Architektenkammer Berlin: Highlights der Architektur Berlins

Berlin gehört zu den Metropolen, deren Entwicklung sich in starkem Maße auch in der Architektur der Stadt widerspiegelt. Das dokumentiert in beeindruckender Weise das Jahrbuch, das seit 1999 von der Architektenkammer Berlin herausgegeben wird. Seitdem werden in jedem Band über 60 Projekte von Berliner Architekten analysiert und jeweils deren Stärken und Schwächen herausgearbeitet.

In der Ausgabe 2018 werden unter anderem Entwürfe für Pop-up-Stores, Konzepte für Schulneubauten und Ideen für den kommunalen Wohnungsbau vorgestellt. Dabei wird insgesamt deutlich, wie die Architektur die Entwicklung urbaner Räume nicht einfach nur abbildet, sondern durch die Verwirklichung innovativer Ideen auch maßgeblich prägt. Die Herausgabe des Jahrbuches wird jedes Jahr durch die Ausstellung „da! Architektur in und aus Berlin“ im stilwerk begleitet. Über die Rolle der Architektur in der Stadtentwicklung und das Jahrbuch ARCHITEKTUR BERLIN sprachen wir mit Christine Edmaier, Präsidentin der Architektenkammer Berlin.

Frau Edmaier, es heißt: Wie die Stadt, so ihre Baukultur. Wäre das eine Erklärung, weshalb die Berliner Architektur weltweit immer wieder große Aufmerksamkeit erregt?

Das stimmt in dem Sinn, dass die Baukultur in Berlin so schwer zu beschreiben ist wie die Stadt selbst. Katrin Lompscher, unsere Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, sagt, dass in Berlin gute Architektur trotz der offensichtlichen Mangel in der Baupolitik und Verwaltung entsteht. Wir müssen weiter daran arbeiten, dass Baukultur in Berlin genauso wie Kunst, Konzert und Theater überhaupt als prägender Bestandteil der Metropole wahrgenommen wird.

Meist wird in den Medien eher über Mietpreise, Nachverdichtung und Grundstücksspekulation berichtet. Das sind alles wichtige Themen, aber die Gebäude stehen langer als diese Phasen der an- und abflauenden Konjunktur dauern. Wenn überhaupt, dann ist das Besondere in Berlin das Fragmentarische, Übereinander-Geplante, das aus den verschiedenen Systemen und Zeitaltern übrig geblieben ist. Das kann wie ein Buch gelesen werden.

Buch ist das Stichwort. Welche Highlights bietet die aktuelle Ausgabe, Band 7, des von der Architektenkammer Berlin herausgegebenen Jahrbuchs ARCHITEKTUR BERLIN?

Die vorgestellten Projekte wurden alle in Berlin geplant, jedoch von Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern und Regionen. Gerade die Gegensätzlichkeit der Projekte, der Aufgabenstellungen und der Herangehensweise ist typisch für Berlin – hier will sich schließlich jeder vom anderen abheben. Es gibt einerseits eine solide, preußisch rationalistische Architektur, wie beim BND.

Andererseits aber auch viel Experimentelles, Temporares wie das BRLO am Gleisdreieckpark und vor allem vieles, was sich auf hohem Niveau mit Bestehendem auseinandersetzt, seien es Schwimmbäder, Gewächshäuser oder eine Scheune in Brandenburg. Auch beim so wichtigen Thema Wohnen zeigt sich eine große Vielfalt: Die notwendige urbane Verdichtung begegnet uns in vielen Projekten, wie Lückenschließungen im Blockrand oder in Höfen, aber auch Dachaufbauten.

 

Jahrbuch ARCHITEKTUR BERLIN Band 7 | Foto: © ARCHITEKTUR BERLIN

Jahrbuch ARCHITEKTUR BERLIN Band 7 | Foto: © ARCHITEKTUR BERLIN

 

Jeder Band enthält zusätzlich Beiträge über Hintergründe, Trends und Entwicklungen im Baugeschehen – nicht nur in Berlin. Um welche Themen geht es diesmal?

Ein Thema ist diese Pop-up-Szene mit ihren temporaren Bauten, den gestapelten Containern oder Minimalhäuser, die so gut zum Berliner Lebensgefühl des Provisorischen passen. Wichtig wird derzeit neben dem Wohnungsbau zunehmend der Schulbau in Berlin – es sollen ja nicht nur viele Schulen sondern auch für neue pädagogische Konzepte gebaut werden. Mich beeindrucken besonders die Essays über Infrastruktur, Verkehr und Öffentlichen Raum, denn sie machen uns bewusst, dass die Stadt nicht nur aus Häusern besteht. Gerade hier ist in Berlin noch viel zu tun, wenn wir auch in Zukunft gut miteinander in dieser Stadt leben wollen.

