44. BMW Berlin-Marathon 2017: „Don’t stop me now“

Bereits zum 44. Mal fand in diesem Jahr der Berlin Marathon statt. Einmal durch die Mitte Berlins machten sich über 43.000 Läufer auf den 42,195 Kilometern langen Weg, um ins Ziel zu gelangen. Dabei ließen sich die Veranstalter einiges einfallen, um die Läufer auf der langen Strecke bei Laune zu halten. So gab es zum Beispiel knapp 100 musikalische Punkte auf der Strecke, an denen Bands und DJs für Stimmung sorgten. Zum Auftakt und Start lief der Klassiker von Queens „Don’t stop me now“.

Die anspruchsvolle Strecke ließ an Sehenswürdigkeiten kaum etwas aus und führte vorbei an Bundeskanzleramt und Friedrichstadtpalast, Kottbusser Tor und Grunewaldvillen sowie dem Potsdamer Platz und der Gedächtniskirche. Angefeuert wurden die Läufer quer durch Berlin von Hundertausenden von Zuschauern. Das Wetter hingegen ließ zu wünschen übrig. Bei andauerndem Regen und einer hohen Luftfeuchtigkeit gestaltete sich der Marathon dieses Jahr als sehr nass.

Der Olympiasieger Eliud Kipchoge setzte sich trotz dieser Bedingungen bei den Männern durch und rannte nach 2:03:32 Stunden ins Ziel ein. Den Rekord, den sein Landsmann vor drei Jahren aufgestellt hatte, verpasst er damit um etwas mehr als eine halbe Minute. Bei den Frauen machte die Vorjahresgewinnerin Gladys Cherono das Rennen. Nach 2:20:23 Stunden lief sie ins Ziel. Nur acht Minuten später überquerte Anna Hahner als schnellste deutsche Läuferin die Ziellinie. Ob kostümiert, im Regencape oder im knappen Höschen – sowohl die Zuschauer, als auch die Läufer hatten trotz Niederschlag sichtlich Spaß am diesjährigen Berlin-Marathon.(red)

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