Berlins Dächer und Fasssaden: Auf einer Fläche von 400 Fussballfeldern grünt und blüht es

Berlin zählt zu Europas grünsten Metropolen. Doch nicht nur in Parks, Gärten und auf öffentlichen Grünflächen, auch auf den Dächern, Fassaden und Wänden von 18.000 Gebäuden blüht und sprießt es. Stadtweit summieren sich diese Flächen auf rund 400 ha, dies entspricht etwa 400 Fußballfeldern. Mehr als in jeder anderen deutschen Großstadt – trotzdem sind nur rund drei Prozent der Berliner Dachflächen begrünt. Damit ergibt sich ein riesiges, bislang ungenutztes Potential, das bei Neubauten aber auch Sanierungen im Bestand immer häufiger mitgedacht wird. Grund genug für Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, beim heutigen Weltkongress Gebäudegrün das Thema aufzugreifen.

„Vor dem Hintergrund globaler Veränderungen, des Klimawandels und dessen Folgen gilt es, für dicht bebaute urbane Räume nachhaltige Konzepte zu entwickeln, die auch den Ansprüchen kommender Generationen gerecht werden. Gebäudebegrünung – egal ob als Dach-, Fassaden- oder Wandbegrünung – spielt dabei im ökologischen Gesamtkonzept für innovatives Planen und Bauen eine zentrale Rolle“, so Senatorin Lompscher.

Organisator des Weltkongress` Gebäudegrün WGIC 2017 ist die Fachvereinigung Bauwerksbegrünung e.V. (FBB), in der die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen aktives Mitglied ist. Themenschwerpunkte sind in diesem Jahr die Gebäudebegrünung als Element nachhaltiger Planungs- und Bauprozesse, die Regenwasserbewirtschaftung, Biologische Vielfalt, städtische Strategien zur Gebäudebegrünung, Pflege und Wartung, Kosten-Nutzen-Betrachtungen und das Thema Zukunftsstadt.

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