 

Christine Edmaier, Präsidentin der Architektenkammer Berlin, präsentiert auf der Ausstellungseröffnung "da! Architektur in und aus Berlin" das Jahrbuch Band 7 | Foto: Boris Trenkel

Christine Edmaier, Präsidentin der Architektenkammer Berlin, präsentiert auf der Ausstellungseröffnung „da! Architektur in und aus Berlin“ das Jahrbuch Band 7 | Foto: Boris Trenkel

 

Eine schwedische Schulweisheit lautet: „Ein Kind hat drei Lehrer: Der erste Lehrer sind die anderen Kinder, der zweite Lehrer ist der Lehrer, und der dritte Lehrer ist der Raum.“ Wie verändert sich die Schularchitektur?

Hier ist das preußische Schul- und Pädagogik- Modell nun endgültig am Ende. Denn es geht um den Abschied von der „Flurschule“ hin zu Lernhäusern, bei denen unterschiedliche Räume zum Lernen um ein Forum gruppiert sind, mit jeweils zugeordneten Bereichen für die Pädagogen. Ein Mehrzweckbereich für Mensa und Aula sowie gut nutzbare Freiraume ergänzen das Angebot, um neben der Ganztagesschule auch die Inklusion konsequent umsetzen zu können. Das führt zu ganz neuen Schultypen und ist besonders bei der Weiterentwicklung des Bestands eine Herausforderung. Für Berliner Architektinnen und Architekten ist es eine großartige Aufgabe und wir sind gespannt auf die ersten Wettbewerbe, die mit den neuen Raumprogrammen ausgeschrieben werden. (cr)

BRAIN BOX BERLIN erhält Baugenehmigung in Adlershof

Neues „Campus-Living“ verspricht der genehmigte Bau eines 24.000 Quadratmeter umfassenden Büro- und Gewerbeflächenkomplexes in Adlershof. Ab Juni 2018 soll das hochmoderne Bauprojekt entstehen. Müller und Reichmann Architekten realisieren im Auftrag der Profi Partner AG einen achtstöckigen Präsentationsturm im Flughafenkorridor des BER. Geplant ist, den Bau bis Frühjahr 2020 abzuschließen. Die Brain Box Berlin, so der Name des Bauprojekts, soll als zentrale „Landmark“ im lebendiger und hipper werdenden Bezirk Adlershof in Berlins Peripherie funktionieren.

 

Weitläufig und kaum zu übersehen | Foto: Profi Partner AG

Weitläufig und kaum zu übersehen | Foto: Profi Partner AG

 

Open Space für große Ankermieter, Co-Working für kleinere

Als „Eingang in die Metropole“ soll die achtstöckige Präsentationsfläche Anreisenden des BER zeigen, was Berlin an Räumen zu bieten hat. Der Bau wird Gewerbeflächen und Produktionsräume mit Co-Working- und Open-Space-Flächen verbinden. Durch ihre Variabilität sind die Flächen für verschiedenste Mieter aus dem Büro- und Gewerbebereich attraktiv. Obwohl das Turmgebäude als eine Neuheit beworben wird, scheint es sich eher stufenlos in den modernen Technologiepark und die Wissenschaftsstadt Adlershof einzugliedern.

„Der prägende Tower und die starke Sichtbarkeit des Gebäudes sind zum Beispiel prädestiniert für eine große Marke als Ankermieter. Solch einen Leuchtturm-Standort findet man in der Hauptstadt nicht so schnell wieder“, betont Bauherr Dirk Germandi die starke Heraushebung des Bauprojekts im Bezirk Treptow-Köpenick.

Hot-Spot Adlershof

Die Brain Box möchte eine Reihe zusätzlicher Services für die Mieter anbieten. Beispielsweise soll ein Verleihdienst für E-Fahrräder und eine Ladestation für Elektroautos sowie Carsharing angeboten werden.  Diese Prinzip, wie in Büroflächen in Mitte bereits vorgemacht, soll zukünftig zum gängigen Büroalltag gehören.

Mit Baugenehmigung wird auch die Lage des standortmäßig interessanter werdenden Kiezes Adlershof und die Konkurrenz zum Stadtteil Mitte betont. Müller und Reimann Architekten bezeichnen Adlershof schon jetzt als „das neue Mitte“. Der Bezirk profitiert jedoch vermehrt von den Sitzen einiger Technologiekonzerne und Veranstaltungen wie „Die Lange Nacht der Wissenschaft“. Mitte lebt währenddessen von starken Kontrasten verschiedenster Unternehmen und dem Flair bunter Vielfalt. Bei Adlershof und dem Flughafenkorridor ginge es vor allem um eine gute Verkehrslage. Nicht zwingend wichtig sei, das für die Anbindung sondern auch um die Sichtbarkeit des Gewerbes zu garantieren. Mit voraussichtlicher Fertigstellung 2020 wird dem selbst benannten „klügsten Kiez Berlins“ eine weitere hochmoderne Glasbox hinzugefügt werden. (cn)

Zwischen Jugendstil und Retro: Mercedes Benz mietet Kaufhaus Jandorf

Das bisher als Veranstaltungsort genutzte Kaufhaus Jandorf am Weinbergspark in Mitte ist für den Umbau bereits in Gerüste gehüllt. Nach langjährigem Leerstand des Jugendstil-Baus, der nur durch temporäre Veranstalter abgelöst wurde, bedeutet das einen langfristigen Mieter.

