BKK-Gesundheitsreport: Vier Faktoren für gesunde Beschäftigte

Im aktuellen Gesundheitsreport hat der Bundesverband der Betriebskrankenkassen (BKK) anhand vieler Daten den Zusammenhang zwischen Beruf und Gesundheit belegt.
Hier die vier wichtigsten Faktoren in Kürze:
  1. Je selbstbestimmter und kreativer gearbeitet werden kann, je mehr Freiräume eine berufliche Tätigkeit bietet, je besser dabei die Zusammenarbeit mit den Kollegen funktioniert, umso gesünder sind Beschäftigte
  2. Fehlen positive Einflussfaktoren, werden die Mitarbeiter schneller krank. Wo der Termindruck hoch, die Bezahlung schlecht und die Reputation des Jobs gering ist, erhöht sich die Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage erheblich
  3. Wesentlichen Einfluß hat das Verhalten der Leitungsebene im Unternehmen: Setzen Chefs auf Anweisungen, ist der Ton unfreundlich, unkollegial, Kritik häufig und Anerkennung selten, dann steigt der Krankenstand
  4. Auch die Qualität der Arbeit wirkt sich auf die Gesundheit der Beschäftigten aus: So sind Leiharbeiter im Jahr 2015 mit 17 Arbeitsunfähigkeitstagen häufiger krank gewesen als der Durchschnitt der Beschäftigten mit 15,4 Tagen. Befristungen und Teilzeitarbeit wirken sich ebenfalls negativ auf den Krankenstand aus
Eine Beteiligung der Beschäftigten an der Arbeitsgestaltung, mehr Anerkennung und weniger Leistungsdruck, effektivere Abläufe und Neueinstellungen können den Krankenstand hingegen deutlich senken. (red)
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