Berlin Kredit: Energiesparen lohnt sich mit dem Umweltfenster!

Die Investitionsbank Berlin (IBB) bietet Kredit mit Umweltfenster an.

Mit dem Umweltfenster erweitert die Investitionsbank Berlin (IBB) ihr Förderprogramm „Berlin Kredit“ um eine nachhaltige Variante. Unternehmen, die mit Ersatz- und Neuinvestitionen wesentliche Energieeinspareffekte erzielen, können für diese Investitionen ab sofort eine zusätzliche Zinsvergünstigung, das Umweltfenster, erhalten.

„Die Erweiterung von Berlin Kredit um das Umweltfenster ist nicht nur ein innovatives neues Angebot der IBB und des Landes an die Berliner Unternehmen. Wir wollen damit auch unser Selbstverständnis als Förderbank unterstreichen, die sich der Nachhaltigkeit verpflichtet sieht“ sagt Jürgen Allerkamp, Vorsitzender des Vorstands der IBB.

Im Rahmen des Umweltfensters“können sowohl kleine und mittlere als auch große Unternehmen sowie Freiberuflerinnen und Freiberufler gefördert werden. Eine Verbindung mit einer bis zu 80-prozentigen Bürgschaft der BBB Bürgschaftsbank zu der Berlin-Brandenburg GmbH ist möglich. Auch die Kombination mit anderen Förderungen ist realisierbar. Die Antragstellung erfolgt vor Beginn des Vorhabens über die jeweilige Hausbank.

„Mit dem Umweltfenster wollen wir Berliner Unternehmen motivieren und unterstützen, den Schutz von Umwelt und Ressourcen noch mehr zu einem wesentlichen Element ihrer Investitionsentscheidungen zu machen“, so die Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Ramona Pop.

Mit der Zusatzvergünstigung über das Umweltfenster können Investitionsmaßnahmen finanziert werden, die eine wesentliche Endenergieeinsparung erzielen. Darunter fallen zum Beispiel die Anlagentechnik inklusive Heizung, Kühlung, Beleuchtung, Lüftung und Warmwasser. Bei Ersatzinvestitionen muss diese Einsparung mindestens bei 20 Prozent, gemessen am Durchschnittsverbrauch der letzten drei Jahre, liegen. Der Finanzierungsanteil kann bis zu 100 Prozent der förderfähigen Investitionskosten beziehungsweise der Betriebsmittel betragen. Der Kreditbetrag liegt bei maximal 10 Millionen Euro pro Vorhaben.

Das Programm wird aus Mitteln der Investitionsbank Berlin und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen des KMU-Fonds finanziert. (red)

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