Die Vielfalt des Kaufhaus Jandorf

Mercedes Benz nutzte das Kaufhaus Jandorf bereits 2017 für die Fashion Week als zentralen Laufsteg. Nun wird sich der Autokonzern im einstigen DDR-Modeinstitut von einer anderen Seite präsentieren. Den von der DDR erlittenen Rohstoffengpass, wegen dem das Modeinstitut zu improvisieren hatte, werden Passanten in den Schaufenstern des neuen Showrooms jedoch nicht vorfinden.

Die ursprüngliche Verkaufsfläche von 10.000 Quadratmetern, die das Kaufhaus im Jahr 1904 bot, überstand den Zweiten Weltkrieg weitgehend unbeschadet. Hotelier Jacob Schultz kaufte das Kaufhaus nach der Wiedervereinigung von der Treuhandgesellschaft. Doch am schon zuvor vorherrschende Leerstand konnte auch der Eigentümerwechsel nur wenig ändern. Vorübergehende Mieter brachten Partys, Mitte-Flair aber auch Politik mit der Wahlkampagne der CDU zur Bundestagswahl 2017 mit. Gut besuchte Einzeltermine und kulturelle Veranstaltungen werden demnächst von glänzendem Lack abgelöst, der sich zu präsentieren wissen wird.

 

Glänzender Lack, Prototypen und unverputzte Wände? | Foto: pexels.com

Glänzender Lack, Prototypen und unverputzte Wände? | Foto: pexels.com

 

Denkmalschutz trifft Prototyp

Mit einer Kombination aus Denkmalschutz und den digitalen Innovationen des Autoherstellers gilt es, das Publikum rund um das Szeneviertel am Weinbergspark zu überzeugen. Angesichts des vorherrschenden Stils, der umliegenden Eigentumswohnungen, Start-ups sowie der hippen Bewohner Mittes dürfte das jedoch kein Problem sein. Das weitgehend entkernte Innere des Baus förderte schon die unkonventionelle Atmosphäre von einigen Kunst- und Fotoausstellungen. Auch für Mercedes Benz könnten die unverputzten Wände einen interessanten Kontrast aus Alt und Neu bilden. Dieser spiegelt sich unverkennbar im Vintage-Stil der Mitte-Bewohner sowie ihrer Shops und Cafés wider. Ob es Mercedes mit einem Retro-Anstrich versuchen wird, bleibt bisher unklar. Silke Wandorf, eine Sprecherin der Stuttgarter Daimler AG, bestätigte der Berliner Zeitung: „Wir haben einen Mietvertrag mit dem Kaufhaus Jandorf abgeschlossen“. Zu der mutmaßlichen Länge des Mietvertrages von 30 Jahren wurde bisher jedoch kein Statement abgegeben. Auch zum zukünftigen Nutzungskonzept für das ehemalige Warenhaus hält sich Daimler derzeit noch bedeckt. (cn)

TRION Leipziger Platz: Tiefbauarbeiten schreiten planmäßig voran

Ein halbes Jahr nach dem Spatenstich laufen die Arbeiten am Projekt TRION Leipziger Platz planmäßig ab. Die Baugrube soll trotz der großen Herausforderung, die diese an die Projektdurchführung stellt, termingerecht im Herbst dieses Jahres fertiggestellt werden.

TRION Leipziger Platz: Büro- und Geschäftshaus

Auf dem Eckgrundstück Leipziger Platz 18 errichtet der Bauherr F100 Investment AG mit seinem Projektentwickler FREO GmbH zwischen Ebertstraße und Leipziger Platz ein Büro- und Geschäftshaus, das den Namen TRION Leipziger Platz tragen und oberirdisch über rund 10.000 Quadratmeter BGF verfügen wird. Der Entwurf sieht einen siebengeschossigen Sockelbau vor, der zur Platzecke hin von einem viergeschossigen gestaffelten Turmaufbau gekrönt wird. Im Untergeschoss wird eine Tiefgarage entstehen.

