stimmkarte die Chance sich für einen Preisträger zu entscheiden. In diesem Jahr wurde ein weiterer Preis in dieser Riege etabliert, der Henry-Busch-Preis. Gewürdigt werden bei dieser Verleihung best-ausgebildete Mitarbeiter im Gastronomiebereich. Abgeschlossen wird das Festival jedes Jahr mit dem Ball der Gastronomie im Ballsaal des Nobelhotels Waldorf-Astoria.

Berlins Feinschmeckerfestival hat schon einen Kultstatus

Seit 2011 findet eat! berlin bereits statt und erreichte in kürzester Zeit ein breites Spektrum an Interessenten. Anfang 2017 war das Festival sehr gut besucht, darunter namenhafte Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Selbst das Luxus-und Lifestylemagazin „Traveller’s World“ nahm die eat! berlin in die Liste der 10 besten Feinschmeckerfestivals der Welt auf. Diese Ehren und vor allem der Erfolg des Festivals liegen aber nicht nur im modernen und geschmackvollen Konzept begründet, sondern auch in der Auswahl der Partner und Sponsoren. Zu den Premiumpartnern des Festivals gehören beispielsweise die GASAG, die Berliner Wasserbetriebe, die METRO und die Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR). Auch die Liste der Sponsoren kann sich sehen lassen. Dazu gehören unter anderem das LASERLINE Druckzentrum, die Barmenia Versicherungen, die Zwiesel Kristallglas AG, die ProfiMiet GmbH und die ROCVIN Dienste GmbH.

Wer sich das kulinarische Ereignis nicht entgehen lassen möchte, sollte sich allerdings zeitig um Karten kümmern. In den letzten Jahren waren diese bereits nach kürzester Zeit vergriffen. Schon jetzt kann sich auf das Feinschmeckerfestival musikalisch mit dem passenden eat! berlin-Song von Fred Zedd eingestimmt werden. (LJ)

Innovationspreis der degewo: „Smart Up the City 2017“

Heute findet das große Finale des ersten „degewo Innovationspreises: Smart Up the City 2017“ statt. Am Abend wird dem Gewinner feierlich sein Preis verliehen. Er wird für anwendbare, digitale Technologien, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle rund um die Themen Immobilienmanagement, Energieversorgung, Gebäudeautomation, Mobilität und Kommunikation vergeben. Insgesamt haben sich 74 Bewerber aus Deutschland, den USA, Kenia, Italien, Dänemark und dem indischen Silicon Valley, Bangalore, für den Wettbewerb angemeldet.

Die Finalisten stehen fest

Für die heutige Preisverleihung stehen die fünf Finalisten bereits fest. Dem Sieger winkt für sein Projekt ein Preisgeld von 3.000 Euro. Zu den fünf Finalisten gehören: Die Berliner Plattform Doozer für professionelles Modernisierungsmanagement, die Brandenburger Online-Wohnungsvermittlung  Housyder Online-Schlüsselbestelldienst MyKeys24, das Berliner Technologieunternehmen Metr und dem Technologieunternehmen Lift Technology aus Hannover.

Innovationspreis „Smart Up the city“

Die degewo ist eines der führenden Wohnungsbauunternehmen in Berlin und fördert auch Stadtentwicklungsprojekte. In dem Wettbewerb suchte die Wohnungsbaugesellschaft gezielt nach innovativen, digitalen sowie technischen Lösungen und Dienstleistungen für ihre Wohnungsimmobilien. GründerInnen und Startups im Bereich Smart Building, Smart City oder PropTech konnten sich bis zum 11. August unter bewerben. Dieses Jahr vergibt sie zum ersten Mal den „degewo Innovationspreis Smart Up the City 2017“.  (red)

Laughing Hearts Gala: Unternehmer spenden 1.350.000 EUR für Heimkinder

Auf der Bühne des Hyatt am Potsdamer Platz der britische Superstar Marlon Roudette mit dem Welthit „When the Beat Drops out“, unter den Gästen Laughing Hearts-Schirmherrin Gesundheitssenatorin Dilek Kolat, Berliner Sparkasse-Vorstandsmitglied Tanja Müller-Ziegler, der Immobilienunternehmer Christoph Gröner, Boxweltmeister Arthur Abraham, AG-City-Chef Klaus-Jürgen Meyer, Stararchitekt Prof. Stephan Braunfels, BERLINboxx-Verlegerin Dr. Angela Wiechula, Laughing Hearts-Vorstandsvorsitzender Dr. Nidal Al Saadi. Die Gewinner des Gala-Spenden-Dinners waren eindeutig die 2000 Heimkinder, die seit fast 10 Jahren von Laughing-Hearts gefördert werden. Am Ende dieses in jeder Beziehung außergewöhnlichen Abends spendeten die großherzigen Unternehmer 1.350.000 EUR für den guten Zweck.

