Auf den Spuren der Industriekultur

Der erste Computer der Welt, Dampfmaschinen, Brauereien, Siemens, AEG und noch viel mehr – um die Jahrhundertwende war Berlin eine bedeutende industrielle Metropole. Viele der ehemaligen industriellen Gebäude sind immer noch prägend für Berlins Stadtbild, wenngleich sie heute anders genutzt werden. Auf der “Route der Industriekultur” können Berliner und Touristen nun zwölf Standorte besuchen, die architektonische Zeitzeugen der spannenden Technik-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte sind.

Im Oktober wurde der Flyer zur “Route der Industriekultur” vom Berliner Zentrum Industriekultur (bzi) herausgegeben. Die Senatsbaudirektorin Regula Lüscher präsentierte den Flyer gemeinsam mit dem bzi und dem Verein Berliner Unterwelten im Rahmen einer Pressekonferenz. Die Route soll in den kommenden Jahren erweitert werden und ist als sogenannte Regionale Route in das Netzwerk der Europäischen Route der Industriekultur (European Route of Industrial Heritage – ERIH) eingebunden.

Der Flyer liegt in Volkshochschulen, öffentlichen Bibliotheken und an den Standorten selbst aus. Virtuelle Touren gibt es auf der Internetseite des bzi (www.industriekultur.berlin).

Koordinator für die Route der Industriekultur Berlin ist das Berliner Zentrum Industriekultur, eine wissenschaftliche Einrichtung der HTW Berlin in Kooperation mit dem Deutschen Technikmuseum. Gefördert durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt soll es über die industriekulturellen Schätze Berlins informieren und die zwischen den unterschiedlichen Interessen (Wirtschaft, Nutzung für andere Zwecke, touristische Erschließung, Stadtentwicklung, Denkmalschutz und Baukultur) vermitteln.

 

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