Exponierte Lage

Der Leipziger Platz 18 ist ein exponiertes Grundstück: Es ist umschlossen von verkehrsreichen Straßen, im Untergrund befinden sich zwei Bahntunnel und der unmittelbare Nachbar ist die Kanadische Botschaft. Das Büro- und Geschäftshaus TRION Leipziger Platz wird sich als Nordwest-Abschluss in die oktogonale Figur des Gesamtareals harmonisch einfügen und dennoch ein eigenständiges, Identität stiftendes Gebäude sein.

Entwurf des Berliner Architekturbüros léonwohlhage

Der Entwurf für das Gebäude stammt von den renommierten Berliner Architekten léonwohlhage, die den 2016 ausgelobten Wettbewerb gewonnen haben.

Die Fertigstellung des Gebäudes ist für Mitte 2020 avisiert. (ak)

Berliner Senat will 720 marode Schulen sanieren

Heruntergekommene Wände, kaputte Fenster oder verwahrloste Sporthallen – seit langer Zeit steht das Thema marode Schulen in Berlin in der Diskussion. Eltern, Schüler und Lehrer warten schon Jahre darauf, dass endlich was unternommen wird.

Nun hat der Senat hat endlich konkrete Pläne für die Sanierung von mehr als 720 Schulen. Von einzelnen Sanierungen bis hin zum kompletten Neubau ist alles dabei.

720 Schulen werden saniert

Erstmals gibt es für die Schullandschaft der Hauptstadt einen genauen Überblick über geplante Sanierungs- und Baumaßnahmen. Mit Stolz stellten die Bildungssenatorin Sandra Scheeres, der Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen und die Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher am vergangenen Dienstag den Schulbaufahrplan vor. „Dass wir ein solches Dokument haben, das gab es noch nie“, so Scheeres. Insgesamt umfasst der Plan 740 Seiten, in denen die Sanierung von 720 Berliner Schulen vorgesehen ist. In dem Plan sind sowohl die konkreten Maßnahmen als auch die Kosten sowie die zuständigen Behörden tabellarisch nach Bezirken aufgeführt.

Während die einzelnen Bezirke die Aufgabenträger sind, übernimmt das Land Berlin über die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung sowie die landeseigene Wohnungsgesellschaft Howoge die großen Neubau- und Sanierungsprojekte. Etwa 5,5 Milliarden Euro sollen die geplanten Maßnahmen kosten. Das Geld dafür kommt aus unterschiedlichen Programmen und Kredite, die Howoge aufnehmen soll. Mit 41,6 Millionen Euro ist die John-F.-Kennedy-Schule in Zehlendorf das teuerste Projekt.

 

Bausenatorin Katrin Lompscher, Bildungssenatorin Sandra Scheeres und Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen stellen die Maßnahmen zur Berliner Schulbauoffensive vor | Foto: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen

Bausenatorin Katrin Lompscher, Bildungssenatorin Sandra Scheeres und Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen stellen die Maßnahmen zur Berliner Schulbauoffensive vor | Foto: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen

 

Auch 60 neue Schulen im Schulbaufahrplan

Neben den Sanierungsmaßnahmen von 720 Schulen ist auch der Bau von 60 neuen Schulen geplant. Denn im Zuge des Bevölkerungswachstums braucht Berlin auch zunehmend mehr Bildungseinrichtungen. Wie Senatorin Lompscher informierte, sind die ersten zehn Projekte im Rahmen des Programms „Modellvorhaben beschleunigter Schulbau“ (MOBS) bereits in der Umsetzung. Weitere 22 Grundschulen befinden sich bereits in der Planung.

Von den rund 60 neuen Schulen wird die Howoge 29 übernehmen. Die verbliebenen Bildungseinrichtungen baut die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Wie Lompscher am Dienstag verkündete, werden sie meisten Schulen in Pankow (16) und Lichtenberg (10) entstehen. Derzeit werden schon einige Schulen saniert oder räumlich erweitert. Sowohl die Sanierungen als auch die Neubauten sollen voraussichtlich 2027 fertiggestellt werden. (dn)

Kosten für Berliner Einheitsdenkmal steigen weiter

Die Kosten für das in Berlin geplante Freiheits- und Einheitsdenkmal fallen höher aus als ursprünglich angenommen: Zusätzlich zu den zuletzt kalkulierten 15 Millionen Euro werden weitere 2,5 Millionen Euro benötigt, wie aus einem Bericht von Kulturministerien Monika Grütters hervorgeht.

Initiative „Denkmal Deutsche Einheit“ will Denkmal errichten

Anlässlich des 10. Jahrestages der Friedlichen Revolution gründeten Florian Mausbach, ein deutscher Stadtplaner, Günther Nooke, DDR-Bürgerrechtler und deutscher Politiker, Jürgen Engert, Journalist, und Lothar de Maizière, deutscher Politiker, die Initiative „Denkmal Deutsche Einheit“. Ziel der Initiative war es, ein Denkmal in Erinnerung an die Friedliche Revolution von 1989 und an die deutsche Wiedervereinigung von 1989/1990 zu errichten. Der Initiative schlossen sich zahlreiche Persönlichkeiten der Öffentlichkeit an.