Christoph-Gröner, Arthur-Abraham und Dr. Nidal-Al-Saadi (v.l.n.r.) machen sich für Kinder stark | Foto: Marius Schwarz

Dilek Kolat, Christoph Gröner und Nidal Al-Saadi gelingt ein Spendenrekord

1.350.000 EUR Spendenaufkommen an einem Abend ist eine absolute Rekordsumme. Im Vergleich: Die Operngala für die Deutsche Aids Stiftung in der Deutschen Oper erzielte in diesem Jahr mit Großspenden von Konzernen eine Summe von 500.000 EUR.

Was die mittelständischen Unternehmer, die den gemeinnützigen Verein Laughing Hearts 2009 gegründet haben, erreicht haben, verdient eine besondere Auszeichnung und Wertschätzung.

Alle Vereinsmitglieder engagieren sich nicht nur finanziell sondern auch ganz persönlich.

Top-Sponsor Christoph Gröner mit seiner Ehefrau Anja Gröner | Foto: Marius Schwarz

Unermüdlich im Einsatz auch Christoph Gröner, Vorstandsvorsitzender des größten deutschen Projektentwicklers CG Gruppe, der sich mit Überzeugungskraft und persönlichem Engagement für die soziale Gleichstellung und Chancengleichheit von Heimkindern in unserer Gesellschaft einsetzt. Schirmherrin Senatorin Dilek Kolat zeigte sich beeindruckt von der Spendenfreundlichkeit der Gäste: „Für mich stehen die Perspektiven, die mit dieser Initiative für Kinder geschaffen werden, im Fokus und es ist mir ein besonderes Anliegen, es den Kindern mit schönen Erlebnissen zu erlauben, den oft schwierigen Alltag für kurze Zeit zu vergessen“.

Insgesamt sind in Deutschland etwa 2,5 Millionen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren von Armut betroffen – in Berlin fast jedes dritte Kind. Dieser soziale Missstand stellt ein ernstzunehmendes Problem in der Hauptstadt dar. Häufig fehlt es in den betreuenden Einrichtungen an Geld für ärztliche Zusatzbehandlungen, Nachhilfe und Beiträge für Sportvereine oder Musikunterricht. Geringere Bildungschancen, Ausgrenzung oder Schwierigkeiten bei der Ausbildungssuche sind häufig die Folge.

Engagement für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche

Um dem Missstand der sozialen Benachteiligung bei Kindern und Jugendlichen zu begegnen, gründeten Berliner Unternehmer im Mai 2009 den gemeinnützigen Verein Laughing Hearts e. V. Ziel des Vereins ist es, das Selbstvertrauen der Kinder und Jugendlichen so früh wie möglich zu stärken, sie aktiv in ihr gesellschaftliches Umfeld zu integrieren und ihnen durch Aufzeigen von sozialen wie beruflichen Perspektiven einen gleichberechtigten Werdegang zu ermöglichen. In enger Zusammenarbeit mit Berliner Heimen, Betreuern und vielen Partnern werden derzeit 22 Kinderheime in Berlin mit ca. 2.200 Kindern und Jugendlichen betreut.

Sozialen Einrichtungen steht für die Freizeitgestaltung eines Kindes pro Jahr meist nur ein knappes Budget zur Verfügung. Laughing Hearts-Präsident, der Internist Dr. Nidal Al-Saadi: „Das Anliegen von Laughing Hearts ist es, Heimkinder in individuellen Belangen zu unterstützen, die über die generelle Grundversorgung hinausgehen. Den Kindern soll, ihren Wünschen entsprechend, die Integration in bestehende, einrichtungsexterne Freizeit- und Bildungsangebote ermöglicht werden. Die individuelle Förderung erfolgt im Rahmen des Leistungskataloges, der die vier wesentlichen Themenbereiche Sport, Bildung, Gesundheit und Freizeit umfasst“. Ohne Zweifel war die 9. Laughing Hearts-Gala wieder ein Lichtblick für bürgerschaftliches Engagement. (FS)

 

