Angespannte Wohnungslage: Grüne wollen „Wohnungsgemeinnützigkeit“ einführen

Um die angespannte Wohnungslage zu entschärfen, wollen die Grünen eine „Wohnungsgemeinnützigkeit“ einführen. Sie würde alternative Bauträger auf den Markt bringen. Günstige Mietwohnungen entstünden, die nicht nach 10,15, 20 Jahren aus der Mietpreisbindung fallen – anders als beim sozialen Wohnungsbau, so die Grünen.

„Die Wohnungsgemeinnützigkeit würde Bauherren oder Vermieter fördern, die bereit sind Wohnungen dauerhaft preisgünstig zu vermieten: Das kann eine Baugruppe sein, die ein Mehrgenerationenhaus baut, wie der Besitzer einer Zwei-Zimmer-Wohnung in einer Wohnsiedlung. Diese wollen wir mit Steuererleichterungen und direkten Investitionszulagen fördern. So, dass Wohnungen für kleine bis mittlere Einkommen entstehen, denn es fehlt in der Breite an Wohnraum. Für falsch halten wir Förderungen wie eine Sonderabschreibung für privaten Mietwohnungsbau, für die sich die CDU einsetzt. Davon würden vor allem kommerzielle Unternehmen profitieren, ohne dass dadurch günstige Mietwohnungen entstehen“, erklärte Lisa Paus, steuerpolitische Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen und Spitzenkandidatin der Berliner Grünen für die Bundestagswahl 2017. (red)

 

 

 

 

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