Um die Menschen zu würdigen, die den Mut hatten, sich gegen das DDR-Regime zu stellen, haben die Gründer am 13. Mai 1998 in einem offenen Brief Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth, Bundeskanzler Helmut Kohl, Bundesratsvorsitzenden Gerhard Schröder und den Regierenden Bürgermeister Eberhard Diepgen dazu aufgefordert, ein Freiheits- und Einheitsdenkmal erbauen zu lassen.

Deutscher Bundestag spricht sich für die Errichtung des Denkmals aus

Nachdem der Antrag für das Einheitsdenkmal im April 2000 im Kulturausschuss des Bundestages abgelehnt wurde, nahm der Bürgerverein „Deutsche Gesellschaft“ das Projekt wieder auf. Erst am 09. November 2007 sprach sich der Bundestag für die Errichtung des Monuments aus. Erbaut werden soll es auf dem großen Sockel des ehemaligen Kaiser-Wilhelm-Nationaldenkmals, das 1950 von der DDR-Führung abgerissen wurde.

Nach dem Beschluss des Bundestages wurde Anfang 2009 ein zweistufiger Gestaltungswettbewerb ausgelobt, der jedoch abgebrochen wurde, da die Jury sich nicht für einen Entwurf entscheiden konnte. Einige Monate später, am 1. Juli 2009, beschloss der Bundestagsausschuss für Kultur und Medien, einen zweiten Wettbewerb. 2011 wurde der Entwurf „Bürger in Bewegung“ von Johannes Milla (Stuttgart) und Sasha Waltz (Berlin) zum Sieger gekürt.

Das Einheitsdenkmal soll nun 17 Millionen Euro kosten

Die Baugenehmigung für die Errichtung des Denkmals wurde im Oktober 2015 erteilt. Im April 2016 wurden jedoch schon kurze Zeit später die Planungen für den Bau von dem Haushaltsausschuss des Bundestages gestoppt. Denn er argumentierte mit der Kostensteigerung von 10 auf mehr als 14 Millionen Euro. 2017 initiierten die Fraktionschefs von CDU und SPD, Volker Kauder und Thomas Oppermann, jedoch einen neuen Beschluss, indem der Bau des Monuments erfolgreich bewilligt wurde.

Grund für die steigenden Kosten sei zum einen der Aufwand für die Sanierung des Sockels. Zum anderen liegt es an der steigenden Vergütung, für die für den Bau beauftragte Agentur Milla & Partner. Ursprünglich sollte das Denkmal nächstes Jahr zum 30. Jahrestag des Mauerfalls eingeweiht werden. Dieser Termin wird nun nach aller Voraussicht nicht einzuhalten sein. (dn)

Kudamm Karree: CELLS Group vermietet Büroflächen an RTL Radio Center Berlin

Die CELLS Group hat rund 3.000 Quadratmeter Büroflächen im „Ku’damm-Karree“ in Berlin langfristig an die RTL Radio Center Berlin GmbH vermietet. Unter anderem werden die vier Radiosender „104.6 RTL“, „JamFM“, „105‘5 Spreeradio“ und „RTL Radio – Deutschlands Hitradio“ in das achte Obergeschoss des Komplexes in der Uhlandstraße 30-32 ziehen.

Liveradio aus dem Büroturm des Kudamm Karrees

Der im Rahmen des Mietvertrags vereinbarte Umbau der Büroflächen beginnt ab sofort, der Umzug des Mieters in die neuen Flächen wird dann planmäßig im zweiten Quartal 2019 erfolgen. Aktuell mietet das RTL Radio Center Berlin Flächen im ebenfalls zum „Ku’damm-Karree“ gehörenden Büroturm am Kurfürstendamm 207-208 und sendet live aus den dortigen Radiostudios.

„Wir sehen in dem erfolgten Abschluss des Mietvertrags einen Beleg für die hohe Standort- und Objektqualität des Ku’damm-Karrees sowie eine weitere Bestätigung der geplanten Umbaumaßnahmen. Es freut uns sehr, dass wir RTL erneut als Mieter gewinnen konnten“, sagt Norman Schaaf, Geschäftsführer der CELLS Bauwelt GmbH.