 

 

 

 

 

Besuch aus Hanoi in Berlin: Klimapartnerschaft bringt Städte zusammen

Ende Oktober trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der Bezirke Berlin-Lichtenberg und Hoan Kiem von Hanoi, der Hauptstadt von Vietnam, um gemeinsam die Themen Klimaschutz und Klimaanpassung zu diskutieren. Während ihres Besuches berichteten der stellvertretende Bezirksbürgermeister von Hoan Kiem, Pham Tuan Long und seine Delegation von den regionalen klimatischen Verhältnisse in ihrem Bezirk und den daraus resultierenden Umweltveränderungen und Lebensbedingungen für die Menschen. Auch die wachsende Metropole Berlin hat sich mehr dem Klimaschutz zugewandt und profitiert ebenso wie Hanoi von dem regen Austausch und gemeinsamen Projekten innerhalb der Klimapartnerschaft.

Klimapartnerschaft mit Zukunft

„Die Klimapartnerschaft führt auch zur Selbstreflektion der Aktivitäten in Lichtenberg, zur Sensibilisierung der Bürgerinnen und Bürger und dazu, die entsprechenden Rahmenbedingungen durch die Verwaltung zu schaffen“, so der Umweltstadtrat Wilfried Nünthel (CDU).

Die Klimapartnerschaft schätzt der Umweltstadtrat sehr, weil sie ein konkreter Schwerpunkt in der partnerschaftlichen Zusammenarbeit ist. Bis Ende des Jahres werden im gegenseitigen Austausch bezirkliche Handlungsschwerpunkte mit konkreten Projekten und Ressourcen erarbeitet. Gemeinsam mit den Städtepartnern aus Hanoi pflanzte Wilfried Nünthel im Lichtenberger Stadtpark an der Parkaue symbolisch eine „Deutsche Eiche“ als Freundschaftsbaum zwischen Hoan Kiem und Lichtenberg.

Internationale Städtepartnerschaften haben in Berlin Tradition

Die Stadt Berlin pflegt seit geraumer Zeit Städtepartnerschaften. Zuletzt besuchte der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller (SPD) mit einer Delegation Los Angeles. Gemeinsam würdigten sie die 50-jährige Städtepartnerschaft Berlin-Los Angeles. Mit Mexiko-Stadt ist Berlin beispielsweise seit 1993 städtepartnerschaftlich verbunden. Schwerpunkte der Zusammenarbeit sind neben Bereichen wie Kultur auch Stadtentwicklung, Umweltschutz, Verkehr, Wasserversorgung, Abfallentsorgung und Recycling. Darüber hinaus finden auch regelmäßige gemeinsame Projekte, Symposien und Partnerschaftsveranstaltungen mit Frankreich statt. (red)

Digitalkampagne „log in. berlin.“: Berlin bleibt eingeloggt

Die Werbekampagne „log in. berlin.“ ist bis heute eine der Wegbereiterinnen des Hauptstadt Hypes. Sie wirbt mit 285 Partnerunternehmen für den Digitalstandort Berlin und hat somit die Digitalisierung und den Mehrwert von Start-ups in den öffentlichen Fokus gerückt. Aber kann Berlin zu dem führenden Digitalstandort Europas werden? Geht für die Berliner Digitalwirtschaft auch 2018 „die Party weiter“?

Entscheidend ist vor allem auch ein Blick zurück: Der Grundstein für die heutige Start-up-Hauptstadt wurde mit der IT-Szene schon in den 90er Jahren gelegt. Erst 20 Jahre später wurden die Begriffe Digitalisierung und Start-ups allmählich relevant. Die Idee einer Werbekampagne kam auf und wurde 2012 als Kooperation von Politik und Wirtschaft realisiert. Der Kreis der Gründungspartner der Kampagne kann sich sehen lassen: Die Senatsverwaltung für Wirtschaft; Berlin Partner, der SIBB, die IHK Berlin und die Technologiestiftung. Zu den ersten Partnerunternehmen, die für den Digitalstandort Berlin warben, gehörten: Nokia, Telekom Innovation Laboratories (T-Labs), Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut und dotBERLIN. „Innovationstreiber und Vorreiter für neue Märkte und disruptive Technologien zu sein – dafür arbeiten wir eng mit einem Cluster an innovativen Partnern, öffentlichen Einrichtungen und Medien zusammen. Berlin als eines der spannendsten Technologiezentren ist dafür ein hervorragender Ort“, so Jürgen Müller, Chief Innovation Officer von SAP, jüngstes Mitglied in der Riege der Kampagnenpartner.

