Berliner Umland: Immobilien-Nachfrage steigt um 318 Prozent

Weil Häuser und Eigentumswohnungen in den Metropolen immer schwieriger zu bezahlen sind, weichen Stadtbewohner laut Immowelt-Analyse verstärkt ins Umland aus. Die Nachfrage in den Großstädten bleibt dennoch hoch. Nach einer Postbank-Studie ist bis 2030 überwiegend mit Preissteigerungen zu rechnen.

Besonders junge Familien orientierten sich laut der Studie zunehmend Richtung Umland, um dort Eigentum erwerben zu können. Im engeren Gürtel um Berlin registrierte Immowelt eine Steigerung der Nachfrage um 318 Prozent. Während in Berlin Wohnungen im Median für 3.000 Euro/m2 angeboten würden, sind sie im Umland für 2.100 Euro/m2 zu haben. Ebenfalls immer attraktiver für Wohnimmobilienkäufer werden laut Immowelt die Gürtel rund um ostdeutsche Großstädte. Für die Studie hat Immowelt mehr als 1,25 Mio. Anfragen analysiert, die zwischen 2011 und 2016 eingegangen sind. Die kamen aus 14 Städten und deren jeweiligen Umlandregionen. Die Untersuchung belege auch, dass das hohe Interesse an Kaufimmobilien im Umland nicht die Attraktivität der großen Städte selbst beeinträchtige. Denn auch dort sei die Nachfrage weiterhin hoch.
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