Langfristige Lösung mit RTL

Stephan Schmitter und Jan Trenn, Geschäftsführer der RTL Radio Center Berlin GmbH, ergänzen: „Wir sind sehr glücklich, dass wir gemeinsam mit CELLS Bauwelt eine langfristige Lösung für den Verbleib im Ku‘damm-Karree gefunden haben. Mit dem bevorstehenden Umzug in die komplett neuen Geschäftsräume in der Uhlandstraße bietet sich uns die Chance, unser Unternehmen fit für die neuen Formen des Arbeitens im digitalen Zeitalter zu machen und gleichzeitig unseren Mitarbeitern und Kunden weiterhin ein gemeinsames Arbeiten an diesem attraktiven City-Standort zu ermöglichen. Die bisherige Zusammenarbeit zur  Vorbereitung des Umzugs hat uns davon überzeugt, mit CELLS Bauwelt den richtigen Partner für dieses Vorhaben gefunden zu haben.“

Kudamm Karree bleibt Museums- und Theaterstandort

Das Ku’damm-Karree wird auf Basis der Entwürfe des renommierten Architekten Prof. Jan Kleihues mit umfangreichen Bau- und Sanierungsmaßnahmen neu belebt und zu einem urbanen, gemischt genutzten Quartier entwickelt. Das bestehende kulturelle Angebot trägt wesentlich zur Attraktivität des Gebäudekomplexes bei. Daher ist als Ergänzung zu Gastronomie, Arbeiten und Shopping auch zukünftig ein Theater- und Museumsbetrieb im Ku’damm-Karree vorgesehen.

Die CELLS Group wurde bei der Vermietung von der Wirtschaftskanzlei GSK STOCKMANN und RTL durch Wollmann & Partner Rechtsanwälte mbB juristisch beraten.

Mehr Informationen: Cells Group: www.cells-group.com

Hines-Turm: BVG befürchtet Überflutung der U5

In Berlin werden immer mehr Hochhäuser gebaut oder befinden sich noch in der Planung. Allein am Alexanderplatz sind bis zu zehn Wolkenkratzer geplant. Für zwei Projekte gibt es sogar schon konkrete Pläne. So erhielt der Alexander-Tower erst im vergangenen Monat die Baugenehmigung. Das andere Projekt ist der 150 Meter hohe Hines-Turm.

Die BVG hat jedoch Bedenken, ob der Hines-Turm gebaut werden kann. Denn der Wolkenkratzer soll unmittelbar über dem Tunnel der U5 entstehen. Insgesamt könnten mehr als zehn Tunnel durch den Bau beschädigt werden.

Der Hines-Turm sollte schon längst fertig sein

Schon seit den 1990er Jahren existieren die Hochhauspläne für den Alexanderplatz. So entwickelte der Star-Architekt Hans Kollhoff 1993 ein Masterplan, der zehn 150 Meter hohe Wohntürme umfasst. Da jedoch der Plan den Abriss vieler Bauten voraussetzte, sollte das Konzept überarbeitet werden. Wie Senatsbaudirektorin Regula Lüscher ankündigte, wurde lediglich das geplante Hochhaus am Standort des Berliner Verlages aufgegeben, da das Verlagshaus unter Denkmalschutz steht.

Nachdem 20 Jahre lang kein einziges Hochhaus auf Kollhoffs Masterplan hin realisiert wurde, lobte die Alexanderplatz D4 Zweite Verwaltungsgesellschaft mbH, vertreten durch die Hines Immobilien GmbH, im Jahr 2013 einen nicht offenen, einphasigen, hochbaulichen Wettbewerb für den Neubau eines Turmhochhauses aus. Im Januar 2014 wurde das Projekt vom US-Architekten Frank O. Gehry zum Sieger gekürt. Der Bau sollte 2015 beginnen und zwei Jahre später 2017 fertiggestellt werden. Das Vorhaben wurde jedoch schon sehr früh auf Eis gelegt, da die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) Bedenken hatten.

 

Alexanderplatz Residential Tower | Foto: Hines Corporate Communications

Alexanderplatz Residential Tower | Foto: Hines Corporate Communications

 

BVG befürchtet Überflutung der U-Bahn-Tunneln

Der 150 Meter hohe Hines-Turm mit einer Grundstücksfläche von 5.329 Quadratmeter soll neben dem Elektromarkt Saturn auf einem aus dem Jahr 1930 stammenden Fundamentblock errichtet werden. Da jedoch die U-Bahn-Linie 5 durch diesen Block verläuft, kann nicht ausgeschlossen werden, dass bei den Bauarbeiten der Tunnel beschädigt wird und es zu einem Wassereintritt kommen kann. Laut BVG liegt der Tunnel vollständig im Grundwasser.

BVG-Chefin Sigrid Evelyn Nikutta warnt davor, dass im Falle eines unkontrollierten Wassereintritts bis zu 17 Bahnhöfe geflutet werden und dadurch der U-Bahnbetrieb mehrere Jahre erheblich beeinträchtig wird. Betroffen wären die U-Bahn-Linien U5, U2 sowie U8. „Wir sehen nach wie vor erhebliche Risiken für die U-Bahnanlagen und den U-Bahnbetrieb, sollte dieses Bauvorhaben so wie geplant realisiert werden“, so BVG-Sprecherin Petra Reetz.

