Berliner Unternehmen kooperieren erfolgreich im Handelsgeschäft

Die beiden in Berlin ansässigen Immobilienunternehmen Deutsche Fachmarkt AG (DEFAMA) und die HD Gruppe kooperieren in Form eines Joint Ventures, um gemeinsam eine Handelsimmobilie im sächsischen Radeberg zu revitalisieren. Dafür haben die DEFAMA und HD einen Letter of Intent (LOI) beschlossen, wonach die HD Gruppe den Erwerb von 50 Prozent an der Objekttochter des EKZ Radeberg plant. Bis zum Ende des Jahres wollen die Joint Venture-Partner die Transaktion abgeschlossen haben.

„Wir freuen uns, mit der HD Gruppe einen überaus handels-affinen Co-Investor mit ins Boot holen zu können“, äußert sich Matthias Schrade, Vorstand der DEFAMA Deutsche Fachmarkt AG, zur Transaktion. „Durch die gemeinsame Investition in den Standort können wir hier ein Objekt mit herausragender Marktposition in der Region schaffen.“

Die DEFAMA hatte das EKZ Radeberg Anfang 2016 für rund 5,5 Mio. Euro erworben. Das EKZ befindet sich auf einem rund 37.000 Quadratmeter großen Grundstück und hat aktuell noch eine Mietfläche von 13.630 Quadratmetern. Ankermieter im EKZ Radeberg sind derzeit ALDI Nord und Konsum sowie der Baumarkt toom.

Fit für die Zukunft

Die Joint Venture-Partner wollen nach Erteilung aller Genehmigungen voraussichtlich 2019 mit dem Umbau des Einkaufzentrums beginnen. Das Objekt soll komplett entkernt und neu strukturiert werden. „Zusammen werden wir das Einkaufszentrum fit für die Zukunft machen. Hier kommt uns unsere langjährige Erfahrung bei der Revitalisierung von Handelsimmobilien zugute“, so Nils Blömke, Geschäftsführer der HD Handelsimmobilien GmbH (HDHI), zu den Plänen für das EKZ Radeberg. Zu Blömkes Track Record gehört unter anderem die Revitalisierung des Tempelhofer Hafens. Als Leiter der Hamburger Niederlassung der IPH Handelsimmobilien GmbH verantwortete er vor seinem Wechsel zur HD Gruppe u.a. das Center Management für das Einkaufszentrum in Tempelhof-Schöneberg.

Die HD Gruppe nutzt für ein zukunftsorientiertes Vorgehen bei der Revitalisierung von Handelsimmobilien das f³-Konzept („Fit For Future“). Dieses berücksichtigt die verschiedenen Käufergenerationen und ihre Kommunikationsbedürfnisse der Handelsimmobilien. Auch in den Umbau des EKZ Radeberg wird dieses Know-how einfließen. (red)

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