Brandenburg: Staatssekretär Fischer würdigt Leistungen von 113 Altmeistern

Der Staatssekretär im Wirtschaftsministerium Hendrik Fischer hat die Leistungen von 113 Altmeistern gewürdigt: In einer Festveranstaltung der Handwerkskammer Cottbus zeichnete er gemeinsam mit Kammerpräsident Peter Dreißig 29 Handwerksmeister mit dem Diamantenen und 84 mit dem Goldenen Meisterbrief aus, die vor 60 bzw. 50 Jahren ihre Meisterprüfung ablegten. In den ersten Berufsjahren der Jubilare habe der Kampf gegen die Mangelwirtschaft ihren Alltag bestimmt, sagte Fischer. Sie seien „nicht nur Meister ihres Gewerks, sondern auch der Improvisationskunst gewesen“. Auch erinnerte der Staatssekretär an den Umbruch nach der Wende, als die Handwerker „über Nacht dem marktwirtschaftlichen Wettbewerb standhalten mussten“. Er dankte den Meisterinnen und Meistern, dass sie „neue Firmen gegründet oder alte Firmen mit neuem Leben erfüllt, Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen und in der Region investiert haben“.

„Handwerk hat nach wie vor goldenen Boden. Damit dies auch so bleibt, muss sich das Handwerk aktiv um die Sicherung seines Fachkräftebedarfs kümmern und offen sein für neue Entwicklungen“, betonte Fischer. Das Wirtschaftsministerium unterstütze die Unternehmen bei Modernisierung und Digitalisierung nach Kräften. Als Beispiel nannte der Staatssekretär die Förderrichtlinie „Brandenburger Innovationsgutscheine“, die erst kürzlich um den Aspekt „Digitalisierung“ ergänzt wurde. Zudem verwies er auf das Innovationszentrum „Moderne Industrie Brandenburg“ an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg.

Damit der meisterliche Nachwuchs auch künftig nicht ausbleibe, stehe dem Handwerk zudem die Meistergründungsprämie zur Verfügung. Wer einen Betrieb gründet oder übernimmt, kann eine Förderung von bis zu 8.700 Euro erhalten. Bis zu 3.300 Euro gibt es obendrauf, wenn zusätzlich ein neuer Arbeits- oder Ausbildungsplatz geschaffen wird. „Seit Beginn der Richtlinie vor gut anderthalb Jahren haben rund 140 Meisterinnen und Meister einen Antrag auf Meistergründungsprämie gestellt. Vier von fünf Meisterinnen und Meistern wollen auch einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz schaffen“, sagte Fischer. (red)

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