Der Kampagnenkoordinator von
der Senatsverwaltung für Wirtschaft,
Sebastian Askar | Foto: log in. berlin

Gerade stehen die Chancen für Berlin nicht schlecht, dem Status einer Metropole gerecht zu werden und im internationalen Ranking aufzurücken. Allerdings seien nicht nur die Zahlen entscheidend, wenn der Digitalstandort Berlin mit anderen europäischen Hotspots verglichen wird, gibt Sebastian Askar, Kampagnenkoordinator bei der Senatsverwaltung für Wirtschaft, zu bedenken. Zwar sei der Brexit kein Anlass zur Freude, aber dennoch ein Manko für den Digitalstandort London, gerade im Bereich FinTech.

In den letzten Jahren hat sich Berlin dagegen gut etabliert. Zwar ist Frankfurt am Main per se der führende Finanzplatz Deutschlands, allerdings sind dort weniger FinTech-Unternehmen vertreten als es vermuten lässt. „Berlin kann schon als FinTech-Hauptstadt Deutschlands bezeichnet werden“, folgert Askar. Auch hier wird sich der Brexit bemerkbar machen und könnte im FinTech Bereich der Hauptstadt für zusätzlichen Aufwind sorgen. Das liegt vor allem an den wirtschaftlichen Voraussetzungen, dem noch vorhandenen Platz für Wachstum. Für Start-ups und KMUs (kleine- und mittelständische Unternehmen) sind die wirtschaftlichen Konditionen in Berlin noch vertretbar. Das Preis-Leistungs-Verhältnis macht sich insbesondere bei Fachkräften aus dem Ausland bemerkbar. „Da ist Berlin perspektivisch schon ganz gut aufgestellt“, so Askar.

Erfolgreiche Kampagne „log in. berlin.“ geht nach 5 Jahren weiter

Die Kampagne engagiert sich mit ihren Partnerunternehmen, überwiegend mittelständische Unternehmen, dafür, dass das auch in Zukunft so bleibt. Dazu dient die aktive Repräsentanz der Partner auf in- und ausländischen Fachmessen in der Branche. Hinter „log in. berlin.“ verbirgt sich seither eine Plattform mit einem klaren Ziel: „Die Welt gemeinsam neu gestalten. In der IT. In Berlin.“

Aktuell befindet sich die Hauptstadt in Aufbruchstimmung. „Die Party geht vielleicht wirklich langsam zu Ende“, gibt der Kampagnenkoordinator Askar zu bedenken. Genauer gesagt: Die Zeit der Ideen ohne konkretes Geschäftsmodell ist zu Ende. Start-ups ohne nachhaltige und ernsthafte Konzepte werden sich nicht langfristig etablieren können. „Aber entscheidend ist, was bleibt“, ergänzt Askar. Bestand haben wird die neue Technologie, die das wirtschaftliche Fundament von Unternehmen grundlegend verändert. Eigentlich geht es jetzt erst so richtig los. (lj)

Weiterführende Links

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Hub.conference, 28. November in Berlin

Dr. Stefan Franzke: „Work hard, party hard“

Berlin begeistert – als Kreativmetropole, als Start-up-Hub, als innovativer Technologie- und Wissenschaftsstandort. Sie ist eine der dynamischsten Wirtschaftsregionen Deutschlands. Berlin Partner-Geschäftsführer Dr. Stefan Franzke bietet an diesem international attraktiven Standort Wirtschaftsförderung und Technologieförderung für Unternehmen, Investoren und Wissenschaftseinrichtungen an.

Herr Dr. Franzke, Berlin genießt international einen exzellenten Ruf. Die Wirtschaft boomt. Was braucht Berlin, um Europas Nr. 1-Metropole zu werden?

Wir freuen uns darüber, dass Berlin – aber auch die Berlinerinnen und Berliner – in der Welt einen guten Ruf genießen. Eine Studie, die Berlin Partner vor kurzem in Auftrag gegeben hat, hat ergeben, dass mehr als 70 Prozent der international befragten Entscheider sich vorstellen können, in Berlin zu leben und zu arbeiten. Das liegt auch daran, dass Berlin in vielen Fällen schon Europas Nr. 1-Metropole ist – etwa beim Venture Capital, wo wir London bereits überholt haben.