Der Aufsichtsrat wird entscheiden

Um Schäden beim Bau des 39-stöckigen Wohnturms zu verhindern, hat die BVG schon im Vorfeld mit dem Management von Hines eine Vereinbarung ausgehandelt. Diese ist jedoch von der BVG-Chefin noch nicht unterzeichnet worden. Das Bedenken der BVG kann der Senat nachvollziehen. „Wenn Bauprojekte die Betriebssicherheit von Schnellbahnen – hier der U-Bahn an einem zentralen Knotenpunkt – gefährden können, muss im Interesse aller Berlinerinnen und Berlinern sorgfältig hingeschaut werden“, so Matthias Borowski, Pressesprecher der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe.

Auf der nächsten Aufsichtsratssitzung der BVG am 25. April wird entschieden, ob die BVG der Vereinbarung zustimmt oder nicht. Sollte der Verkehrsträger das Abkommen nicht unterschreiben, droht der Wohnturm, in dem 300 Wohnungen entstehen sollen, zu scheitern. (dn)

Spektakulärer Kran-Aufbau am Steglitzer Kreisel

Die Bauarbeiten am Steglitzer Kreisel beginnen mit einem spektakulären Auftakt: In der Nacht vom 16. auf den 17. April 2017 rollt ein Mammut-Kran vor dem Hochhaus an der Schloßstraße an. In den darauf folgenden Tagen wird er zunächst selbst montiert. Anschließend wird er einen kompletten Turmdrehkran in Einzelteilen auf das Dach des Hochhauses in gut 120m Höhe hieven und dort aufzubauen.

Die aufwändigen Kranarbeiten werden etwa 10 Tage andauern. Zunächst wird der Autokran auf seinen Einsatz vorbereitet. Ergänzend werden spezielle Betonfundamente am Boden positioniert und weitere unterstützende Hilfskräne angeliefert. Bereits am 18.04. soll der Autokran mit einer Hebekraft von bis zu 1.000 Tonnen einsatzbereit sein. Die erste Aufgabe für ihn lautet, eine Stahlunterkonstruktion für den Turmdrehkran auf dem Hochhausdach zu installieren.

ÜBerlin bekommt einen Turmdrehkran

Schließlich beginnt der Hauptakt: Über mehrere Tage werden die zahlreichen und schwergewichtigen Einzelteile des Turmdrehkrans auf das Dach transportiert und in luftiger Höhe auf der Stahlunterkonstruktion montiert. Ende April soll der Turmdrehkran dann seine Arbeit auf dem zukünftigen Wohnhochhaus „ÜBerlin“ aufnehmen.

Für die Dauer der Kranarbeiten sowie die anschließende Errichtung einer Schwerlastbühne vor dem Gebäudekomplex wird die Schloßstraße kurz hinter der Abfahrt der A 103 bis zur Kreuzung Grunewaldstraße/Albrechtstraße verengt. Die Durchfahrmöglichkeit für Fahrzeuge bleibt jedoch in beiden Richtungen erhalten.

Ein Spektakel für Kran-Spotter

Jürgen Kutz, Vorstand der CG Gruppe, freut sich auf die Aktion: „Die Kranaufstellung ist größenordnungsmäßig betrachtet der passende Auftakt für unser Großbauvorhaben am Steglitzer Kreisel. Sowohl die Aufstellung des gigantischen Autokrans selbst als auch die anschließende Installation des eigentlichen Turmdrehkrans auf dem zukünftig höchsten Wohnhochhaus von Berlin sind eine logistische und technische Herausforderung, die wir gerne annehmen. Sicher werden sich Berliner „Kran-Spotter“ dieses Ereignis nicht entgehen lassen und die Arbeiten beobachten. Auch wir selbst werden die Kranarbeiten mittels Kamera-Drohne für unsere Baudokumentation festhalten.“

Detaillierte Informationen zum gesamten Bauvorhaben erhalten interessierte Bürger und potenzielle Nutzer des neuen Quartiers im Rahmen einer Veranstaltung zur „Zukunft des Steglitzer Kreisel“ am 24. April 2018 von 17 bis 20 Uhr im alten Rathaus Steglitz gegenüber der Baustelle.

Im Herzstück des Bauprojektes, dem etwa 120 Meter hohen Turm, entstehen nach den Plänen der CG Gruppe unter dem Label „ÜBerlin“ 329 Wohnungen unterschiedlicher Größe. Berliner und die, die einen Platz für ihren ‚Koffer in Berlin‘ suchen, können wählen zwischen Größen von 30 bis durchschnittlich 120 Quadratmeter oder einem der exklusiven Penthäuser.

