Berlin und Brandenburg: UVB-Hauptgeschäftsführer Amsinck fordert gemeinsame Strategie der Länder

Die Landesregierungen von Brandenburg und Berlin kommen am heutigen Dienstag in Michendorf zu einer gemeinsamen Sitzung zusammen. „Berlin und Brandenburg müssen die Chancen der gemeinsamen Wirtschaftsregion entschlossener nutzen. Deshalb ist es wichtig, dass die Landesregierungen ihre Zusammenarbeit verstärken. Dabei sollte es nicht nur um Informationsaustausch gehen, sondern um konkrete Verabredungen. Denn das enorme Wachstum der Region erfordert eine gemeinsame Strategie in vielen Bereichen“, erklärt dazu Christian Amsinck, Hauptgeschäftsführer der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB).

Die Aufgabenliste sei lang. Jeden Tag pendelten 200.000 Brandenburger nach Berlin zur Arbeit. Für sie müsse es längere Züge und engere Takte auf der Schiene geben. Autofahrer aus dem Berliner Umland bräuchten mehr und bessere Umsteigemöglichkeiten, etwa Park-and-Ride-Parkplätze. Beim Thema BER dürfe es nicht nur darum gehen, wann der Flughafen endlich fertig werde, so Amsinck.

„Ebenso wichtig ist es, die Terminals und die Straßen- und Schienenanbindung zügig auszubauen. Die Unternehmen der Region sind angesichts des zunehmenden Wirtschaftsverkehrs auf bessere Straßen und Brücken angewiesen, damit die Logistikketten zwischen Berlin und Brandenburg funktionieren. Auch bei der Fachkräfte-Sicherung könnten beide Länder noch viel enger zusammenarbeiten, etwa bei der Modernisierung von Berufsschulen. Gemeinsam klären müssen beide Regierungen zudem, wie zusätzliche Wohnungen in der Region geschaffen werden können. Auch der Ausbau der Gesundheits-Infrastruktur muss enger verzahnt werden“, betont Amsinck. (red)

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