1,5 Milliarden Euro sind allein im ersten Halbjahr 2017 an Venture Capital in Berliner Start-ups geflossen. Mit Start Alliance haben Sie ein besonderes Startup- Austauschprogramm ins Leben gerufen, an dem neben Berlin auch Paris, Shanghai, Tel Aviv, New York und London teilnehmen. Wie ist Ihre derzeitige Bilanz? Und welche Städte würden Sie sich als weitere Partner der Start Alliance wünschen?

Die Start Alliance ist ein Riesenerfolg: für Berlin, für Berlin Partner, vor allem aber für die Start-ups, die an den Programmen der Start Alliance teilnehmen. Mit mehr als 100 Unternehmen sind wir ins Ausland gefahren, rund 50 Unternehmen sind nach Berlin gekommen; die nächste Heimspiel-Runde findet im Dezember statt. Mit unseren Partnern in Shanghai, Tel Aviv und New York haben wir gute Kontakte in die weltweit wichtigen Start-up-Hubs. Wir wollen unser Netzwerk aber noch weiterspannen. Dazu gehört einerseits, dass weitere Städte – wie Wien Ende dieses Jahres – hinzukommen und bestehende Partnerschaften – wie mit New York – vertieft werden.

Berlin feierte 2017 das Bestehen seiner 50-jährigen Städtepartnerschaft mit Los Angeles mit einem 2-tägigen Festival in L.A. Wie waren die Resonanzen auf die vielfältigen Events? Und welche Projekte konnten hier für die Zukunft angestoßen werden?

Die Reise hat sich gelohnt. An beiden Tagen haben wir in unserem Berlin Lab im Arts District in Downtown Los Angeles mehr als 3.000 Besucherinnen und Besucher begrüßt. 81 Akteure, davon 15 Berlin Partner, haben die Hauptstadt nach L.A. gebracht: Wirtschaft, Technologie, Kunst, Musik und – nicht zuletzt – Kulinarisches. Höhepunkte des Labs waren die TOA Conference, eine Tech-Ausstellung, eine Street-Art-Installation von den DIXONS und die Berlin Night, unsere Jubiläumsparty. Die Resonanz war großartig. Bei vielen Gesprächen im Lab oder der Wirtschaftskonferenz, die von der IHK organisiert wurde, wurden Kontakte vermittelt, Ideen ausgetauscht und Pläne geschmiedet. Ich freue mich darauf, das in den nächsten Wochen und Monaten in die Tat umzusetzen.

Der stetige Wachstumskurs Berlins hat sich auch 2017 fortgesetzt. Geht die Party Ihrer Meinung auch 2018 weiter?

Dass Berlin und die Berliner Wirtschaft weiterhin auf Wachstumskurs sind, ist ja keine Partyleistung, sondern harte Arbeit. Aber die Zeichen stehen weiterhin auf Aufschwung. Deshalb sollte auch für 2018 gelten: Work hard, party hard.

Kunst und Kulinarik in der Kanzlei: Ausstellung Metall² bei HFK Rechtsanwälte

Soloschau des Stahlbildhauers Karl Menzen

„Vom Inneren ins Äussere“ ist kurz beschrieben der Ansatz von Stahlbildhauer Karl Menzen für seine schwingenden und tanzenden Werke. Seine Skulpturen scheinen die natürliche Schwere und Härte des Materials zu verlieren. Anreiz für die interessierten Gäste des ersten HFK Salons auch Parallelen zum juristischen Alltag zu suchen – die HFK Rechtsanwälte sind besonders auf Fragen des Baurechts spezialisiert. Menzens Werke bieten

Der Ausstellungstitel Metall2: Stahlskulpturen und K

jedenfalls reichlich Inspiration und alleine schon für das Auge eine aussergewöhnliche Ästhetik, die in den großzügigen Räumen von HFK hervorragend inszeniert ist.

Gastgeber und Rechtsanwalt Ernst Wilhelm, Leiter des Berliner Büros von HFK, brachte Kunst und Künstler in die Knesebeckstrasse 1 in Charlottenburg und schafft damit eine einzigartige Verbindung von Skulpturen-Galerie und Kanzleiarchitektur. Kunsthistorikerin Dr. Annette Seeler gab eine packende Einführung zu dem Schaffen von Karl Menzen und seiner Stahlkunst.