CITY WEST: Senatorin Lompscher stellt Pläne für Hertzallee vor

Schon seit Jahren wird um die Fläche hinter dem Bahnhof Zoo an der Hertzallee und um die Neuordnung des Verkehrs auf der Frontseite, dem Hardenbergplatz, gestritten. Viele Ideen wurden in der Vergangenheit bereits diskutiert: Hochhausquartier, Wissenschaftscampus oder BVG-Betriebsbahnhof. Sogar über die Errichtung eines Riesenrades wurde laut nachgedacht.

Aktuell ist das Gelände an der Hertzallee jedoch trostlos und wird kaum genutzt, seit 2007 liegt das zentral gelegene Areal weitgehend brach. Daher hat Bausenatorin Katrin Lompscher (Linke)  Ende 2017 die Planungen an sich gezogen. Wie die konkreten Pläne für das Quartier inmitten der City West nun aussehen, zeigte die Senatorin im Rahmen einer Standortkonferenz im Palazzo Spiegelpalast. Dieser gastiert aktuell auf der rund 13.000 Quadratmeter großen Fläche.

Bausenatorin Katrin Lompscher. Foto: Martin Rulsch, Wikimedia Commons. Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Katrin_Lompscher_(Martin_Rulsch)_1.jpg

Bausenatorin Katrin Lompscher. Foto: Martin Rulsch, Wikimedia Commons. Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Katrin_Lompscher_(Martin_Rulsch)_1.jpg

„Noch im Frühjahr wollen wir dazu den Aufstellungsbeschluss fertig haben“, versprach die Senatorin den rund 200 Gästen, die der Einladung gefolgt waren.

Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf steht Plänen positiv gegenüber

Auf der Konferenz ging es zunächst um die Nutzung des Bereichs nördlich der Hertzallee. Der Bezirksbürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf, Reinhard Naumann (SPD), sagte, in dem Bereich wäre eine höhere Dichte durch mehr Hochhäuser vorstellbar. Die Bezirksverordnetenversammlung stünde diesen Plänen positiv gegenüber.

Das Zentrum des nun neu zu ordnenden Gevierts zwischen S-Bahntrasse, Hertzallee und Müller-Breslau-Straße bildet das freie Grundstück, auf dem lange Zeit ein Riesenrad geplant war. Das Areal gehört inzwischen dem Münchener Immobilienunternehmen Reiß & Co. „Wir wollen einen Nutzungsmix aus Büros, einem Gästehaus für die Universität, einem Hotel und studentischem Wohnen“, erläuterte Projektentwickler Oliver Reiß.

Hochhauspläne

Der Entwickler befindet sich dazu bereits in Abstimmung mit der Technischen Universität (TU) Berlin. Geplant sind insgesamt sechs Gebäudeblöcke, von denen einer ein 30-stöckiges Hochhaus direkt an der Hertzallee sein soll. Das Gebäude soll etwas niedriger sein als die Hochhäuser Upper West und Waldorf Astoria am Breitscheidplatz, die jeweils 119 Meter messen.

Die TU soll auf dem nördlichen Teil des Geländes an der Müller-Breslau-Straße ein neues Gebäude für die Mathematik und ein neues Interdisziplinäres Zentrum für Modellierung und Simulation bekommen.

Das Busdepot soll in Richtung der Bahntrasse verschoben werden. Im Gespräch ist ein Grundstückstausch zwischen der BVG und dem Entwickler Reiß. Dieser tritt einen Teil des Riesenrad-Grundstücks an die BVG ab und bekommt im Gegenzug die Flächen des heutigen Busparkplatzes.

Bürger befürworten Studentenwohnung und eine sinnvolle Verkehrslösung

Beim Publikum stießen die Pläne überwiegend auf Zustimmung. Viele Gäste plädierten für eine vernünftige Lösung der Verkehrssituation und die Entstehung von preiswerten Studentenwohnungen.

Jan Holstein, Geschäftsführer SANUS AG: Fotos: SANUS AG

Jan Holstein, Geschäftsführer SANUS AG. Foto: SANUS AG

Für Jan Holstein, Geschäftsführer des Berliner Projektentwicklers SANUS AG, die selbst viel in Charlottenburg-Wilmersdorf baut, ist das Konzept ein gelungenes Beispiel für eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen Investoren, Senat und Bezirk: „Bezirksbürgermeister Naumann zeigt Weitsicht, wenn er an diesem zentralen Ort eine metropolitane Hochhausplanung in Aussicht stellt. Eine ausgewogene Nutzungsmischung gewährleistet so ein lebendiges Quartier und gibt den Menschen ein bisher brachliegendes Gelände zurück. Davon profitieren alle.“ (ak)