Älteste Kneipe in Charlottenburg: „Wilhelm Hoeck“ hat dicht gemacht

In den 1920er-Jahren kam Zeichner Heinrich Zille oft ins „Wilhelm Hoeck 1892“, später drehten Filmteams in der Alt-Berliner Kulisse. Gestern war nach fast 125 Jahren Schluß, der Vermieter hatte der Wirtin des Charlottenburger Traditionslokals gekündigt.

Der Gründer des Hauses, Wilhelm Hoeck, eröffnete 1892 eine Wein- & Sekthandlung. Schon bald folgte neben einer Großdestillation und Liquerfabrikation, eine Probierstube. Unzählige Anekdoten füllen die Geschichte dieses Hauses. Vom Olympiasieg des Sohnes Horst in Los Angeles 1932, über Granatsplitter im Tresen aus dem zweiten Weltkrieg, bis hin zur studentischen Aktivität des Teebeutelwurfes, deren Ergebnis auch heute noch die Decke ziert und Rudi Dutschke zugeschrieben wird. (red)

 
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