Kulinarisch setzte sich das Thema des Abends Metall² auch am Buffet fort

HFK Salon, Vernissage von Werken des Stahlkünstlers Karl Menzen

Küchenmeister Thomas Vetter von der Sardinen-Bar kreierte köstliche Variationen von verschiedenen Sardinen, direkt aus der Fischkonserve. Vetters Gourmet-Dosen kommen allerdings meist aus kleinen Familienbetrieben in der Bretagne und haben höchste Qualität. Entsprechend begeistert waren die HFK-Gäste, unter ihnen Manfred Rettig, ehemaliger Chef der Stiftung Berliner Schloss, Thomas Klein, Vorsitzender der Berliner Pressekonferenz, Richard Giessel, vPE Bank am Potsdamer Platz, Bernd Wolfgang Steuten, Villenpark Potsdam-Groß Glienicke sowie viele namhafte Vertreter der Berliner Architekten-, Bau- und Immobilienbranche. Skulpturen von Karl Menzen im öffentlichen Raum kann man auch zum Beispiel am Kurfürstendamm 132 1 (Versus), im Alter Park am Tempelhofer Damm (Stauchung-harmonisch) oder in der Grünanlage in der Manfred-von Richthofen-Straße in Tempelhof (Doppelherme) anschauen.

V. n. r.: Frank Schmeichel, Business Network, Richard Giessel, vPE Bank am Potsdamer Platz, Gastgeber Ernst Wilhelm, HFK Rechtsanwälte, Thomas Klein, Vorsitzender Berliner Pressekonferenz

„HFK Salon“ ist eine Veranstaltungsreihe, die sich mit den unterschiedlichsten Themen aus den Bereichen, Kunst, Kultur, Politik und Lebensart beschäftigt. (fs)

bautec 2018: Der Kongress für Architekten und Planer

Unter dem Titel „FASSADE 2018 – smart grün dynamisch“ findet im Frühjahr 2018 ein neues Kongressformat statt. Die kommende bautec Berlin (20.-23.2.2018) richtet sich an Architekten, Planer und Ingenieure. Im Palais am Funkturm präsentieren namhafte Fassadenspezialisten aus Forschung und Lehre gemeinsam mit international renommierten Architekten aktuelle Strömungen, neueste Technologien sowie preisgekrönte Bauten mit außergewöhnlichen Fassadenlösungen. Erwartet werden u.a. Ulrich Knaack (TU Darmstadt + Delft), Daniel Pfanner (Bollinger + Grohmann), Teodora Vatahska und Axel Müller (HTCO), Arno Lederer (LRO), Laura Fogarasi-Ludloff (Ludloff Ludloff) und Dan Stubbergaard (COBE).

Das neue Kongressformat bietet rund 500 Fachbesuchern die Möglichkeit, einen halben Tag lang Vorträge aus den Bereichen Forschung und Engineering sowie Architektur – national und international – zu erleben. Darüber  hinaus bietet die Fachmesse eine Plattform, um sich auszutauschen und mit Kollegen zu vernetzen.

„FASSADE 2018 – smart grün dynamisch“

Mit dem Thema „FASSADE 2018 – smart grün dynamisch“ verbindet der Kongress, bautec 2018, Inhalte die für Architekten, Planer, Ingenieure aber auch Hersteller gleichermaßen wichtig sind und sie verbindet. Die Fassade ist schon seit langem nicht mehr nur Hülle oder Frontseite eines Gebäudes. Neben der gestalterisch ästhetischen Aussage beziehungsweise ihrer Außenwirkung spielt das Thema Funktionalität eine immer bedeutendere Rolle. Traditionell als Schutz vor Sonneneinstrahlung, Witterung und Sicht genutzt, spiegelt die Gebäudehülle aktuelle Ansprüche an die Architektur. Smarte, grüne und nachhaltige Fassaden zu gestalten, ist das zentrale Anliegen von Planern und Herstellern. Innovative Technologien werden entwickelt, revolutionäre Materialien erprobt, die Digitalisierung erlaubt neue Wege des Entwerfens.

Über die bautec

Alle zwei Jahre finde die bautec – Internationale Fachmesse für Bauen und Gebäudetechnik –in Berlin statt. Ca. 35.000 Besucher informierten sich auf der letzten Veranstaltung bei 502 Ausstellern aus 17 Ländern. Präsentiert werden die neuesten Produkte, Services und Themen der nationalen und internationalen Bau- und Immobilienwirtschaft. Veranstaltet wird die bautec von der Messe Berlin. Ideeller Träger ist der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V. (red)