Berliner Immobilien: Frankfurt/Oder will vom Boom profitieren

Die Stadt Frankfurt an der Oder will vom anziehenden Berliner Wohnungsmarkt und dem prosperierenden Speckgürtel profitieren. Sie weise mittlerweile verstärkt „jede Menge Platz“ für Menschen aus, die sich Ein- und Mehrfamilien- sowie Reihenhäuser bauen wollen, sagte der Baubeigeordnete Markus Derling. Zudem hätten Wohnungsbaufirmen aus der Bundeshauptstadt bereits ihre Fühler in Richtung Frankfurt/Oder ausgestreckt.

Indikator für die gestiegene Nachfrage sind laut Derling anziehenden Quadratmeterpreise für Ein- und Zweifamilienhäuser. Während 2014 noch 1.589 Euro für Neubauprojekte verlangt wurden, waren es 2016 bereits 2.064 Euro. Das ist ein Plus von knapp 30 Prozent. Frankfurt erscheine aus dem Berliner Blickwinkel interessant, weil es an einer gut ausgebauten Verkehrsachse von Autobahn und Regionalexpress liege. „In Zukunft soll man Berlin von der Oder aus in 40 Minuten erreichen“, so Derling. (red)

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